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"Illner" zu Agenda-Korrekturen: "Mit der Glaubwürdigkeit der Sozialdemokratie ist das
DPA

Jens Spahn sieht "schlimmen Populismus" und ein Wirtschaftsweiser fordert die Rückkehr zur Arbeitslosenhilfe. Bei Maybrit Illner ging es diesmal um Schulz' Agenda-Korrekturen. Die Sendung im Check.

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M.P.F.C. 10.03.2017, 04:46
1. Die Glaubwürdigkeit der SPD

in Frage zu stellen - das Oxymoron des Tages von einem CDU Funktionär. Glaube und Würde sind Begriffe, die Parteien gerne im Mund führen, nur leider nie glaubwürdig umsetzen. So scheint es eine große Mehrheit wahrzunehmen. Sind doch 99% der "Schaffenskraft" in der Politik dem Machterhalt gewidmet. Nichts schöner als sich an den Trögen zu laben und dabei möglichst glaubwürdig von Gerechtigkeit zu schwadronieren. Man kann noch soviel essen - es reicht nie um sich auszuko.......

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tom-rheker 10.03.2017, 06:36
2. Getrenntschreibung

Es kann moderat zu gehen?

Es kann moderat zugehen!

Was ist da los bei Euch? Zusammenschreibungen sind uncool - sorry - un cool geworden?

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M.P.F.C. 10.03.2017, 06:56
3. Die Glaubwürdigkeit eines

am Beispiel des Herrn Spahn et alt.:
Oder „Das ist gut so“?! Man erinnere nur an das Interview zur Plünderung der Beitragszahler, die zu ihrer Verblüffung geschröpft werden, gerade wenn sie fürs Alter mit einer Betriebsrente vorgesorgt haben, indem ihnen die Sozialbeiträge noch einmal abgezogen werden – Entscheid der Regierung von 2004. Das gilt rückwirkend für alle Verträge! Ein deutscher Rechtsstaat kann sich das erlauben.
Die soziale Gerechtigkeit wird dabei wie eine Monstranz getragen – besonders gerne zu Wahlkampfzeiten – aktuell vom heiligen Sankt Martin. Seine Lebensleistung besteht im Trockensein als Alkoholiker, wie er selbst stolz und eitel immer wieder verkündet. Besonders sozial und gerecht empfindet er natürlich das dafür notwendige Trockenbleibgeld vulgo Sitzungsgeld – 308 € pro Tag und Nacht – über 112000 € per annum ohne jeden Beleg, ob er gesessen hat oder nicht – wegen sozialer Gerechtigkeit steuerfrei natürlich. Der Betrag pro Tag entspricht fast dem Hartz IV Monatsbetrag. Für seine weitere Leistung erhält der heilige Sankt Martin obendrauf ein ordentliches Gehalt…..Zwar hat er kein Abitur, rechnen kann er dafür wie ein Genie des Abgreifens. Ok alter Schnee aus Brüssel, denn jetzt bekommt er dann Sitzungsgeld als Kanzler – so begeistert sind die Wähler von ihm. Prost!

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womo88 10.03.2017, 07:30
4. Es passiert sowieso nichts!

SPD und CDU würden genauso weiter wursteln wie bisher. Nichts wird passieren, aber die Pfründe wären auf weitere 4 Jahre gesichert; für mich also nicht wählbar!
Bündnis90/Grüne mit Cem Özdemir, der nach der CDU schielt wäre das gleiche wie die SPD: Pfründe gesichert. Die Grünen sind in der Mitte der Gesellschaft und im Establishment angekommen; für mich nicht mehr wählbar!
FDP = treuer Partner der CDU. Wenn es die Kohle allerdings in einer Regierung mit der SPD geben sollte, geht man eben zur SPD; nicht wählbar!
Argument lautet dann wie immer: Der Wähler hat uns einen Auftrag gegeben!
Meinen Auftrage werden diese 4 Parteien nicht mehr bekommen.

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echoanswer 10.03.2017, 07:43
5. Die CDU

braucht das Wort Glaubwürdigkeit nicht in den Mund zu nehmen. Eine Partei, die ihr Volk aussitzt hat verspielt. Die CDU als Steigbügelhalter des Rechtsextremismus und der Politverdrossenheit regiert nur für 10000 Menschen.

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thequickeningishappening 10.03.2017, 07:48
6. Weniger Arbeit führt zu mehr schlecht bezahlter Arbeit

führt zu weniger Konsum führt zu noch weniger Arbeit! Industrie 4.0 geht exponentiell und exponentielle Weiterbildung ist physisch unmöglich und wuerde wenn machbar, die Entwicklung nochmals beschleunigen! Ich bin ebenfalls für die Wiedereinführung der Arbeitslosenhilfe und die Abschaffung sinnbefreiter Massnahmen!

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unzensierbar 10.03.2017, 07:51
7.

Glaubwürdigkeit gibt es bei dieser Partei seit ziemlich genau 100 Jahren nicht mehr.

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localpatriot 10.03.2017, 07:51
8. Demokratie und Populismus gehen Hand in Hand

Wie zwei Bäume welche sich berühren am Ende zusammenwachsen, so sind die CDU und die SPD wie siamesische politische Zwillinge.
Man tut als ob man für die Gunst der Wähler mit alternativer Politik handelt, dabei sind die Fundamente und der Oberbau mehr oder weniger identisch.

Und das hat Vorteile für Deutschland. Die Wirtschaft blüht und die internationale Politik bleibt stabil. Arbeitslosigkeit ist unter Kontrolle und Armut ist begrenzt und mit gewisser sozialer Hilfe, ertragbar.

Das Land ist Kanzlerinmüde und sonst nichts.

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coloneltw 10.03.2017, 07:56
9. die alle haben das Kernproblem noch immer nicht erfasst

Ich erlebe es jeden Tag live.Die eine hat 2 Kinder, beide in der Ganztagsschule aber arbeiten? nein ich muss mich ja um den Haushalt kümmern. Ok ich habe den Haushalt gesehen - gekümmert ist das nicht. Die nächste diskutiert rum wegen Riester Rente - wird ja auch die Grundsicherung angerechnet und bringt daher nix. Moment mal - wer mit Anfang 30 geht hier von Grundsicherung aus? Zunächst wer sagt, dass es das noch gibt in 35 Jahren? Und wer will bis dahin schon Arbeitslos sein? Unser problem ist eine Einstellungssache des Einzelnen. Wir haben derart viel Wohlstand angesammelt, dass uns schwer fällt etwas dafür zu tun. Auch den ALG II Empfängern geht es noch zu gut. Dieses Wissen - am Ende stehen 42 Mio Steuerzahler hinter mir ist manchmal eher hinderlich als förderlich. Im zweifel lässt man sich ein Kind machen und hat Jahre lang Ruhe und einen Mann den man auspressen kann - dank der überzogenen Unterhaltsrichtlinien. Ich denke Deutschland benötigt keine Reform, sondern einen Reboot. Und hierbei muss man zwei Linien ziehen. Die erste Linie muss zw. Arbeitslos und Arbeit liegen. Der Mindestlohn muss so hoch sein, dass jeder etwas von Arbeit hat. Es kann nicht sein, dass niedrigverdiener schlechter gestellt sind als Arbeitslose. Da gehört viel Raum dazwischen. Und die zweite Linie sollte die obere Grenze abstecken - ab dem Einkommen ist es "zu viel des Guten". Alle, die zw. den Linien leben (Mittelstand) müssen entlastet werden. Kostenlose Kita, Schule, Öpnv, niedrige Steuern, angepasste Unterhaltssätze - so dass niemand der arbeitet unterhalb der ersten linie landet. Arbeitslose muss man ausbilden und in Lohn und Brot stecken. Und Ja hier sollte der Statt lieber Arbeit als Arbeitslosengeld anbieten. Firmen kann man nicht zwingen jemanden einzustellen, der Staat kann das trotzdem. Gebt Arbeitslosen einfach Arbeit. Wer sich weigert erhält nur noch Lebensmittelmaken, Kleidung vom DRK und Wohnung in Massenunterkünften. Lasst sie arbeiten. Und die oberhalb der 2. Linie sollten progressiv sich an der Gesellschaft beteiligen. Bei einem Mio gehalt müssen Mio Steuer abgehen. zudem sollte man das Steuermodell umstellen. Warum Einkommenssteuer? Man bestuert Arbeit - so ein Schwachsinn. Arbeit ist was gutes - gute Sachen darf man nicht versteuern. Dann hebt den MwSt Satz auf 30 % und verzichtet auf die Lohnsteuer. Im übrigen gibt es bei der MwSt keine Absetzungsmöglichkeiten. Das Steuermodell wird viel einfacher. Mit Hilfe der MwSt kann man dann lenken. 30 % MwSt auf Diesel, 20 % auf Benzin, 0 % auf ÖPNV. Das gleiche bei den Lebensmitteln. gesunde heimische Produkte bekommen 10 %, ungesunde oder mit hohen Transportwegen (Umwelt) 30 % Steuern. Weg mit direktsubventionen siehe EEG. Einfach Kohlestrom 30 % MwSt, Sonnen- und Windenergie 5 % oder so. Unternehmenssteuern würde ich variabel gestalten. Unternehmen die viel ausbilden und wenig entlassen erhalten einen Steuerbonus. Eigene Kitaangebote, gute Maßnahmen für Arbeitnehmer um Beruf und Fam zu vereinen heißt Steuererleichterung. Wer nix tut zahlt 30 % Steuern. Dazu die Absetzungsmöglichkeiten abschaffen. Das sind mal ein paar Ideen

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