Forum: Kultur
In eigener Sache: Hier ist der Abschlussbericht der Aufklärungskommission zum Fall Re
Maxim Sergienko/ SPIEGEL ONLINE

Im Dezember 2018 machte der SPIEGEL die Fälschungen seines ehemaligen Redakteurs Claas Relotius öffentlich und leitete eine interne Untersuchung ein. Der Bericht über den Betrugsfall liegt jetzt vor.

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river runner 05.06.2019, 17:26
170. Fehlallokation von Ressourcen: Das Gebäude Ericusspitze Teil 1

Zitat von river runner
........Gutes sichtbarer machen......
Offensichtlich liegt im Unternehmen eine Fehlallokation von Ressourcen vor. Zu den Ressourcen des Unternehmens Spiegel gehören vorrangig Humane Ressourcen, d.h. alle Mitarbeiter des Unternehmens, physische Ressourcen und technologische Ressourcen. Wie sollen diese Ressourcen in Zukunft eingesetzt werden oder Wie soll es weitergehen? fragt Autor Wolfgang Storz, siehe (1) unter Literatur unten.
Das Betriebsgebäude gehört zu den physischen Ressourcen eines Unternehmens Mit diesem Fall fange ich an. Eine Mitarbeiterbefragung im Jahr 2016 (siehe Quelle 3) ergab, dass die Mitarbeiter sich einen Auszug aus dem Gebäude Ericusspitze wünschen. Dieser Wunsch landete sogar auf Platz eins der zehn wichtigsten Maßnahmen, die sich die Mitarbeiter wünschen, siehe Quelle 3.

Wo soll es denn in Zukunft hingehen? Ich denke über einen Vorschlag nach.
Literatur:
(1) Was ist denn jetzt? Von Wolfgang Storz Datum: 05.06.2019
….Nun wäre das alles kein Problem, fehlten diese Ressourcen nicht an anderer Stelle: So verkörpert die Institution "Spiegel" seit etwa 20 Jahren die Fehlleitung journalistischer Ressourcen: Porträt, Essay und Reportage — diese gefühligen, meinungs- und unterhaltungsstarken Formen, einst schmückendes Beiwerk journalistischer Arbeit, wurden in den Mittelpunkt gerückt. Wäre der "Spiegel" nicht länger das Magazin der Geschichtenerzähler, würde er zum seriösen analytischen Nachrichtenmagazin, er hätte auf jeden Fall alle Hände voll zu tun. …….
https://www.kontextwochenzeitung.de/debatte/427/was-ist-denn-jetzt-5967.html
(2) 08.12.2018- „Spiegel“ baut Redaktion um : Gemeinsam und mit Tempo
…. „Spiegel“-Chefredaktion. ….hat viel vor. Sie will das gedruckte Magazin und „Spiegel Online“ zusammenführen. …..500 Vollzeit-Mitarbeiter hat die gemeinsame Redaktion, gut die Hälfte kommt von Online. Im Zentrum des redaktionellen Alltagsgeschäfts steht künftig ein Nachrichtenchef im Großraumbüro,……. …..
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/wie-der-spiegel-seine-redaktionen-radikal-umbaut-15930234.html#lesermeinungen
(3) 1. April 2016 Internes Dokument Schonungsloser Blick ins Innere des "Spiegel"
Der vom SWR veröffentlichte "Spiegel"-Innovationsreport zeigt, wie ernüchtert die Stimmung ….. ….ist. …...Der Innovationsreport formuliert auch einen klaren Wunsch nach Veränderung. …..., weniger Einzelbüros und mehr Teamflächen. Der Auszug aus der kürzlich erst bezogenen Zentrale an der Ericusspitze landet gar auf Platz eins der zehn wichtigsten Maßnahmen desInnovationsreports……….
https://www.sueddeutsche.de/medien/internes-dokument-schonungsloser-blick-ins-innere-des-spiegel-1.2930005
(4) Der Mietvertrag für das zukünftige Gebäude zwischen Eigentümer und Spiegel wurde im Sommer 2007 für eine Dauer von 15 Jahren abgeschlossen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Spiegel-Gebäude_Ericusspitze

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river runner 05.06.2019, 21:25
171. Gebäude Ericusspitze, Teil 2: Alternative: Wohnungen in Bargteheide

Zitat von river runner
.....Der Auszug aus der kürzlich erst bezogenen Zentrale an der Ericusspitze landet gar auf Platz eins der zehn wichtigsten Maßnahmen des Innovationsreports.... https://www.sueddeutsche.de/medien/internes-dokument-schonungsloser-blick-ins-innere-des-spiegel-1.2930005 (4) Der Mietvertrag für das zukünftige Gebäude zwischen Eigentümer und Spiegel wurde im Sommer 2007 für eine Dauer von 15 Jahren abgeschlossen. https://de.wikipedia.org/wiki/Spiegel-Gebäude_Ericusspitze
Bargteheide ist eine Stadt von ca 17.000 Einwohnern, die zur Metropolregion Hamburg gehört. Die kleine Stadt liegt günstig auf der Mitte der Strecke zwischen Hamburg und Lübeck. Die Stadt hat einen Bahnhof. Einmal pro Stunde fährt ein Zug. Es gibt einen Autobahnanschluss in der Nähe.

Gruner + Jahr zieht in die Hamburger HafenCity, siehe 1 und 2.
Wohin will der Spiegel ziehen, wenn der Mietvertrag für die Ericusspitze ausläuft? In Hamburg bleiben oder an einen Ort in der Metropolregion ziehen?

Wenn man Häuser im Umland baut – Beispiel Bargteheide – könnte man diese, wenn das Geschäft in Zukunft gut läuft lange Zeit als Verlagsgebäude nutzen. Falls sich in Zukunft Probleme ergeben sollten, könnte man Einzelwohnungen in diesen Gebäuden vermieten.

Das ist meine Meinung zum Thema Gebäude: Ich würde das Umland bevorzugen. Der derzeitige Stand der Entscheidungslage ergibt sich aus Text 3.

Literatur:

(1) Gruner + Jahr zieht in die Hamburger HafenCity
Umzug voraussichtlich 2021 / …..
Der zukünftige Standort von Gruner + Jahr liegt am Lohsepark, nahe bei den Deichtorhallen in der Hamburger HafenCity.
http://www.guj.de/news/neuigkeiten/gruner-jahr-zieht-in-die-hamburger-hafencity/
(2) Streit um Gruner + Jahr-Gebäude:
https://meedia.de/2018/01/04/streit-um-gruner-jahr-gebaeude-fdp-fraktionschef-michael-kruse-ruegt-deal-mit-der-stadt-hamburg/
(3) 05.06.2019
“Unser Geschäft baut auf Loyalität” – die Bilanz nach einem Jahr Spiegel+ und wie das Pay-Modell künftig ausgebaut werden soll
https://meedia.de/2019/06/05/unser-geschaeft-baut-auf-loyalitaet-die-bilanz-nach-einem-jahr-spiegel-und-wie-das-pay-modell-kuenftig-ausgebaut-werden-soll/

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river runner 06.06.2019, 22:30
172. Redefreiheit und Niveau

Zitat von river runner
Literatur: (3) 05.06.2019 “Unser Geschäft baut auf Loyalität” – die Bilanz nach einem Jahr Spiegel+ und wie das Pay-Modell künftig ausgebaut werden soll https://meedia.de/2019/06/05/unser-geschaeft-baut-auf-loyalitaet-die-bilanz-nach-einem-jahr-spiegel-und-wie-das-pay-modell-kuenftig-ausgebaut-werden-soll/
Bezahlen würde ich für Inhalte, die wissenschaftlichen Standards genügen und für ein Forum auf dem eine wirkliche Diskussion möglich ist.

Siehe:
(1) “Unser Geschäft baut auf Loyalität” – die Bilanz nach einem Jahr Spiegel+ und wie das Pay-Modell künftig ausgebaut werden soll
…..Außerdem hat unser redaktionelles Plus-Team um Alexander Neubacher und Jule Lutteroth verlässliches Wissen darüber erarbeitet, wofür Leserinnen und Leser bezahlen und wofür eher nicht………
https://meedia.de/2019/06/05/unser-geschaeft-baut-auf-loyalitaet-die-bilanz-nach-einem-jahr-spiegel-und-wie-das-pay-modell-kuenftig-ausgebaut-werden-soll/
(2) 22.02.2016
Ökofimmel von Alexander Neubacher: BUND-Kritik am Lobby-Buch des Spiegel-Autors und TTIP Lobbyisten …….Ökofimmel: Industrienahe Kampagnen gegen Umweltschutz und Nachhaltigkeit

http://www.bund-rvso.de/oekofimmel.html

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river runner 07.06.2019, 10:43
173. Soll Ullrich Fichtner Auslandskorrespondent in Paris werden?

Auslandseinsätze sind bei jungen Mitarbeitern begehrt und werden im Unternehmen als Belohnung verstanden. Dass Fichtner aus Hamburg weg soll, ist ja verständlich. Dann kann niemand aus der Ericusspitze in die Stadt laufen und anderen Zeitungen dort was erzählen. Aber warum soll Fichtner nach Paris? Warum nicht zur Recherche nach Brilon oder Meck-Pomm oder woanders in die deutsche Provinz, wenn man ihn nicht entlassen will?

Siehe:
Medienmacher
Verlässt Relotius-Förderer Matthias Geyer den „Spiegel“?
…..Fichtner wird wohl bleiben. Er profitiert davon, dass er kurz nach der Verpflichtung von Relotius Reporter in Paris wurde. Die Personalverantwortung für den Fälscher übernahm Geyer…
https://www.abendblatt.de/wirtschaft/article225964831/Verlaesst-Relotius-Foerderer-Matthias-Geyer-den-Spiegel.html

…..Der zweite Relotius-Förder, Ullrich Fichtner, der sich als Reportern nach Paris gerettet hat, werde wohl bleiben……..
http://www.turi2.de/aktuell/renner-relotius-foerderer-matthias-geyer-koennte-spiegel-verlassen/

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herm16 07.06.2019, 19:17
174. Danke Spiegel

für die Offenheit

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river runner 21.06.2019, 21:19
175. Fehlallokation von Ressourcen: Die Dokumentation

Zu dem Artikel Stimmen zu Gauck-Interview im SPIEGEL ist bei SPON folgende Situation entstanden: Es gibt ein Interview im Print-Spiegel. Zu diesem Interview gibt es kein Forum. Es gibt Textauszüge des Interviews bei SPON, infolgedessen dort eine nur sehr oberflächliche Diskusson, da die Foristen den Gesamttext des Gauck-Interviews nicht kennen.

Falls ich den Spiegel abonnieren würde, könnte ich die vielen Texte, die jetzt und in Zukunft hinter einer Paywall verschwinden, nicht kommentieren. Dies ist für mich ein Grund, den Spiegel nicht zu abonnieren, denn genau wie die Herren Augstein und Blome diskutiere ich gern, siehe 3.

Ich meine, dass Sie mit 80 Dokumentaren genügend Personal im Hause haben, um ein Luxusdiskussionsforum mit 80 Personen im Schichtdienst zu betreuen.

Ich verstehe Ihre Motive für die Streichung der Foren zu Paywall Artikeln. Dies führte aber im Fall Gauck dazu, dass Sie ein Interview im Haus haben, das dann nicht diskutiert wird. Ich schlage vor, Foren nur für Abonnenten einzurichten, also wenn ein Artikel nur für Abonnenten ist, ist das dazugehörige Forum auch nur für Abonnenten. Mehr dazu hatte ich auf dem Forum zu Gauck geschrieben. Dieses Edelforum wird dann von echten sachverständigen Menschen betreut, also 80 Dokumentaren im Schichtdienst.
Das von Klusmann angedachte Modell, siehe 2, kann m.E. nicht funktionieren, da es eine Rückkehr zum Frontalunterricht des vorrigen Jahrhunderts ist.

Siehe:

(1) Wann haben Sie sich das letzte Mal mit jemanden zusammengesetzt, um zu streiten? Also ernsthaft zu streiten. Sachlich, inhaltlich, neugierig…... „Es geht darum, die Argumente des anderen zu prüfen“, sagt Jakob Augstein. „Aber auch ums Gewinnen“, sagt Nikolaus Blome.
https://www.journalist-magazin.de/news/von-der-kraft-des-streitgespraechs

(2) Der „Spiegel“ soll „härter und nachrichtenstärker“ werden
Stand: 19.06.2019
Innerhalb von drei bis fünf Jahren sollen Print und Online beim „Spiegel“-Verlag vollständig integriert sein…...
https://www.welt.de/regionales/hamburg/article195533989/Nach-Relotius-Spiegel-Chefredakteur-Klusmann-will-Magazin-haerter-machen.html

(3) Wann haben Sie sich das letzte Mal mit jemanden zusammengesetzt, um zu streiten? Also ernsthaft zu streiten. Sachlich, inhaltlich, neugierig…... „Es geht darum, die Argumente des anderen zu prüfen“, sagt Jakob Augstein. „Aber auch ums Gewinnen“, sagt Nikolaus Blome.
https://www.journalist-magazin.de/news/von-der-kraft-des-streitgespraechs

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stefan.p1 16.07.2019, 11:57
176. Und weiter machen wie immer

Spon hat nichts gelernt. Es wird bei sensibelen Themen wie Umwelt,Migranten´, Trump, Putin , weiterhin durch das Weglassen von eindeutigen Fakten Stimmung für die eigene Meinung gemacht! Das können RT und Bild auch.

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steingärtner 20.07.2019, 12:34
177. Und für euch bin ich mal auf die Straße gegangen !

Da ihr lernnwillig oder lernunfähig seid, oder aber Anweisungen folgt, bleibt mir als von euch verachteten Leser nur noch übrig, euch die wohlverdiente Pleite zu wünschen.
Aber ganz langsam. Ich möchte das Schauspiel genießen, wenn ihr an eurer Hybris und eurer ideologischen Verbohrtheit eingeht. Ich möchte es genießen, wenn euer Forum endlich nur noch aus drei Schreihälsen mit zehn verschiedenen Namen besteht. Ich werde genüßlich zusehen bei jeder Entlassungswelle.
Ihr habt es euch redlich verdient.

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r20110107 20.07.2019, 12:42
178. Es war einmal...

FOCUS kam mit dem Spruch "Fakten, Fakten,,," auf den Markt. Der Spiegel zeigte Schwächen....
Was hat sich aber geändert?
Die Faktenbeschaffung ist teuerer geworden. Dank Internet sind andererseits auch viele Daten einfach und schnell zu beschaffen.
Den "typischen Deutschen" kann man ganz gut beschreiben. Den "typischen Deutschen" zu finden, ist fast unmöglich. Es kommt natürlich auf die Anzahl der Merkmale an.
Wie war das vor 15 oder 20 Jahren oder früher beim Spiegel?
Wegen der Belletristik habe ich den Spiegel nicht abonniert und selten gelesen.
Die Auswahl und Interpretation von Daten verlangt viel Erfahrung im entsprechenden Fachgebiet. Nur so kann man gute Berichte schreiben. Hat man sich unter Journalisten immer an dieses Wissen gehalten oder wird der Stil - die Vepackung der Informationen - nur noch honoriert?
Der Fisch stinkt zuerst am Kopf - Rotorius war sicher nicht der Kopf.

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kael 21.07.2019, 19:42
179. Stimmt zum Teil

Zitat von warth
Früher hieß es hämisch... der Spiegel sei die Bildzeitung für Intellektuelle. Gerade sie werden sich jetzt vermehrt abwenden, weil sie diesen fiktionalen Journalismus ablehnen. Die Abkehr vom "Sagen was ist" war die Saat, die nun aufgeht. Die Beschädigung ist unumkehrbar.
Zu keiner Zeit hieß es , der SPIEGEL sei "BILD für Gebildete". Das war immer auf den FOCUS gemünzt und so ist es bis heute.
Aber Sie haben auch Recht: Der SPIEGEL hat zu wesentlichen Teilen seine Zähne verloren und sich in unterhaltsamen "Allerweltsschauplätzen" wieder gefunden.

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