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Irischer Thriller: Gestrandet im Backstop-Niemandsland
Peter Morrison/ AP

Banden treiben ihr Unwesen, ein Polizist wird tot aufgefunden: Autor Anthony J. Quinn lässt seinen äußerst düsteren Roman "Gestrandet" im Grenzgebiet zwischen der Republik Irland und Nordirland spielen.

alt-nassauer 23.11.2019, 23:10
1. Ja das ist auch eine andere Seite der Grünen Insel...

Klar zeichnet der Roman sicher ein "düsteres" Bild als die Realität.

Aber wenn man mal als Tourist, sich die Zeit nimmt dortige Medien (TV/Zeitungen) schaut und ließt. Der erfährt das diese scheinbare Heile Welt mit Drogen, Waffen (früher - jetzt wieder neu) und sonstigen Bandenkriminalität (inklusive Auftragsmorde!) diese Insel schon mit harter Realität trifft. Wobei es sicher kaum einen Unterschied macht, ob Republik Irland oder das britische Nordirland.

Das sind gewachsene Strukturen, erst einmal aus Zeiten des Terror´s und wohl weitergehend daraus die "neue" Bandenkriminalität. Damit auch seinen Claim klar abzustecken. Da schenken sich "Katholiken" und "Protestanten" sich nichts, wenn es um Einnahmequellen und Machtpositionen geht.

Was mich vor Jahren erschreckt hat, wie Flächendeckend Dublin mit Videokameras überwacht wird. Im Handeln gegen den Drogenmissbrauchs (Konsum/dealen) inklusive der "illegalen" Medikamenten Beschaffung. Daher werden die Grenzen im doppelten Sinn schon überschritten. Fiktion trifft da bestimmt auf Realität. Auch wenn man es als Tourist so nicht wahr nimmt.

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ambulans 23.11.2019, 15:03
2. höchste zeit,

diesen klein-verlag auch einmal über den grünen klee (hach, dieses wortspiel) zu loben. wer z.b. ken bruens DS brant, gene kerrigan, ray banks und andere hochkaräter im angebot hat, kann einfach nicht schlecht sein ...

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