Forum: Kultur
Islamdebatte bei "Hart aber fair": Träumen von der Toblerone-Republik

Ist das Minarettverbot ein "leuchtendes Beispiel" für die demokratische Bekämpfung des "politischen Islam"? Ein Schweizer vertrat die These bei Plasbergs Talk - und bekam Recht. Nicht von der Talkrunde, sondern den Zuschauern. Eine Sendung, die zum Lehrstück über den Kulturkampf wurde.

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BillBrook 03.12.2009, 16:42
240. .

Zitat von Meckermann
Fatal ist die Haltung der gemäßigten und gut integrierten Moslems (Muslime?), in der Talkrunde vertreten durch einen durchaus sympatischen Sprecher, die bestehenden Probleme immer als die einer kleinen Minderheit abzuwiegeln. Das mag zutreffen, jedoch bestimmt diese Minderheit maßgeblich die äußere Wahrnehmung des Islam bzw. auch der arabischen Kultur.
Was bitte können die integrierten Muslime zum Beispiel dafür, dass die Islamisten von Schäuble in die Islamkonferenz geholt und damit hoffähig gemacht werden?

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schensu 03.12.2009, 16:43
241. Klar

Zitat von Newspeak
"„In den dreißig Jahren unter den Borgias hat es nur Krieg gegeben, Terror, Mord und Blut, aber dafür gab es Michelangelo, Leonardo da Vinci und die Renaissance. In der Schweiz herrschte brüderliche Liebe, fünfhundert Jahre Demokratie und Frieden. Und was haben wir davon? Die Kuckucksuhr!“. (Der dritte Mann)" Und was die Pogrome .....
Damit haben Sie sicher recht.
Weitergehende Literaturempfehlung dazu:
Jean Ziegler "Die Schweiz wäscht weißer."

Trotzdem: Das plebiszitäre Element der poltischen Willensgestaltung macht das Schweizer System dem unseren weit überlegen.

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wahrsager23 03.12.2009, 16:47
242. ...

Die Schweiz hat hier vollkommen richtig gehandelt.

Es muss endlich mal eine Diskussion stattfinden, denn gewisse Muslime wollen durch tolerante Gesetze, ihre Intoleranz durchsetzen.

Es ist durchaus vergleichbar wie Rechtsradikale versuchen die demokratischen Strukturen zu untergraben.

Deswegen eine dickes Dankeschön an die Schweizer, die hier ganz klar ihre Bedenken äußern, anstatt immer schön alles abzunicken.

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franziskus 03.12.2009, 16:52
243. Korrektur Wortwahl

Zitat von franziskus
Waren wir jedoch beim Mittagessen oder abends gesellig zusammen, so waren berufliche Themen verboten.
Es war nicht verboten, sondern es war tabu. Man würde höflich, eben auf schweizerische Art aufmerksam gemacht, dass man das Essen genießen möchte oder jetzt lieber über Hobbys, die Familie, die Kinder, Urlaub, usw. reden möchte.

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microsoftie 03.12.2009, 17:01
244. Moment mal

Zitat von Guillermo Emmark
Wieso kann einer, der seine legitime Meinung sagt, denn kein Rechter sein? Und was hat das mit Erpressung durch den Islam zu tun?
Moment mal lieber Herr Emmark.
Die Erpressung besteht darin, dass er jeden Tag seinen Wohnort wechseln muss, weil er durch seine Meinungsaeusserungen von Moslems bedroht wird und nicht so enden will wie van gogh jun.
Ist das unverstaendlich?

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fred2007 03.12.2009, 17:06
245. Links und Rechts

Zitat von Guillermo Emmark
Wieso kann einer, der seine legitime Meinung sagt, denn kein Rechter sein? Und was hat das mit Erpressung durch den Islam zu tun?
Ich will meinen, dass herkömmliche Kategorisierungen wie "links" und "rechts" in dieser Diskussion nicht greifen.
Auch wenn ich mich als eher links-liberal bezeichnen würde, gehe ich mit den offiziell geäußerten Positionen der SPD und erst Recht der Grünen zu dem Problem Islam in keiner Weise konform.
Nicht vergessen sollte man auch zum Beispiel, das die radikalsten deutschen Kommunisten, die RAF, gemeinsame Sache mit der PFLP und Al-Habasch machten.
Ein Schubladendenken und das Bemühen dieser alten Kategorieren zeigt, wie hilflos und denkfaul Politiker und Medien diesem Problem begegnen.

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Meckerliese 03.12.2009, 17:06
246. grauenhaft

Die Sendung war mal wieder fürchterlich. Wer um Gottes Willen lädt diesen unsäglichen Friedman immer ein?
Der spielt sich als Deutschlands Sittenwächter auf das ist nur zum kotzen.
Bärbelchen soll doch auswandern in die Türkei.

Wie der Schweizer Herr behandelt wurde war nicht die feine Art.
Plasbergs dummes Geschwätz mit dem Kölner Dom setzte dem ganzen die Krone auf. Mann oh Mann was haben wir für Pfeifen von Journalisten. Dass die Meinung des Volkes mal wieder verfälscht weitergegeben wurde war ja klar - die machen das immer so. Zensur hoch 3 - pfui sag ich nur. Und so eine Sendung zur besten Sendezeit.

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Hovac 03.12.2009, 17:07
247. Bestätigt

Zitat von soulamite72
Was genau bestätigt?
Meine (Vor)urteile bezüglich des hier geleehrten Islams.

Der Iman hat neben ein paar allgemeinen Dingen und der Beteuerung von Frauenrechten auf die Frage, wie den in der Gemeinde mit dem islamischen Terror umgeganagen wird folgendes geantwortet:

Er lehnt es ab und gibt es hier natürlich nicht, aber ein Moslem muß sich mit seinem Gewissen vor Allah verantworten, wer ein reines Gewissen hat, hat nichts zu befürchten. Ein Moslem der im absoluten Glauben handelt und demnach davon überzeugt ist, handelt also nicht verwerflich.
Wenn er sogar einer Besuchergruppe (studierende BW-Soldaten) gegenüber zugibt das er lehrt, das auch Terroristen rein vor Allah treten können wenn sie von ihrer Tat überzeugt waren, gibt es dem nicht mehr viel hinzuzufügen. Da war ich kurz davor einfach aufzustehen, meine Schuhe zu holen und zu gehen, was aber leider aus Respekt vor dem vermittelnden Dozenten, der nochmal wiederkommen möchte nicht möglich war.
Das wir die ganze Zeit über ,ohne gefragt zu werden, gefilmt worden sind hat das ganze nicht entspannter gemacht.

Was soll man dann noch denken, wenn selbst in großen, halböffentlichen Moscheen in D der Terror abgesegnet wird, auch wenn es mit dem, ich kann nichts dafür, Allah sieht es nunmal so entschuldigt wird.

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Safado 03.12.2009, 17:14
248. Ach ja

Zitat von milk_milk
Klar, niemand will einen fundamentalistischen Islam in der Schweiz, niemand will Subgesellschaften etabliert sehen. Das Witzige daran ist... wir haben kaum solche Probleme in der Schweiz.
Nein?
Dann erklären Sie doch bitte wieso es in der Schweiz existierende Parallelgesellschaften gibt? Gehen Sie nach Kleinbasel, sehen Sie sich in Pfäffikon ZH um...
Ich könnte Ihnen aus dem Stehgreif Prachtbeispiele für die Abgrenzung den Schweizern gegenüber zeigen.

Zitat von milk_milk
Unsere Muslime sind grösstenteils integriert
Ja, viele sind integriert, aber eben nicht alle. Problematisch ist die politische Auslegung des Islam und diese nimmt auch in der Schweiz immer mehr zu.

Zitat von milk_milk
, die Religion wird zwar ausgeübt, aber kaum öffentlich/störend.
Nun wird es interessant... Was verstehen Sie unter Ausübung der Religion?
Sie können u.a. in Pfäffikon ZH mehrere Frauen beobachten die in Burkas rumrennen. Ist dies Teil der Religion, ist das eine extreme Auslegung des Islam?

Zitat von milk_milk
Man sieht hier kaum verhüllte Frauen, es gibt kaum schlechte Erfahrungen mit Muslimen und wenn es diese gibt, dann sind die nicht wegen der unterschiedlichen Religion zustande gekommen...
Stimmt, die Religion an sich ist nicht schuld. Wo unterschiedliche Kulturen aufeinander treffen entstehen gewisse Reibungspunkt. Das war bei italienischen, spanischen und portugisischen Einwandern so und lässt sich
nicht vermeiden. Das Aufeinandertreffen verschiedenener Kulturen ist nichts schlechtes, im Gegenteil.

Zitat von milk_milk
btw. direkte Demokratie ist extrem anfällig auf Populismus und "Angstmacherei"... Und wir Schweizer sind Experten im Angst haben, haha... Man hätte sich die Strasseninterviews im Schweizer Fernsehen und die haarsträubenden Argumentationen anhören sollen...
Naja, Strasseninterviews können auch populistisch verwendet werden. Btw: Zeigen Sie doch wo wir Schweizer Experten im angst haben sind? Bedenken Sie dabei aber sich nicht auf Dinge zu beziehen die durch die mediale Hetzpresse geschürt wurden....

Salutos
Safado

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marypastor 03.12.2009, 17:14
249. Islamdebatte

Zitat von sysop
Ist das Minarettverbot ein "leuchtendes Beispiel" für die demokratische Bekämpfung des "politischen Islam"? Ein Schweizer vertrat die These bei Plasbergs Talk - und bekam Recht. Nicht von der Talkrunde, sondern den Zuschauern. Eine Sendung, die zum Lehrstück über den Kulturkampf wurde.
Die Europaer koennen einem mit dem Islamproblem leid tun.
" Die Geister, der sie riefen, werden sie nicht wieder los."
Sie haben tatenlos mit angesehen, wie Millionen Muslime in ihre Laender stroemten, Muslime, die keiner brauchte und keiner haben wollte. Sie haben ihnen alle Rechte eingraeumt und ihnen den Bau von Moscheen finanziert. Sie haben ihnen kostenlos ihr Gesundheits -und sozialsystem zur Verfuegung gestellt, sie sind auf alle Forderungen nach mehr Rechten eingegangen, haben muslimische Paralelgesellschaften toleriert und vielen von ihnen auch noch die
Staatsangehoerigkeit angeboten. Sie haben sich grosszuegig gezeigt bei Ayslantraegen ( " habe leider meinen Pass verloren..." ) und ein Bleiberecht eingeraeumt. Und was haben sie Gegenleistung erhalten ?

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