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J. R. R. Tolkien und der Erste Weltkrieg: "Mordor erinnert an Schlachtfelder und Schü
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"Der Herr der Ringe" als Therapie gegen das Schützengraben-Trauma: Der Brite John Garth hat die Kriegstagebücher des "Hobbit"-Autors ausgewertet. Im Interview spricht er über die Fronterlebnisse von J. R. R. Tolkien und deren Folgen für sein Werk.

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kabuki 07.04.2014, 10:37
1.

soweit ich weiß, hat tolkien diese interpretation sein leben lang bestritten. wird sowas neuerdings über den kopf des autors hinweg interpretiert, nur weil man das unbedingt so sehen will?

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Bondurant 07.04.2014, 10:42
2. Das ist ja ganz nett

Zitat von sysop
"Der Herr der Ringe" als Therapie gegen das Schützengraben-Trauma: Der Brite John Garth hat die Kriegstagebücher des "Hobbit"-Autors ausgewertet. Im Interview spricht er über die Fronterlebnisse von J. R. R. Tolkien und deren Folgen für sein Werk.
aber bei einem Werk wie dem Tolkiens ist es völlig egal, warum er es geschrieben hat. Wenn der nächste Forscher herausfindet, dass er eigentlich nur eine unglückliche Liebe sublimiert hat, wird man das mit dem selben "Interesse" lesen. Mit dem "Herrn der Ringe" hat das so oder so nichts zu tun.

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rakipyt 07.04.2014, 10:45
3. Aufschlussreich

Ein wirklich interessanter Text über die Hintergründe von Tolkiens Werken! Jedoch ärgert mich der kleine Fehler bei den "Elfen", denn es sollte eigentlich Elben heißen

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Chipslette 07.04.2014, 10:47
4. Hauptsache, man verkauft was

Zitat von sysop
"Der Herr der Ringe" als Therapie gegen das Schützengraben-Trauma: Der Brite John Garth hat die Kriegstagebücher des "Hobbit"-Autors ausgewertet. Im Interview spricht er über die Fronterlebnisse von J. R. R. Tolkien und deren Folgen für sein Werk.
Tja, so kann man ein Buch auch verkaufen. Muss nur das richtige Thema haben, was der Autor selbst zum Thema zu sagen hatte, interessiert da wohl nicht.

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Creedo! 07.04.2014, 10:53
5. hm ...

Zitat von sysop
"Der Herr der Ringe" als Therapie gegen das Schützengraben-Trauma: Der Brite John Garth hat die Kriegstagebücher des "Hobbit"-Autors ausgewertet. Im Interview spricht er über die Fronterlebnisse von J. R. R. Tolkien und deren Folgen für sein Werk.
Hatte Tolkien nicht zur Zeit der Entstehung seiner Mittelerdefantasien geheiratet? Mir kommt es eher wie ein Ehetrauma vor:

Ein (Ehe)Ring, sie (die Ehemänner) zu knechten, sie (die Männer) alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.

bzw.:

One Ring to Rule them all (husbands)
One Ring to Find them (men)
One Ring to bring them all (men) an in the darkness and bind them (men).


Das klingt eher nach einer unglücklichen Ehe als nach Kriegstrauma.

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brocciu 07.04.2014, 10:58
6. optional

» und die Engländer nicht einfach die ElFen«
ahja ....

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moev 07.04.2014, 10:59
7.

Zitat von kabuki
soweit ich weiß, hat tolkien diese interpretation sein leben lang bestritten. wird sowas neuerdings über den kopf des autors hinweg interpretiert, nur weil man das unbedingt so sehen will?
Nunja, wenn es um die unbewusste Aufarbeitung von Traumata geht, dann weiß derjenige ja eben nicht bewusst was er da tut bzw. einfließen lässt.

Daher kann man bei diesem Thema wohl tatsächlich über das Wort des Authors streiten.

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daddy_felix 07.04.2014, 11:05
8.

Zitat von kabuki
soweit ich weiß, hat tolkien diese interpretation sein leben lang bestritten.
Meines Wissens hat er Nazi-Zusammenhänge bestritten.

In diesem Artikel geht es aber um den 1. WK

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Bondurant 07.04.2014, 11:08
9.

Zitat von brocciu
» und die Engländer nicht einfach die ElFen« ahja ....
#
nun ist das englische Wort tatsächlich elf, pl. elves und ist das selbe, mit dem auch die Wesen bezeichnet werden, die man im Deutschen "Elfen" nennt. Es heißt, dies sei der Übersetzerin zu putzig gewesen, weshalb man zu "Elb" überging.

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