Forum: Kultur
Jamaika-Talk bei Will: Obergrenze, Obergrenze? Zuhören, zuhören!
NDR/ Wolfgang Borrs

Bei Anne Will suchten schwarz, gelb und grün nach einer Koalitionsformel. Während CSU-Mann Söder sein Obergrenzen-Mantra sang, gab der Grüne Habeck den Koalitions-Wohlfühlphilosophen.

Seite 4 von 14
Wolfvon Drebnitz 02.10.2017, 10:52
30. Sachsen hat kein Recht die Republik zu verschieben.

Die Sachsen leiden an Verlustängsten. Es geht ihnen gut und trotzdem wählen sie rechtsradikal. Es gibt hier Dörfer wo jeder sein Haus, seinen Garten, sein Auto und seinen Job hat - und trotzdem wurde mit über 35% die AFD gewählt. Der Landkreis Bautzen hat über 300.000 Einwohner und ca. 1.300 Flüchtlinge. Das sind ca. 0,4% der Bevölkerung. Also nichts im Vergleich zu Frankfurt oder Duisburg. Trotzdem verfallen Sie den Rattenfängern und folgen willig. Das hängt sicherlich auch mit dem geringen politischen Bildungsgrad zusammen. Ein Bauern- und Arbeiterstaat hat halt in der Fläche auf Arbeitskräfte und nicht auf Denker gesetzt. Egal mit wem man redet - die rechten Kommentare sind erschreckend. Dazu kommt eine Erwartungshaltung an den Staat, die einfach wirklichkeitsfremd ist. Der ist nicht zuständig, dass es eine Kneipe im Ort gibt und der Edeka so weit ist (O-Ton). Diese Wahl muss Konsequenzen haben. 1. Soli abschaffen - wer nicht demokratisch wählt, verdient keine Solidarität. 2. Stopp mit Straßenbau - das Geld muss in den Bildungshaushalt umgeschichtet werden. 3. Es kann nicht sein, dass die ganze Republik nun nach rechts rutscht, nur weil 12,3% der Bevölkerung nicht wissen wie Demokratie funktioniert und was weltoffenes Verhalten ist.

Beitrag melden
gesichter 02.10.2017, 10:53
31.

Zitat von mundusvultdecipi
..hat die Lage im Osten sehr gut dargestellt.26% AfD Wähler in Sachsen können nicht nur Krakeeler und"Volksverräter "Rufer gewesen sein!Bei Spiegel TV am gleichen Abend wurde das deutlich.
Wer mit Rechten und Möchtegern-Faschisten in`s Bett steigt, ist verantwortlich, nachdem er zuvor unverantwortlich gewählt hat. Punkt!

Beitrag melden
toskana2 02.10.2017, 10:56
32. Jamaika-Urlauber

Das möcht ich mal erleben:
Seehofer mit Söder im Rücken gibt seine CSU-Hausmacht auf,ha, zugunsten einer Jamaika-Koalition!
Politischer Selbstmord aus Angst vor dem Tod?!

Träumt weiter, ihr Jamaika-Urlauber!

Beitrag melden
TLB 02.10.2017, 11:06
33.

Zitat von Wolfvon Drebnitz
Die Sachsen leiden an Verlustängsten. Es geht ihnen gut und trotzdem wählen sie rechtsradikal. Es gibt hier Dörfer wo jeder sein Haus, seinen Garten, sein Auto und seinen Job hat - und trotzdem wurde mit über 35% die AFD gewählt. Der Landkreis Bautzen hat über 300.000 Einwohner und ca. 1.300 Flüchtlinge. Das sind ca. 0,4% der Bevölkerung. Also nichts im Vergleich zu Frankfurt oder Duisburg. Trotzdem verfallen Sie den Rattenfängern und folgen willig. Das hängt sicherlich auch mit dem geringen politischen Bildungsgrad zusammen. Ein Bauern- und Arbeiterstaat hat halt in der Fläche auf Arbeitskräfte und nicht auf Denker gesetzt. Egal mit wem man redet - die rechten Kommentare sind erschreckend. Dazu kommt eine Erwartungshaltung an den Staat, die einfach wirklichkeitsfremd ist. Der ist nicht zuständig, dass es eine Kneipe im Ort gibt und der Edeka so weit ist (O-Ton). Diese Wahl muss Konsequenzen haben. 1. Soli abschaffen - wer nicht demokratisch wählt, verdient keine Solidarität. 2. Stopp mit Straßenbau - das Geld muss in den Bildungshaushalt umgeschichtet werden. 3. Es kann nicht sein, dass die ganze Republik nun nach rechts rutscht, nur weil 12,3% der Bevölkerung nicht wissen wie Demokratie funktioniert und was weltoffenes Verhalten ist.
Wenn eine Partei in einem demokratischen Land zur Wahl steht und ein Anteil der Wähler diese wählt, ist es doch ziemlich blöde, diesen jetzt vorzuwerfen, sie wüssten nicht, wie Demoktratie geht.

Beitrag melden
gesichter 02.10.2017, 11:09
34. Nicht bedenklich

Zitat von sogehtdasnicht
Als die Linke mal zweistellig gepunktet hat, hat das Land doch auch nicht mehrere Wochen die Luft angehalten und dann Linke-Politik gemacht. Jetzt reden wir über nix anderes als die zwölfeinhalbprozentpartei. Sehr unangenehm das alles.
1930 war NSDAP mit 18,3 Prozent knapp hinter der SPD. Die NSDAP gilt nicht mehr, aber es gilt der für Deutschland schon immer gefährliche Rechtskonservatismus und Rechtspopulismus. Warten Sie`s ab, wenn die Krisensituationen sich zuspitzen.....

Beitrag melden
Isegrim1949 02.10.2017, 11:10
35. Sie sind 1990 stehengeblieben.

Zitat von heineken1
...Noch deutlicher: Wer im Wirtschaftsleben hat denn auf die Ostzonalen gewartet? Gut, für ein paar zehn- bis hunderttausend halbswegs passend ausgebildete Fachlkräfte ....
Petra Köpping, hat äußerst zutreffend dargestellt, dass die AfD im Osten Deutschlands (nicht in der "Ostzone") deshalb so stark ist, weil sehr viele Protestwähler sich unverstamdem, um ihre Lebensleistung betrogen und ( z.B.bei der Rente)t benachteiligt fühlen.
Ihre überhebliche Einschätzung der Qualifikation der ehemaligen Arbeiter der DDR ist bekeidigend. Ich war Ausbilder und kann Ihnen versichern, dass unsere Lehrlinge sehr gründlich ausgebildet wurden. Natürlich gab es einen Anteil wenig erfolgreicher Berufsanfänger, den gibt es jetzt auch.
Menschen wie Sie , die Ihre Vorurteile (und davon gibt es viele) in dieser unerträglichen Form in die Welt posaunen sind ein Teil des Nährbodens, auf dem die Stärke de AfD gewachsen ist.
Bedauerlich ist,dass die Verbitterung teils so groß ist , dass man sich auf die noch schwächeren Flüchtlinge eingeschossen hat.

Wie kann der Frust unverständlich sein, wenn der Ostrentner nach 30 oder 40 Jahren Erwerbsleben sehen muss, dass die Flüchtlinge mit I.Phones herumlaufen , die mehr kosten als er für seinen Bedarf ab Lebensmitteln und Kleidung ausgeben kann ?
Für ihn selbst aber fehlt das Geld um zumibdest eine einheitliche Rentenberechnung zu realisieren, die ihn eventuell vor dem Gang zum Sozialamt bewahrt. ?

Beitrag melden
kruderich 02.10.2017, 11:12
36. Müssen wir

Müssen wir jetzt auch noch ne Massentherapie für den ach so schändlich behandelten ostdeutschen Mitbürgern (die übrigens genau das selbst wollten: "Helmut! Helmut!") bezahlen...damit die sich in ihrer "Heimat" wieder wohlfühlen? Was ist denn mit uns Westdeutschen? Wir haben diese weinerlichen, AFDwählenden Gestalten am Hals?!

Beitrag melden
ralle58 02.10.2017, 11:14
37. Es ist wirklich bitter,

wie herablassend Sie die wohltuend unaufgeregte und besonnene Haltung von Habeck herunterputzen. Es ist eben nicht nur eine Politiker- Verdrossenheit bei vielen Menschen zu beobachten, sondern auch eine Medienverdrossenheit. Und dazu tragen Sie mit solchen Artikeln bei, ob Sie das nun wahrnehmen oder nicht.

Beitrag melden
hansw 02.10.2017, 11:15
38. Ergebnis

Was bleibt, Kopfschütteln. Nichts von diesen Beiträgen in der Sendung hat Bestand. Deshalb lautet mein Vorschlag: Kurzfristig Neuwahlen, damit Frau Kanzlerin auf die harte Tour lernt, was mündige Bürger wollen.

Beitrag melden
neurobi 02.10.2017, 11:16
39.

Wem interessiert das Flüchtlingsthema? Haben wir keine wichtiger Themen?
Ich denke da an Wirtschafts-, Sozial- und Europapolitik.
Aber nein immer über das Lieblingsthema der AfD reden.
Wir sollten uns entlich als Einwanderungsland begreifen und wir sollten es so tun wie die anderen Einwanderungsländer auch. Wir sollten dazu übergehen sie uns auszuwählen.

Beitrag melden
Seite 4 von 14
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!