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Jauch-Debatte: Mogelpackung mit Maschmeyer
DPA

Millionen-Boni und gigantische Abfindungen: Die Schweizer Abzockinitiative befeuert die Debatte über Managergehälter. Bei Günther Jauch durften Liberale und Linke bekannte Stanzen austauschen. Würze verlieh der Sendung einzig ein Gast, der als Personifizierung des raffgierigen Unternehmers gilt.

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hul1 11.03.2013, 09:54
70. Verplemperte Zeit...

diesen Schrott sich anzuschauen! Das übliche ziel und ergebnislose "Abgefrage" von Onkel Jauch, dazu immer wieder die blöden Fratzen und Phrasen von Brüderle und Co.! Die Krönung aber war dieser Maschi!!! Wie kann man diesem Verbrecher noch eine Bühne bieten? Und das von unseren Gebühren! Ich zahle nicht, Herr Marmor!

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teutoniar 11.03.2013, 09:58
71. Jauch muss sofort entlassen werden!

Nachdem ich gestern noch gesehen habe, wie Jauch vor 20 Jahren bei Maschmeyer auftrat und man Maschmeyer in der gestrigen Sendung noch Gelegenheit für seine Selbstdarstellung gab, fordere ich als Gebührenzahler die sofortige Entlassung von Jauch!

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caecilia_metella 11.03.2013, 09:59
72. Der beste Mogler ist Brüderle

Man darf sich nämlich jeweils aussuchen, ob es Deutschland gut geht oder schlecht. Deutschland sind der Obdachlose und der Drogenabhängige, die Zwangsprostituierte und der Hassprediger.
Und ein selbstgefälliger Brüderle, dieser alte Mann, der mitten in der Krise glaubt, nur die DDR-Keule auspacken zu müssen, schon erstarren alle vor Entsetzen.

Wer sollte darauf stolz sein, all das produziert zu haben, wofür jetzt böses Schicksal, Zeitgeist oder Teufel verantwortlich gemacht werden?

Wenn nur Interessen von Arbeitgebern gesehen werden, dann hat Arbeit keinen Sinn. Wenn immer die Starken die Schwachen verschlingen, steht am Ende ein einsamer Mensch.
Dann werden auch Multimillionäre feststellen, dass der nicht immer nur nett ist.
Es vernünftiger, dass Starke Schwache unterstützen. Das ist auch Sinn eines Sozialstaates.
Sozial: von lat. socius „gemeinsam, verbunden, verbündet“. (wiki)

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Volker_41 11.03.2013, 10:02
73. Jauch du Laberfisch

...welcher Betrag landet noch gleich auf deinem Konto PRO Sendung? Verhältnismäßigkeit, das war einmal.

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malte 11.03.2013, 10:04
74. Dummschwätzerei

"Doch dazu hätte es Experten gebraucht..."

Das ist das Hauptproblem. In allen Medien tauchen haufenweise "Esxperten" auf, die nur in den seltensten Fällen von dem Thema, über das sie sich auslassen Ahnung haben. Gemeinhin findet im Fernsehen und auch in den übrigen öffentlichen Expertenrunden eine ganz unterhaltsame Dummschwätzerei statt. Wenn man das akzeptiert, braucht es auch nicht mehr deratige Artikel...

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mbraun09 11.03.2013, 10:04
75. Unten muss immer gespart werden

Unten heißt die Devise Lohnerhöhungsverzicht und Nullrunden. Man kann sicht nichtmal zu 8 € (!!!) Mindestlohn durchringen. Nach oben gibt es keine Grenzen.

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nanipo 11.03.2013, 10:05
76. Gier-Gehälter

Lieber Herr Jauch, Sie sollten weniger in Schlagzeilen sprechen und bessere Recherchen machen Lassen. Was Hr. Winterkorn verdient ist sachlich egal. Sein Unternehmen hat einen positven Einfluss von einigen Millionen Menschen - nicht nur bei seinen Arbeitern die in Deutschland mindestens " € 50.000,-" pro Jahr verdienen. Selbstverständlich kann man aus moralischen Gründen über diese Summe streiten. Was nicht geht, ist das z.B. Karstadt-Manager das Unternehmen vor die Wand fahren und dann auch noch Millionen Abfindungen erhalten - dies sollte an die Mitarbeiter gezahlt werden. Herr Maschmeyer konnte nur so erfolgreich sein, weil alle Banken und Versicherungen auch so gearbeitet haben. Ein Anleger der behauptet, er sein konservativ und legt seine Alterversorge an, weil er das doppelte der üblichen Zinsen erhält ist entweder dumm oder gierig. Schon vor 40 Jahren habe ich Anlagen verkauft, bei dem der Anleger um sein Geld gebracht wurde - auch hier letztlich Dummheit oder Gier. Eine Krankenschwester zum Beispiel verdient zu wenig, weil Kommunen. Länder, der Bund oder das Krankenhaus schlecht wirtschaften, bzw. Geld für unnötige Projekte ausgegeben wird und dann die Krankenschwestern die sind, die darunter leiden müssen. Erfolgreiche Unternehmen zahlen in der Regel immer gute Löhne und Gehälter und sichern den sozialen Frieden. Zocken tun nur die Banken, die nicht Wertbeständiges schaffen.

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Mistermambo 11.03.2013, 10:05
78. Sehr hübsch...

1.
Ich habe nur kurz reingeschaltet und bin dann wieder geflohen. Jauch hat die Talkshow der ARD definitiv vor die Wand gefahren. Übrigens hätte man auch Jauch mal fragen können ob seine journalistische Arbeit irgendeinen Teilbetrag des Geldes wert ist, das er für die Zerstörung des ARD-Sonntagstalks erhält.

Bertelsmann hat ihm vermutlich für die subversive Arbeit bei der ARD einen Rentenvertrag als Fragensteller bei "Wer wird Millionär" in Aussicht gestellt.

2.
Die Zusammenfassung der Sendung erscheint auf meinen ersten, zweiten und dritten Blick ebenfalls aus interessierter Perspektive verfasst zu sein und hätte wesentlich besser als Programmvorschau in der WELT am Sonntag stehen können.

a) Sahra Wagenknecht vertritt also lächerliche Positionen
b) Vielleicht haben die "Managergehälter" ja doch ihre Berechtigung, die armen "Manager" (während Winterkorn, Schrempp oder Ackermann ja eigentlich Vorstandsvorsitzende sind oder waren) arbeiten schließlich auch lange.
c) Denkt doch auch mal an die Kinder

3.
Zu den sagenhaften Gehältern, die in jedem Jahr das der Vorstandsvorsitzende durchhält - allerdings steuerpflichtig - den Gegenwert eines hochgewachsenen Lotto-Jackpots erreichen - kann ich nur wenig sagen.

a) Ein erfolgreiches Unternehmen verdient nun mal auch Geld, sonst wäre es nicht erfolgreich.

b) Je nach Rechtsform (Aktiengesellschaft, GmbH, Einzelunternehmen) variieren das unternehmerische Risiko und auch die Anzahl der Zugriffsberechtigungen auf den Unternehmensgewinn.

Abgesehen davon, dass ein Vorstandsvorsitzender einer Aktiengesellschaft rausgeworfen werden kann und die unternehmerischen Aktivitäten zu übersehen nicht immer einfach für ihn sein dürfte, sehe ich eigentlich kein größeres Haftungsrisiko, das sich nicht durch eine Haftpflichtversicherung abfedern ließe. Mithin frage ich mich, wodurch die DAX-Konzern-Chefs in diese Gehalts-Sphären vorstoßen könnten. Sachlich begründbar wäre es nur mit "Sonst geht der vielleicht weg".

Da man allerdings bereits auf unterer Ebene Einstellungsgespräche, Messer-und-Gabeltests und vieles mehr kennt, hält sich mein Mitleid über die Unsicherheiten des Aufsichtsrat über Unklarheiten in der Person des Vorstandsvorsitzenden in engen Grenzen - also kein Grund für Lockvogel-Gehälter.

Bei der Einstellung eines Konzernchefs dürften also eventuelle Unklarheiten über charakterliche Eignung etc. regelmäßig nur eine untergeordnete Rolle spielen.

Daher sind Millionengehälter ein schwer erklärbares Absurdum des real existierenden Kapitalismus.

Nun sind DAX-Konzern-Vorsitzende im Gegensatz zu Bundesligatrainern wohl in der Mehrzahl Akademiker aber ansonsten steckt hinter beiden Gehaltsgefügen ein einfaches und kurzes Argument:

"...weil es geht".

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rokitansky 11.03.2013, 10:06
79. Ganz schwache Sendung, Herr Jauch

Zitat von sysop
Millionen-Boni und gigantische Abfindungen: Die Schweizer Abzockinitiative befeuert die Debatte über Managergehälter. Bei Günther Jauch durften Liberale und Linke bekannte Stanzen austauschen. Würze verlieh der Sendung einzig ein Gast, der als Personifizierung des raffgierigen Unternehmers gilt.
Eine Ankündigung über die Begrenzung von Bonizahlungen und was war denn das? Ein Maschmeyer-Bashing fast 20 Minuten der Sendung von 60 Minuten.
Das hatten wir doch alles bis zum Erbrechen. Maschmeyer mag für manche ein Kotzbrocken sein. Aber er hat sich aus kleinen Verhältnissen hochgearbeitet und etwas auf die Beine gestellt. Das würden die Angelsachsen als nacheifernswert empfinden.
Aber die dümmste Bemerkung zu diesem Thema kam von Frau Wagenknecht, die in eindrucksvoller Weise bewies, dass sie von Wirtschaft null Ahnung hat.

Ihr Vorschlag, die Managervergütung eines Vorstandssprechers auf das 20 fache des unteren Einkommenslevels im Unternehmen zu begrenzen zeigt ihre sozialistischen um nicht zu sagen kommunistischen Hirnwendungen.

Ihre Begründung für diesen Vorschlag ist geradezu abenteuerlich:
Dann würde die Vorstände die unteren Einkommensgruppen anheben um auch entsprechendes Einkommen (das 20fache) für sich zu generieren.

Und was ist mit dem Wettbewerb Frau Wagenknecht. Mit dieser Denke wurde die DDR an die Wand gefahren. Wie viele Vorstände hat denn VW? Und wie viele Mitarbeiter (rd. 550 000) im Konzern?

Dann wären die Wolfsburger mit dieser Denke aber ganz schnell aus dem globalen Wettbewerb rausgekegelt.

Im Übrigen und das muss ich dem Jauchteam ankreiden, war VW mit Winterkorn ein „gaaanz“ schlechtes Beispiel. VW hat für den Stamm ein hervorragenden Tarifvertrag und welches Unternehmen kann schon jedem Mitarbeiter 7500 EUR für das Geschäftsjahr 2012 zahlen:
412.500.000 Mio Bonusausschüttung. Das ist doch großartig!

Und Brüderle, na ja was dieser Quatsch mit der Stellungnahme zur "Sexismusdebatte" soll, die Jauch von Brüderle einforderte ist mir ein Rätsel.

Fazit zum Thema, Herr Jauch das Honorar für diese Sendung haben Sie nicht verdient!

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