Forum: Kultur
Jauch in der ARD: Klinsmann, erklär' uns den Ami!

ARD-Gesprächsrunde trifft auf "Stern-TV": Für sein Debüt als Polittalker im Ersten brachte Günther Jauch Analyse und Emotion zusammen. Ein Nummer-sicher-Konzept. Nur einmal öffnete sich ein Riss in der Fassade der Talk-Realität und die Welt blitzte hindurch -*und das lag an*Jürgen Klinsmann.

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deus-Lo-vult 12.09.2011, 09:03
1. ...

Ich war von der gestrigen Sendung mehr als enttäuscht. Inhaltlich war da NULL!!!
Einzig Frau Menz, die Mutter des getöteten Soldaten, verdiente Respekt. Vom Rest der "Talkrunde" kamen Phrasen, die man vorhersagen konnte.
Und warum dieser weltfremde Weltverbesserer Todenhöfer immer wieder eine Plattform bekommt, das ist mir schleierhaft.

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armagnac 12.09.2011, 09:10
2. Jauch als Staatsschauspieler-Schauspieler

Jauch gefällt sich vermutlich schon seit seiner Jugendzeit als konservativer elder statesman, und genau diese Rolle spielt er in seiner neuen Sendung: Arschlangweilig und kreativ wie ein Autopilot. Sowohl der Informations- wie auch der Unterhaltungswert lagen bei Null, und ich habe es satt, mit meinen GEZ-Gebühren solche über-über-überbezahlten Schwellköppe zu finanzieren!

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ks1301 12.09.2011, 09:14
3. es kann nur noch besser werden

die ganze Sendung gähnende Langeweile. Jauch´s Moderation sehr zeitraubend. Günther bleib bei deinen Millionen!

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jot-we 12.09.2011, 09:16
4. °!°

Ich hab's ja nicht gesehen, aber wenn man SPON so glauben darf, hat Kurt Beck auch in Abwesenheit über den Tag hinaus Recht behalten: "War wie immer!"
Günter Jauch: ein gebenedeiter Quizmaster und ein ziemlich mieser Journalist.

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nannic 12.09.2011, 09:17
5. Wo ist die Kritik? 1000 Themen in 60 Minuten !

Mal ehrlich: Ich habe mir sehr viel mehr von Ihrer Kritik erhofft. Ich weiß nicht, welche Sendung Sie gestern gesehen haben. Ist Ihnen entgangen, dass in 60 Minuten zum Thema "War der Krieg nach 09/11 richtig" folgende Themen allesamt angesprochen und miteinander vermengt wurden:

Antisemitismus, Vergangenheit, die armen Kinder, die armen Frauen, Misshandlungen sind überall an der Tagesordnung, Prothesenbau, die Unwissenheit/Naivität der Amis,Islam, Religion, Islamismus, Menschen machen Fehler, Axel Springer ist gegen den Islam, Herr Ücker hat eine Kerze angezündet vor 10 Jahren, Jobkrise, Wirtschaftskrise, Familien, Brennpunkte, Solidarität, Soldaten im Einsatz, nicht zu vergessen die Homosexuellen, die Todesstrafe, die Krankenhäuser und die Schulen, den Links- und den Rechtsextremismus und die Atomwaffen....

Zum eigentlichen Thema haben nur die "unbekannten" Gäste beigetragen und waren die einzigen, die über populistisches und subjektives Geblabber hinausgekommen sind. Von "Gespräch" konnte da überhaupt nicht die Rede sein, geschweige denn von einer angemessenen Herangehensweise an eine solch wichtige Frage. Die Sendung war ein Forum für volksnahe Effekthascherei, in das alles hineingegippt wurde, was irgendwo zu finden war. Das eigentliche Thema wurde total verfehlt und es ist ein Armutszeugnis für die ARD, so etwas in einer Premierensendung zu bringen. Da kann ich genauso gut zu einem Bierstammtisch gehen - da kriege ich die gleichen Äußerungen und Meinungen und hab wenigstens noch ein Bier, an dem ich mich festhalten kann.

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frubi 12.09.2011, 09:17
6. .

Zitat von sysop
ARD-Gesprächsrunde trifft auf "Stern-TV": Für sein Debüt als Polittalker im Ersten brachte Günther Jauch Analyse und Emotion zusammen. Ein Nummer-sicher-Konzept. Nur einmal öffnete sich ein Riss in der Fassade der Talk-Realität und die Welt blitzte hindurch -*und das lag an*Jürgen Klinsmann.
Ich fand nur die Vorstellung von Klinsmann richtig lustig: (ungefährer Wortlaut) Jürgen Klinsmann. Auch er erinnert sich an die schrecklichen Sekunden vom 11/9."

Da dachte ich: Super. Jürgen Klinsmann kann sich erinnern. Schonmal eine gute Voraussetzung für einen solchen Auftritt. Ansonsten habe ich mich gefühlt wie bei Stern TV (was ich bis jetzt regelmäßig gemieden habe). Der drollige Onkel sitzt da vorne und bedient die Massen. Da war der Doppelpass mit Watzke, Basler und Schuster wesentlich spannender und sehenswerter. Todenhöfer spielt sein Standartprogramm ab ("Ich war schon als Säugling in Afghanistan und habe vor Ort mit den Taliban gefrühstück.") und Heidenreich betont mehrfach, dass sie belesen ist und kurz nach dem Aufstehen bereits den ersten 1000seitigen Roman in sich reingeschlungen hat. Jauch muss man sicherlich eine gewisse Zeit zugestehen aber es muss sich deutlich steigern sonst werd ich mich Sonntags wieder auf DVD und BlueRay umstellen.

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kunstdirektor 12.09.2011, 09:18
7. Jammerlappenkommentare. Die ewige Leier GEZ-Gebühr.

Zitat von armagnac
Jauch gefällt sich vermutlich schon seit seiner Jugendzeit als konservativer elder statesman, und genau diese Rolle spielt er in seiner neuen Sendung: Arschlangweilig und kreativ wie ein Autopilot. Sowohl der Informations- wie auch der Unterhaltungswert lagen bei Null, und ich habe es satt, mit meinen GEZ-Gebühren solche über-über-überbezahlten Schwellköppe zu finanzieren!
Dann melden Sie doch ab. - Erst mal ein paar Wochen ins Land gehen lassen. Dann urteilen.

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hasdrubal 12.09.2011, 09:19
8.

Und siehe da: Der Jauch kocht auch nur mit Wasser. Es war so ziemlich genau das, was ich erwartet hatte. Allerdings ist das Thema 9/11 auch nicht sonderlich geeignet für eine Premierensendung, da dieses Thema die Ausgestaltung der Sendung mehr oder weniger vorgibt.

Was mich inhaltlich an der gestrigen Debatte störte waren die Forderungen von Heidenreich und Todenhöfer den "Krieg gegen das Volk" und die "Bombardierung von Kindern" einzustellen. Das war sehr populistisch und vor allem vermisse ich bei dieser Argumentationen einen Vorschlag, wie man anders gegen die Terrorcamps vorgehen könnte. Komplett hirnrissig war Heidenreichs Forderung nach der Untersuchung der Gründe für 9/11. Anschäge auf Militärposten sind eine Sache, Meuchelmord an Zivilisten eine andere. Letzteres war 9/11 und der Versuch diesen Hass rational zu begründen, ist nichts anderes als eine Rechtfertigung und Aufwertung der Anschläge.

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Rübezahl 12.09.2011, 09:20
9. Ein fehler war es

den Lügenbaron Dr. Struck einzuladen! War und ist er doch der jenige, dem wir 52 in Afghanistan gefallene Deutsche Soldaten zu verdanken haben!
Er ist noch immer der Meinung ,dass Deutschland am Hindukusch verteidigt wird.
Den Auftritt der Mutter des tOten Kameraden vermag ich nicht zu begreifen und will ihn daher auch nicht bewehrten.
Nur , es gibt auch Mütter und Väter toter Kameraden, die sicherlich nicht so ein posetives Bild im Fernsehen abgeben hätten.

Ich schrieb am 11/9/2001 in mein Tagebuch:
Die Moslime können garnicht soviel Beten ,dass ihnen Alah diese Schandtat je verzeihen wird .
Rübezahl

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