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"Jedermann"-Premiere in Salzburg: Sex jederzeit ausgeschlossen

Eine neue, junge "Jedermann"-Besetzung soll Glanz in die Salzburger Festspiele bringen. Doch Birgit Minichmayr blieb als Buhlschaft ohne Verführungskraft, der neue Hauptdarsteller Nicholas Ofczarek gibt ein rumpelstilzendes Muttersöhnchen. Dafür war Ben Becker die Überraschung des Abends.

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mavoe 26.07.2010, 17:27
1. Hmmm

Der Hamburger Jedermann war schon wirklich toll. Solch eine Kulisse kann Salzburg, denke ich mal, nicht bieten...

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stanis laus 26.07.2010, 20:27
2. Verkrampfter Zwang zur Originalität

Man nehmen immer das Beste der Anderen. Wenn das eigenen nicht gut genug ist.

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snp5057 Siegi 27.07.2010, 08:06
3. Jedermann Premiere in Salzburg

Zitat von mavoe
Der Hamburger Jedermann war schon wirklich toll. Solch eine Kulisse kann Salzburg, denke ich mal, nicht bieten...
Die Kulisse des Jedermann in Sajzburg ist nun eben mal die Orginalkulisse und daran werden sie auch nichts ändern können.Mich ärgert nur das ihr Piefke immer dann etwas auszusetzen habt wenn es nicht von euch gemacht ist dabei würde ich mich an eurer Stelle einmal ganz schnell an der eigenen Nase fassen den scheinbar gibt es in Deutschland Gegenden in denen man nicht einmal eine Party zusammenbringt ohne dass es eine Panik und Tote gibt.

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snp5057 Siegi 27.07.2010, 08:09
4. Jedermann Premiere in Salzburg

Zitat von mavoe
Der Hamburger Jedermann war schon wirklich toll. Solch eine Kulisse kann Salzburg, denke ich mal, nicht bieten...
Die Kulisse des Jedermann in Salzburg ist nun eben mal die Orginalkulisse und daran werden sie auch nichts ändern können.Mich ärgert nur das ihr Piefke immer dann etwas auszusetzen habt wenn es nicht von euch gemacht ist dabei würde ich mich an eurer Stelle einmal ganz schnell an der eigenen Nase fassen den scheinbar gibt es in Deutschland Gegenden in denen man nicht einmal eine Party zusammenbringt ohne dass es eine Panik und Tote gibt.

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capakaum 27.07.2010, 09:24
5. Andere Meinung

Bin gar nicht der Meinung des Kritikers. Ofczarek ist meiner Ansicht nach ein Jedermann der gegenwärtigen Generation, Minichmayr so aktiv wie es die Rolle möglich macht. Abgesehen davon ist doch Jedermann textlich-literarischer Schrott.

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bubabo 27.07.2010, 11:38
6. Original

Zitat von mavoe
Der Hamburger Jedermann war schon wirklich toll. Solch eine Kulisse kann Salzburg, denke ich mal, nicht bieten...
...der Jedermann in Salzburg ist das Original und für "Jedermann", der einmal da war, sind anderweitige Aufführungen - egal ob Hamburg oder besonders peinlich im Berliner Dom - bessere Schulbühnen-Veranstaltungen!

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chiaraschoen 27.07.2010, 15:50
7. Hervorragende Premiere

Zum Glück hatte das Bayrische Fernsehen die Premiere übertragen, so dass wir in Genuss des hervorragend dargestellten Stückes kamen. Ich empfand das Spiel der Akteure als kraftvoll, erfrischend und intensiv. Interessant ist, dass der (übrigens bayrische) Regisseur eine reichlich temperamentvollere Inszenierung als im Vorjahr bot. Der Spiegel- Autor langweilt mit nichtssagenden und oberflächlichen Banalitäten, die höchstens zu Randnotizen taugen. Wen interessiert der Bauch von Ben Becker, wenn der als Tod drohend und düster, aber immerhin von Gott gesandt, Jedermanns letztes Stündlein begleitet und uns als Zuseher fasziniert.
Der Spiegel-Artikel ist schach und erinnert an ein Käseblatt. Als Kritik darf man ihn in keinem Fall bezeichnen. Enttäuschend!

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snp5057 Siegi 27.07.2010, 16:16
8. Jedermann in Salzburg

Zitat von bubabo
...der Jedermann in Salzburg ist das Original und für "Jedermann", der einmal da war, sind anderweitige Aufführungen - egal ob Hamburg oder besonders peinlich im Berliner Dom - bessere Schulbühnen-Veranstaltungen!
Gebe ihnen vollkommen Recht aber gewisse Leute in Deutschland glauben noch immer nur die Deutschen können alles perfekt machen aber was sie können hat man jetzt ja in Duisburg gesehen also sollten die mal schön die Klappe halten und schauen ob man nicht auch einmal von anderen Ländern auch wenn sie klein sind etwas lernen.

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takeo_ischi 27.07.2010, 16:24
9. .

Zitat von chiaraschoen
Zum Glück hatte das Bayrische Fernsehen die Premiere übertragen, so dass wir in Genuss des hervorragend dargestellten Stückes kamen. Ich empfand das Spiel der Akteure als kraftvoll, erfrischend und intensiv. Interessant ist, dass der (übrigens bayrische) Regisseur eine reichlich temperamentvollere Inszenierung als im Vorjahr bot. Der Spiegel- Autor langweilt mit nichtssagenden und oberflächlichen Banalitäten, die höchstens zu Randnotizen taugen. Wen interessiert der Bauch von Ben Becker, wenn der als Tod drohend und düster, aber immerhin von Gott gesandt, Jedermanns letztes Stündlein begleitet und uns als Zuseher fasziniert. Der Spiegel-Artikel ist schach und erinnert an ein Käseblatt. Als Kritik darf man ihn in keinem Fall bezeichnen. Enttäuschend!
Nein. Ich kann der SPON-Kritik zustimmen.
Aber die Combo Simonischek - von Kessel (bzw. Bäumer) ist m.E. auch schwer zu erreichen.
Ofczarek mag ich noch als experimentelle Neuausrichtung (die mich nicht sehr überzeugt hat) durchgehen lassen, die Buhlschaft war (da meine Lieblingsrolle) eine große Enttäuschung.
Becker wiederum hat für mich das Problem, dass er nur 'Becker' kann. Das war diesmal aber nicht so offensichtlich, da leider beim diesjährigen 'Jeder' auch genug andere Kritikpunkte hervortraten.

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