Forum: Kultur
Journalismus: "Okay, Frau Merkel, das schreib ich so!"
DPA

.. und wer legt fest, was in der Zeitung steht? - Wie Journalisten arbeiten, ist vielen Menschen nicht klar, deshalb vertrauen sie Medien nicht mehr. Dabei hat sie die Demokratie so dringend nötig.

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mlu 07.02.2017, 13:58
20. Sie tun es schon wieder!

Und schon wieder wird der Grund für eine Misere bei anderen gesucht, nur nicht bei sich selbst.

Und da Sie, werte Kolumnistin, die Leserinnen und Leser zum wiederholten Maße für einfach zu blöd erklären, die Welt zu verstehen, ist jeder weitere Versuch der Diskussion überflüssig.

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charly05061945 07.02.2017, 13:59
21. Medien

Tatsache ist doch dass in den Medien über viele Geschehnisse nicht oder unzureichend berichtet wird (z.B. "nur von lokalem Interesse"). Das trifft auch (und besonders) auf SPON zu. Wenn irgendwo auf der Welt einem sogenannten Künstler der Pinsel aus der Hand fällt ist es SPON schon einen Artikel und die Eröffnung eines Forums wert aber Ereignisse die nicht in das Weltbild des SPON passen fallen hier mal gerne durch das Raster.

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supra_crepidam 07.02.2017, 13:59
22. Vermischung von Meinung und Meldung

Gerade Spiegel Online zeigt oft wie man es nicht machen sollte. Die Artikel sind handwerklich schlecht. Meinung und Meldung werden miteinander vermischt.

Im öffentlich rechtlichen Rundfunk ist es ähnlich. Hören Sie sich mal rbb inforadio an. Vor so gut wie jedem Nachrichtensegment meint der Moderator seine persönliche Meinung zu der ersten Meldung abgeben zu müssen.

Der Fernseh- und Verwaltungsrat bei öffentlich-rechtlichen Sendern ist ein Spiegelbild der in die Parlamente gewählten Parteien. Dass diese keinen Einfluss auf die Berichterstattung nehmen, glauben sie doch wohl selber nicht. Jede neue Partei wird in der Berichterstattung systematisch demontiert. Das war bei den Piraten der Fall und ist seit einiger Zeit bei der AfD zu sehen.

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Tr1ple 07.02.2017, 13:59
23. Naja es liegt auch daran das sich Menschen online informieren

Das ist vor allem ein Problem der geiz ist Geil Gesellschaft. Diese Informiert sich bei kostenlosen Angeboten der Tageszeitungen. Wenn sich die genauer anschaut merkt man erhebliche Qualitätsunterschiede zu den Tatsächlichen Printmedien. Focus online z.B gehört gar nicht mehr zu Fokus dem Magazin. Kein wunder das diese von der Bild verklagt wurden weil diese texte abschrieben haben soll. Bei Spiegel online sitzen viele junge Menschen in der Redaktion. Ich vermute viele haben eine sehr junge und grüne Einstellung. Da wundert sich Menschen das die Medien als Lügenpresse bezeichnet wird.

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dilimi11 07.02.2017, 14:00
24. noch etwas...

Vertrauen beruht immer auf Gegenseitigkeit. Vll beginnt der Spiegel mit einem Vertrauensvorschuss und lässt seine LeserInnen zu ALLEN Themen diskutieren? Dann fühlt es sich weniger kontrolliert an.?

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supra_crepidam 07.02.2017, 14:00
25. Vermischung von Meinung und Meldung

Gerade Spiegel Online zeigt oft wie man es nicht machen sollte. Die Artikel sind handwerklich schlecht. Meinung und Meldung werden miteinander vermischt.

Im öffentlich rechtlichen Rundfunk ist es ähnlich. Hören Sie sich mal rbb inforadio an. Vor so gut wie jedem Nachrichtensegment meint der Moderator seine persönliche Meinung zu der ersten Meldung abgeben zu müssen.

Der Fernseh- und Verwaltungsrat bei öffentlich-rechtlichen Sendern ist ein Spiegelbild der in die Parlamente gewählten Parteien. Dass diese keinen Einfluss auf die Berichterstattung nehmen, glauben sie doch wohl selber nicht. Jede neue Partei wird in der Berichterstattung systematisch demontiert. Das war bei den Piraten der Fall und ist seit einiger Zeit bei der AfD zu sehen.

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dalethewhale 07.02.2017, 14:01
26. Schön das sie von zuhause schreiben dürfen...,

sie haben natürlich recht bezüglich Misstrauen und Verschwörung gegenüber den Medien.
Vieles ist Unwissen, aber dennoch ist es schwer sich des Eindrucks zu erwehren das unsere `Gefälligkeits Presse` mit vielen Themen eher unkritisch und damit Konform der herrschenden Politik bzw. Geisteshaltung der politisch verantwortlichen, umgegangen ist. Man konnte oft nicht zwischen Information und Meinung (Kommentar) unterscheiden. Erziehung scheint ebenfalls eine große Rolle bei der schreibenden Zunft einzunehmen. Natürlich passt das auch zusammen mit einem ohnehin zunehmenden Misstrauen gegenüber `höhere` Instanzen. Das verstärkt das Misstrauen ob berechtigt oder nicht. Auch hat selbst der Spiegel Artikel mit Bilder und Überschriften (wie auch andere `Liberale` Blätter) versehen welche in ihre Wirkung suggerieren anstatt zu Informieren. Es ist schwer sein Misstrauen, welches über Jahre aufgebaut wurde, und jetzt plötzlich von den Medien wahrgenommen wird, fallen zulassen.

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WolfgangCzolbe 07.02.2017, 14:02
27. Osmose

Rudolf Augstein schrieb vor Jahren in einem dem Verleger Springer gewidmeten Spiegel sinngemäß, jeder Redaktionsmitarbeiter weiß, bevor er sich bewirbt, wie die Redaktion der Zeitung "tickt", bei der er sich bewirbt. Gewissermaßen durch Osmose (dieses Wort kannte ich vorher nicht) verbreitet sich die vom Verleger gewünschte Meinung im Blatt!

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happydwarf 07.02.2017, 14:02
28.

Tut mir leid, das sagen zu müssen. Aber die Journalistenzunft hat sich in der Vergangenheit nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

In meiner Jugend wurde ich das erste Mal stutzig, als die Böhsen Onkelz konsequent und immer wieder als Nazis bezeichnet wurden.

Später gab es die unsägliche Hetze gegen Killerspiele, wo Frontal 21 und viele andere Journalisten einseitig hetzten und bewusst Tatsachen verdrehten und falsche Aussagen machten ( = gelogen haben).

Da fragt man sich schon, ob es in den anderen Themenfeldern genauso zugeht?

Die Berichterstattung über den amerikanischen Wahlkampf setzte dem ganzen Noch die Krone auf. Einseitig, teilweise niederträchtig und hetzerisch, belehrend... Ich hätte mir gerne mal ein paar Artikel pro-Trump gewünscht, auch wenn es euch schwer fällt. Als Bürger darf ich den Typen pauschal schlecht finden. Aber von euch Journalisten erwarte ich Objektivität und ausgewogene Berichterstattung.

Ich habe keine Lust mehr auf Filterblasen. Ich will nicht, dass Ihr mir nur das sagt, was ich hören möchte.
Facebook hab ich aus diesem Grund schon verlassen. SPON vielleicht demnächst auch?

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didi.wadidi 07.02.2017, 14:02
29. tja Frau Stokowski

Man könnte auch sagen, sowas kommt von sowas. Die Debatte der links-grünen Müsli-Stammtische wurde von der Polit/Medien Meinungsführerschaft vor Jahren kurzerhand gekapert. Alles was diesem scheinbaren Konsensus auch nur in Nuancen widerspricht wird kurzerhand zu Nazi erklärt. Das hat jahrelang gut funktioniert, nun tut es das nicht mehr.

Keiner sagt, das Mutti Merkel Sie anruft und diktiert. Es gibt ein augenzwinkerndes Einverständnis jenseits jeglichen gesetzlichen Zwanges. Dieses wird exekutiert. Nun spielen plötzlich immer größer werdende Bevölkerungsteile, vormals vieleicht abgehängt?, dabei nicht mehr so mit, wie es geplant war. Und schon ist die K***e am dampfen. Wohl bekomms!

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