Forum: Kultur
Journalismus: "Okay, Frau Merkel, das schreib ich so!"
DPA

.. und wer legt fest, was in der Zeitung steht? - Wie Journalisten arbeiten, ist vielen Menschen nicht klar, deshalb vertrauen sie Medien nicht mehr. Dabei hat sie die Demokratie so dringend nötig.

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schuhks 08.02.2017, 06:50
420. Ja die Experten

Zitat von juris
Schön, dass Sie die These von Dunning-Kruger bestätigen. Für Dilettanten mag eine Materie komplex sein. Für Experten ist sie einfach und logisch.
Die Komplexität einer Materie ändert sich nicht, egal ob diese von einem Dilletanten oder einem Experten betrachtet wird. Es sei denn, man betreibt Quantenmechanik. Und die ist derart kompliziert, dass sie noch niemand verstanden hat. Das Privileg der einfachen Lösungen für komplexe Probleme haben allerdings die Träger einsamer Gehirnzellen.

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scottbreed 08.02.2017, 06:55
421. kein Wunder

hat man ja bei den montagsdemos gesehen warum man euch nicht mehr Vertrauen kann.. Da wurdet ihr ja sogar entlarvt.. Zumindest das Fernsehen.. Als man statt auf ne große Menschengruppe auf ner kleinen die camera gerichtet hat und so den Leuten im Fernsehen suggerieren wollte das da ja nicht so viele hingehen und es sich ja nicht mehr lohnt da mitzumachen.. Das Ziel war die klar.. Die montagsdemos gegen die Agenda 2010 klein zu reden.. Die Demos nahmen nämlich überhand und wollte aber mit aller Macht die Agenda 2010 in der Politik durchsetzen.. Oder als man ein paar presse Leute dabei erwischt hat wie sie in Berlin ein paar junge Leute Geld gegeben haben damit sie ein auf agro machen damit man ja schön ein paar gute Bilder hat wie assiozal in Berlin die Zustände sind..
glaubt mir ihr seid selber schuld das euch keiner mehr glaubt.. bestes Beispiel ist die Stimmung mache über Putin und trump. Was wurde da gehetzt, beleidigt und schlecht gemacht.. Da braucht ihr euch nicht wundern das man euch an die Kette legen will.. Ja aber ihr könnt euch ja schön hinter dem deckmäntelchen Pressefreiheit verstecken und unter dem Namen kann man natürlich schön hetzen, beleidigen, und rufmord begehen..

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unimog_andi 08.02.2017, 07:07
422. Sie fragen sich - ehrlich?

Fragen Sie lieber, wer festlegt, was NICHT in der Zeitung steht.
Aktuelles Beispiel: die Reporterin beim ZDF mit ihrer Klage.
"Die Vergütung der freien und festen Mitarbeiter werde weitgehend durch Tarifverträge bestimmt, sagte ein Sprecher. "Geschlecht, Alter, Religion etc. spielen hierbei keine Rolle." so schreibt SPON.
Kleine, aber feine Weglassung:
"Daher sei der Vorwurf einer Entgeltdiskriminierung sehr sorgfältig geprüft worden, auch vom Personalrat und der Gleichstellungsbeauftragten.""
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/klage-von-zdf-reporterin-auf-lohngleichheit-abgewiesen-14815963.html

Noch Fragen, Stokowski?

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csm101 08.02.2017, 07:09
423. Ach, Frau Stokowski

Gehen Sie doch bitte mal in irgendeine der großen Redaktionen und zeigen Sie mir dort die Journalisten, die noch Festgehälter bekommen. Bei der SZ gibt es Heribert Prantl und noch ein paar Ausnahmen. Der Rest arbeitet doch nur noch auf Honorarbasis. Sprich, wenn ich nicht das schreibe, was gewünscht ist, kann man immer noch als gut ausgebildeter Taxifahrer sein Leben über die Runden bringen. So einfach ist das.

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ansv 08.02.2017, 07:25
424.

Zitat von DerBlicker
Dann zeigt das nur, dass Sie die Pressefreiheit nicht verstehen. Pressefreiheit heißt gerade eben auch, dass man als Journalist selbst entscheidet, worüber man berichten möchte. Das kann man dann schlechten Journalismus nennen , aber es ist die Ausübung der Pressefreiheit.
Ich würde Ihnen Recht geben - hätte es zu dieser Zeit ein Ergeignis höheren Nachrichtenwerts gegeben. Und vielleicht, wenn wir nur eine lokale Zeitung gehabt hätten. Und wenn man nicht anhand der Berichterstattung so klar erkennen könnte, wann der Chefredakteur Urlaub hat.

Natürlich kann nicht immer über alles berichtet werden, so naiv bin ich nicht. Aber wenn eine Zeitungsgruppe einer Landesbank gehört, sollte man auch nicht so naiv sein zu glauben, dass daraus keinerlei Abhängigkeit erwächst.

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dr.eldontyrell 08.02.2017, 07:32
425. Das Problem

sehe ich weniger in der Zensur als in der Besitzverhältnissen der Verlagshäuser. Die Eigner haben mit Sicherheit auch gewisse Interessen, die sie über Einflussnahme auch einbringen. Warum werden manche Zeitungen manchen Lagern (rechts/konservativ/liberal/links) zugeordnet? Ist doch kein Zufall. Und zur Zeit ist der Neoliberalismus hip, da er satte Gewinne verspricht. Und das merkt man (leider) auch in den Medien, zumindest den großen, wo Geld hinter steckt. So werden Meinungen gemacht. Strömungen. DAS halte ich für extrem gefährlich. Entsolidarisierung. Ergebnis: Alt gegen jung, arm gegen reich, Mann gegen Frau, hetero gegen homo, rechts gegen links. Einfach mal ein wenig Noam Chomsky zuhören...

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porlox 08.02.2017, 07:44
426. Wer das liest ist doof!

Den Spruch kennt jeder und seit langem trifft das wohl auch so ziemlich überall zu. News wo gar keine sind und Aufbauschen von Fantasiegebilden. Doch im allgemeinen herrscht bereits seit mehr als 20 Jahren der Copy & Paste-Journalismus.

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wahrsager26 08.02.2017, 08:05
427. An 780. Nr406

Dank für Antwort!Ich denke,persönlich werden bringt nicht viel ,zumal Sie viel zu wenig über hier teilnehmende Personen wissen.Es kann durchaus reizvoll sein,mit ein ,zwei Sätzen,so manche Ansicht zu 'zerlegen'! (Man kann auch in eine 'Rolle 'schlüpfen!) Das müsste auch für Sie zu erkennen gewesen sein.Nur ,ohne greifbaren Inhalt gegen rechts zu wettern,kann sich ja schnell ins Gegenteil verkehren......Verschwörungstheorien bringen eher nichts,denn wie wollen Sie das belegen?Das ist weder bei Einzelpersonen noch bei den Medien erfolgreich.Versuchen Sie einfach so zu denken:Ein gesundes Mittelmaß aller Aspekte wird uns wohl mehr helfen.Danke

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ohnesorge 08.02.2017, 08:19
428. @Nr.406 Zum Thema: Unterwanderung des Forums

Zitat von 780
Wie viele hier schon bemerkt haben, werden die Foren unterwandert von AfD-Leuten und Populisten.....
Ihr Beitrag zeigt deutlich die Problematik im Denken eines Teiles der Bevölkerung. Wieso gehen Sie davon aus, dass Foristen, die eine andere Meinung als Sie hier vertreten, dafür bezahlt würden wie Sie in Ihrem Beitrag schreiben. Kann und darf es nicht einfach so sein, dass andere eine andere Meinung äußern können ohne dafür sofort negativ betitel zu werden. Wie wäre es denn, wenn ich z.B. all Ihre Beiträge, die ja auch aus einer bestimmten politischen Wahrnehmung heraus geschrieben werden mit linkspopulistisch abwerten würde, nur weil diese eine andere Meinung beinhalten. Wo ist hier Freiheit und Respekt eine andere Meinung auch mal stehen zu lassen?

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flobec 08.02.2017, 08:21
429. Sie haben Recht

Frau Stokowski. Niemand muss der Regierung vor der Veröffentlichung Texte vorlegen. DAS ist aber gar nicht das Problem.
Das Problem ist, dass "die Medien" selbst, also die Leute, die da schreiben aus einem völlig überzogenen Sendungsbewusstsein heraus Stimmungen und Meinungen beeinflussen und die Hybris entwickelt haben, die eigenen Ansicht als allein selig machende Wahrheit zu verkaufen.
Dass saubere und differenzierte Recherche heute nicht mehr üblich ist, ist ein zusätzliches Problem. Jeder, der mal einen Presseartikel über ein Thema liest, in dem er "drin" ist, kann das beobachten.
Also nein, es gibt in Deutschland keine "Lügen"-Presse. Aber eben auch keine differenziert und neutral berichtende Presse.

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