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Julianne Moore über "Gloria"-Remake: "Natürlich hatte ich Lust darauf"
SquareOne Entertainment

Wenn ihr ein Film gefällt, bittet sie den Regisseur um ein Treffen - das ist das Privileg, wenn man Juliane Moore heißt. Manchmal entsteht daraus dann gleich ein Remake, erzählt sie über ihren neuen Film "Gloria".

.patou 23.08.2019, 11:54
1.

Großartige Schauspielerin und ihre Bemerkungen über Remakes und das Theater bringen die Sache auf den Punkt. Der Film ist bestimmt auch gut. Trotzdem würde ich bei dieser Besetzung der beiden Hauptfiguren immer an "The Big Lebowski" denken müssen.

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mussich 23.08.2019, 12:35
2. bitte nicht

nicht jedes Remake sollte erlaubt sein, besonders bei so einem großartigen Original. Allerdings hätte ich da einen Vorschlag: Casablanca mit the Rock.

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jokordo 23.08.2019, 12:51
3. Danke Julianne für diesen Schlusssatz

“Wer feministisch ist, glaubt an gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gleichberechtigung der Geschlechter. Was könnte daran schlecht sein?”

Eine so simple und heutzutage leider nicht triviale, und daher außerordentlich wichtige Aussage.

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.patou 23.08.2019, 12:58
4.

Zitat von mussich
nicht jedes Remake sollte erlaubt sein, besonders bei so einem großartigen Original.
Aber ein - möglicherweise auch verpatztes - Remake macht das Original doch nicht weniger großartig, wie Julianne Moore in dem Interview ganz richtig anmerkt.
Ich habe in diesem Fall zwar die Originalversion nicht gesehen, wüsste aber grundsätzlich nicht, was dagegen spricht. Zumal mit Lelio ja sogar der Regisseur derselbe ist.

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noalk 23.08.2019, 14:31
5. Remakes sind ... trotzdem bei vielen Cineasten ... verpönt

Bei diesem Film wohl zu recht. Ich kenne das Original und habe den Trailer zum Remake gesehen - wenig begeisternder US-Mainstream.

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Dazed with grief 23.08.2019, 15:26
6. Solitudinis corona

In expensis per pridias ornatque quod sublimiora videat quam usquam coronam solitudinis.

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Dazed with grief 24.08.2019, 18:05
7. Benommen. Bitter.

Zitat von sekundo
Grief hat sich durch die Spinnweben in seiner maroden und von Schimmel befallenen Villa gekämpft, den Commodore angeworfen, bei Tacitus nachgeschaut, seine knochigen Finger haben die Tasten malträtiert und heraus kam ein Text, der wieder einmal keinen Sinn ergibt. Dann schrie er drei, vier kurze ekstatische Schreie der Genugtuung, zog die Decke über den Kopf und träumte diesen furchtbaren Alptraum von umfassender Bildung, der ihn nach wie vor so hinterlistig in die Irre führt.
Sie haben doch an anderer Stelle bereits für Ordnung gesorgt. Das ist es, was von einem Hausmeister erwartet wird. Ich schätze, wie Sie den Tempel ausfegen und den Altar einrichten für die Ankunft des Priesters. Er trägt die Krone der Einsamkeit. Stellvertretend auch für Dich. Benommen vor Trauer. Bitter die Hostien.

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Dazed with grief 25.08.2019, 10:28
8. sekundo

Ad hoc verschwunden? Nun seien Sie doch nicht so transparent. Und beherrschen Sie doch ein wenig Ihre Emotionen. Natürlich ist Ihr Job hier von eminenter Wichtigkeit. Man hätte Ihnen das sicherlich öfter sagen sollen. Bei dem Fachkräftemangel! Der Imagefaktor der Toleranz legt es nahe, Ihre Stelle nun mit einer anderen Person zu besetzen. Eine, die keine Kosten und Mühen gescheut hat, um hier anzulanden. Eine, die will. Was für ein Drama! Und so alterszart.

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