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Junggesellenabschiede: Fake News übers Matriarchat
DPA

"Das wars. Jetzt hat sie die Macht." Solche T-Shirt-Botschaften tragen künftige Ehemänner beim Abschied vom Solo-Sein spazieren. Dabei ist die Ehe alles andere als das geheime Herrschaftsparadies der Frauen.

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antimaterie 26.02.2019, 17:00
1. Ja, so was

Liebe Masto,
Folklore ist kein Hort der Innovation. Man muss sich darüber nicht sonderlich aufregen.

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Mehrleser 26.02.2019, 17:12
2.

Junggesellenabschiede? Echt jetzt? Als nächstes dann ein kurzer Studienabriss über "Bachelor und Genderprototypen".

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Olaf Köhler 26.02.2019, 17:21
3. Verwaltungsakt

Ach Gottchen! Wenn ein Paar schon länger zusammen lebt - was ändert sich denn dann durch die standesamtliche Trauung? Einen Verwaltungsakt also? Nichts!
Ob es sinnvoll ist, deswegen einen "Abschied" zu feiern, bezweifle ich, zumal die Art und Weise oft nicht gerade die feinste ist.

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dirktoeper 26.02.2019, 17:24
4. Merkwürdig

Es gibt 18 Mio. Ehepaare in Deutschland. Wenn wirklich jeden zweiten Tag eine Ehefrau von ihrem Mann getötet wird, sind das im Jahr rund 180 Tote - und bezogen auf alle Ehen 0,001 %. Ob man (oder Frau) darauf nun ernsthaft eine Verallgemeinerung stützen sollte, scheint mir fraglich. Die Chancen, fünf richtige im Lotto zu haben, sind besser, ohne dass ich Männer als potentielle Lottogewinner sehen würde.

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kausalnexus 26.02.2019, 17:26
5. Köstlich

über Frau Stokowskis Satirebeiträge kann ich immer wieder herzlich lachen. Bitte mehr davon

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Freier.Buerger 26.02.2019, 17:28
6. Taschentücher

Hat bitte mal jemand ein Taschentuch für Frau S. ?
Sie tut mir wirklich leid und wir sollten an sie denken, denn es ist alles so schlimm.
Wir sollten unbedingt eine EU weite Tshirt Verordnung für JGA´s in Auftrag geben. Außerdem muss neben jedem männlichen JGA Shirt ein weibliches liegen, welches niemalsnich teurer sei darf. Pink-Tax großes Problem!
Männern empfehle ich, den Suizid nicht nach sondern vor der Trennung zu begehen. Vielleicht kann man das irgendwie bei den Beziehungsopfern anrechnen. Äh das war quatsch, aber es ist gegen die vermeintlich längere Lebensdauer zu rechnen.

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beatrock63 26.02.2019, 17:39
7. Aus Amiland mal wieder

Früher hat's sowas nich gegeben. Jedenfalls nicht in dieser Form. Der Jungesellenabschied, so wie er sich heute immer wieder zeigt, knüpft an eine US-Amerikanische Tradition, wie sie oft - klischeehaft überzogen - in amerikanischen Filmen und Serien gezeigt wird. Und dem entspricht auch das archaische (Ehe-)Frauenbild.
Ich kann nur lachen über all die gestandenen Mannsbilder, die sich die Windeln vollmachen aus Angst vor einen Matriarchat. Der, der sich aus Liebe mit einer Partnerin ehelich vereint und Lust auf ein gemeinsam gestaltetes Leben hat, brauch keinen derartigen Jungesellenabschied.

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Margaretefan 26.02.2019, 17:43
8. ...und das,...

...zwei Tage vor der fragwürdigsten, spezifisch weiblichen, zu allem Überfluss auch sich jährlich wiederholenden Veranstaltung überhaupt - Weiberfastnacht ;-)
BTW: Liebe Margarete Stokowski, gehen Sie Weiberfastnacht feiern?

...ja, ich bin verheiratet, aber nach mehr als 20 Jahren(zumindest noch nicht) dick geworden. Ich schwör's, Junggesellenabschied habe ich nicht gefeiert und auch noch nie an einem teilgenommen. Nach meinem bescheidenen Dafürhalten, hat die Gleichberechtigung nirgends so gut funktioniert, wie bei diesem seltsamen Brauch - was dem Junggesellenabschied die Stripperin, ist dem Junggesellinnenabschied nicht minder der Stripper.

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mfgkw 26.02.2019, 17:53
9. Was will mir das jetzt sagen?

Ein Teil der Männer benimmt sich daneben (leider, zugegebenermaßen), ein Teil nicht.
Ein Teil der Frauen benimmt sich daneben, ein Teil nicht.
-> Bei Männern gaanz schlecht, bei Frauen "ihr gutes Recht".
Im Schnitt werden Männer mit den Jahren fetter, Frauen auch.
-> Bei Männern gaanz schlecht, bei Frauen darf man sowas nicht erwähnen, weil man da ja kein Schönheitsideal anwenden darf - da wäre das irgendwie Unterdrückung und Reduktion auf ein Objekt.
Besoffene Männer sind ekelhaft (das sehe ich auch so), besoffene Frauen - ach, Schwamm drüber; ist ja dann wohl progressiv.
Daß bei Männern alles viel schlimmer ist, beruht dann auf einer "persönlichen Statistik".
Laut meiner persönlichen Statistik gibt es bei Männern derartige Peinlichkeiten auch nicht, zumindest nicht in meinem engeren Bekanntenkreis.
Statistiken sind immer ein Totschlagargument, also kommt man dann zwanglos zu 98% Gewalt von Männern (als ob 98% der Männer gewalttätig wären). Hauptsache "die Männer" sind an allem schuld...
Differenziertes Argumentieren sieht anders aus.
Mit so einem gefrusteten Stuss tut man der Emanzipation wohl keinen Gefallen.
Wie es halt so geht in dieser Kolumne...

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