Forum: Kultur
Junggesellenabschiede: Fake News übers Matriarchat
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"Das wars. Jetzt hat sie die Macht." Solche T-Shirt-Botschaften tragen künftige Ehemänner beim Abschied vom Solo-Sein spazieren. Dabei ist die Ehe alles andere als das geheime Herrschaftsparadies der Frauen.

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Ayanami 26.02.2019, 17:56
10. Nichts eingefallen?

Wie lässt sich bitte erklären, dass Margarete so einen nichtssagenden Windhauch heißer Luft produziert? Gehen ihr die Themen aus? Sich darüber aufregen, dass Männer saufen, feiern, und über Eheklischées witzeln, ernsthaft? Feminismus ist so rückwärts gewandt und gleichzeitig so dreist geworden, irgendwann platzt der Mond.

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inajk 26.02.2019, 18:25
11. Och, bloß 180...

Zitat von dirktoeper
Es gibt 18 Mio. Ehepaare in Deutschland. Wenn wirklich jeden zweiten Tag eine Ehefrau von ihrem Mann getötet wird, sind das im Jahr rund 180 Tote - und bezogen auf alle Ehen 0,001 %. Ob man (oder Frau) darauf nun ernsthaft eine Verallgemeinerung stützen sollte, scheint mir fraglich. Die Chancen, fünf richtige im Lotto zu haben, sind besser, ohne dass ich Männer als potentielle Lottogewinner sehen würde.
Nur 180 tote Frauen im Jahr, die von ihren (Ex-)Partnern ermordet wurden, wen stört's?
Stellen Sie sich mal kurz vor, was passieren würde, wenn in Deutschland 180 Menschen im Jahr von einer bestimmten Gruppe ermordet würden... von Islamisten, linken Anarchisten, wem auch immer. Die Hölle wäre los, es gäbe einen Wust an Gesetzesänderungen, um dieses grauenvolle Problem in den Griff zu kriegen.
Aber 180 Frauen, ermordet von Männern bei denen sie sich eigentlich sicher fühlen sollten? Gähn... egal... ist ja unwahrscheinlicher als ein Lottogewinn...
GENAU solche Kommentare zeigen, wie dringend nötig ein feministischer Blick ist. Weiter so, Margarete!

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mucschwabe 26.02.2019, 18:30
12.

Man sollte Albernheiten nicht überbewerten.

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mucschwabe 26.02.2019, 18:44
13. @ inajk Nr. 11

Vermutlich stört es jeden in Deutschland, mit Ausnahme der Mörder. Ich glaube, sie missverstehen den Kommentar. Es ist nur die Verallgemeinerung, dass Männer besonders machtvoll sind, weil ein kleiner Bruchteil dieser Gruppe ihre Frauen tötet. Ich als friedliebender und relativ emanzipierter Mann kann nix dafür, dass es diese Gewalttäter gibt. Und mich nerven diese Verallgemeinerungen auch. Zudem sind in einer freien Gesellschaft diese Gewalttaten nicht auf 0 zu reduzieren.

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intercooler61 26.02.2019, 18:50
14. Richtigstellung, die Dritte(!)

Zitat Stokowski: "Bis 1997 war Vergewaltigung in der Ehe erlaubt" - Tatsache ist: sie war strafbar nach § 240 StGB.

Wahrheit bleibt Wahrheit, und Lüge bleibt Lüge, egal wie oft mein zutreffender Hinweis auf die Fakten von der Forenmoderation gelöscht wird.

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Dubalina Pflanze 26.02.2019, 18:53
15. Man kann's halten wie der gelobte Augustinerkeller..

..oder man hält's wie Desdemona und spricht. Aber wenn schon Worte verlieren, dann doch lieber darüber, wie obsolet die Institution Ehe ist. Was hilft einem dieser Rettungsring für die Schwachen, wo doch heut fast jede*r stark ist?

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csm101 26.02.2019, 18:54
16. Das Beste..

kam gleich zum Anfang. Und das waren die beiden Bilder. Der Text war bemüht für Empörung zu sorgen. Hat nur nicht funktioniert.

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Corona17 26.02.2019, 19:24
17. @4 dirktoeper

Sie schreiben: Es gibt 18 Mio. Ehepaare in Deutschland. Wenn wirklich jeden zweiten Tag eine Ehefrau von ihrem Mann getötet wird, sind das im Jahr rund 180 Tote - und bezogen auf alle Ehen 0,001 %. Ob man (oder Frau) darauf nun ernsthaft eine Verallgemeinerung stützen sollte, scheint mir fraglich. Die Chancen, fünf richtige im Lotto zu haben, sind besser, ohne dass ich Männer als potentielle Lottogewinner sehen würde. Zitatende. Ich glaube nicht, dass Frau Stokowski Ihnen irgendwelche Statistiken unterjubeln wollte. Es ging ihr darum, dass viele Männer gern die Legende verbreiten, (Ehe-) Frauen seien die graue Eminenz unserer Gesellschaft. Haben Sie zu ihrer These auch etwas zu sagen?

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willem_vonwegen 26.02.2019, 19:29
18. Spielverderberin

Also Fr. Stockowski, ich hab Sie ja gern, lese Ihre Kolumne regelmässig und vergleiche mich gerne selbst in Auftreten als Mann, Ehemann und Vater mit den von Ihnen geschilderten Aspekten des Patriarchats, der toxischen Männlichkeit usw... ich mache das auch aus dem Grund weil ich - so denke ich - Kritikfähig bin und gerne Verhaltensmuster ändere, die ich als unfair oder unpassend erachte. Aber bei diesem Artikel fühle ich mich jetzt schon fast etwas angegriffen. Erstmal: wieviele werdenden Ehemänner feiern denn den JGA in der oben beschriebenen Form? Gibt es da Zahlen? Es kommt mir da so vor als würden WIR Männer hier im allgemeinen für das Auftreten der JGAs angeprangert werden. Ich bin selbst verheiratet und weder ich noch sonst irgendein verheirateter Mann aus meinem Freundes- oder Bekanntenkreis hat diesen erniedrigenden, peinlichen Blödsinn mitgemacht... die meisten Männer in meinem Bekanntenkreis feiern nicht ihren Abschied sondern ihren Start ins Leben. Die JGAs die ich besuchte waren keine Saufgelage oder Puffbesuche, das waren nette runden mit Lagerfeuer und Zelten, gemütliche Filmabende mit Selberkochen (OK, Bier gabs auch) und kurztrips zu Freizeitparks. Ich selber wünschte ausdrücklich keinen JGA und daran haben sich meine Freunde auch gehalten.
Aber die JGAs die ich im Freundes- und Familienkreis erlebte waren allesamt fröhliche, friedliche feiern in engstem Kreis bei denen man den Freund für den Mut feierte, die Einfahrt in den sicheren Hafen der Ehe zu tätigen, und ihm viel Glück dabei wünschte!

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nobody_incognito 26.02.2019, 19:39
19.

Zitat von Corona17
Es ging ihr darum, dass viele Männer gern die Legende verbreiten, (Ehe-) Frauen seien die graue Eminenz unserer Gesellschaft. Haben Sie zu ihrer These auch etwas zu sagen?
In Amerika gibt es den Spruch: "Behind every great man is a woman rolling her eyes."
Man meint Frauen wäre der emotionalere Part, dabei werden eher Männer von ihren Trieben dominiert und damit ist es auch keine große Kunst, d.h. frau hat leichtes Spiel, aber nicht wirklich etwas nachhaltig zukunftstaugliches.

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