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Junggesellenabschiede: Fake News übers Matriarchat
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"Das wars. Jetzt hat sie die Macht." Solche T-Shirt-Botschaften tragen künftige Ehemänner beim Abschied vom Solo-Sein spazieren. Dabei ist die Ehe alles andere als das geheime Herrschaftsparadies der Frauen.

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trompetenmann 26.02.2019, 22:31
30. Matrosenanzug schon abgelegt...

und von der Faschingsfeier schon zurück.
Dann kann‘s ja weitergehen mit der Reihe „Kolumnen, die die Welt nicht braucht.“

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Der_schmale_Grat 27.02.2019, 23:06
31. Interessant geht anders

Ich hätte mir so eine Auseinandersetzung zu dem ewigen Thema gewünscht:
https://www.rbb-online.de/taeteropferpolizei/themen/frauenkriminalitaet.html Sicherlich auch unvollständig, aber zumindest ein erster differenzierter Ansatz.

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anjo1970 27.02.2019, 23:15
32. Sagenhaft!

Im Dezember bin ich mit MEINER Frau 25 Jahre verheiratet (ach ja: meine FRAU auch mit mir), habe sie nie vergewaltigt oder gar umgebracht (sie mich übrigens auch nicht). Aber was heißt das schon? Ich hatte einen Junggesellenabschied...
Dieser Gewalt relativierende Artikel macht mich als Mann fassungslos!

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hannibalanteportas 27.02.2019, 23:26
33. Ist Ihnen mal wieder nichts besseres eingefallen...

Diese immer wieder selbe Stilisierung der Frau als ewiges Opfer ist ein wiederkehrendes Motiv ihrer „Geschichten“...
Warum nicht gendergerecht auch über Junggesellinnenabschiede „berichten“?
Die sind auch nicht viel besser ab einem bestimmten Alkohol-Pegel. Nicht so lautstark und z.T. aggressiv, aber genauso nervig und manchmal sogar übergriffiger.
Nur weil frau im hautengen rosa Shirt rumrennt, denken leider viele, dass jedem Mann das anpreisen eines Schnapses mit Kuss einen heiden Spaß macht...und wenn nicht, dann wird man auch schon mal angepöbelt/verarscht.
Und eines sollten Sie nicht vergessen Frau Stokowski:
Im Falle einer Hetero-Beziehung gibt es für jeden Heiratswilligen Junggesellen auch ein entsprechendes weibliches Pendant, dass sich freiwillig in die Ehe begibt. Soviel zum selbstgewählten Einverständnis zum Patriarchat.
Und ja, auch wenn es Feministinnen wie Ihnen nicht in den Kram passt, Frauen v.a. in den „gut situierten“ Ehen üben emotionale Gewalt aus. Sie ist eben subtiler und nicht so offensichtlich wie körperliche Gewalt.
Will ich damit Gewalt von Männern entschuldigen? Nein, nur ihr ewig einseitiges, ideologisches und unreflektiertes Geschwafel über die irrelevantesten Themen nervt.
Wer in unseren Breitengraden heiratet sollte wissen worauf sie/er sich einlässt. Und sollen sie doch, Männlein wie Weiblein, ihren letzten Abend in Freiheit gestalten wie sie wollen. Sofern sie anderen nicht auf den Keks gehen. Das gilt dann aber für alle Geschlechter

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dasfred 27.02.2019, 01:23
34. Wer einen Grund zum saufen sucht

Wer zwischen Silvester, Karnevalszeit und Vatertag noch Gründe für ein Gruppenbesäufnis sucht, findet auch was. Wo auf dem Land früher der 30jährige Junggeselle ein Fass aufmachen musste, ist es heute diese Sauforgie, die stellenweise den Polterabend ersetzt. Auch wenn es für Unbeteiligte nervig ist, sollen sie ihren Spaß haben. Der Schlenker zur Gewalt in der Ehe passt da allerdings nicht rein. Das ist ein eigenes Thema. Jeder verletzte oder getötete Ehepartner ist einer zuviel, aber sowas passiert selten aus heiterem Himmel. Man muss nur die Vorzeichen richtig deuten und entsprechend reagieren. Fast jeder hat heute Internet und es gibt Beratungsangebote zuhauf. Wer sich heute keine Hilfe holt, dem ist auch nicht zu helfen.

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Papazaca 27.02.2019, 01:49
35. Mastos regelmäßige Teufelsaustreibung. Köstlich!

Ich muß zugeben, kurzfristig bin ich Masto auf den Leim gegangen, habe sie ernst genommen und mich geärgert. Und dann wurde mir anhand der zunehmend konstruierten Anlässen klar, da findet eine regelmäßige Teufelsaustreibung statt. Oft besser als Realsatire. Und langsam fange ich an, sie zu lieben. Nicht so wie Anja Rützel aber immerhin. Ich überlege gerade, ob und wie diese Teufelsaustreibungen noch steigerungsfähiger sind? Lautes Peitschenknallen?

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Papazaca 27.02.2019, 03:04
36. Das Konzept der Teufelsaustreibung + mehr Drama

Da unsere liebgewordene Freundin Masto zunehmend in Richtung Realsatire driftet, könnte man über ihr Konzept der regelmäßigen Teufelsaustreibungen nachdenken. Anbieten würde sich ein konservativer Provokateur wie Fleischhauer. Der könnte dem Ganzen die Ernsthaftigkeit einer wirklichen Auseinandersetzung geben. Ich weiß, die Idee ist na ja ... Aber so ist auch diese Rubrik.

Nur eines ist sicher: Wenn Mastos regelmäßige Teufelsaustreibung wegen ihrer satirischen Qualität nur noch für gute Laune sorgt , gibt es nur zwei Möglichkeiten: Mehr glaubwürdiges Drama oder eine Denkpause für die liebe Masto. Lieber Fleischhauer, die Welt braucht Drama!

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phillyst 27.02.2019, 03:14
37.

Ich bekenne mich dazu, aktiv "gegen" ein Patriarchat zu arbeiten - ich kümmere mich obwohl männlichen Geschlechts zum Großteil um Kinder und Haushalt, meine Frau darf arbeiten und sogar das Haus verlassen... und ich bin froh, dass sie nicht zum Lachen in den Keller geht wie die Autorin. Dieses permanente hochstilisieren von Belanglosigkeiten zu skandalösen Einschränkungen der weiblichen Selbstentfaltung ist nicht auszuhalten. Die Gedankenansätze sind dabei nicht mal unbedingt falsch nur die Art und Weise der Argumentation und Ausgestaltung der Glaubenskriege erinnert mich doch arg an militante Veganer, Crossfitter oder sonstige Hipster (zumeist männlichen Geschlechts) die nicht auszuhalten sind. Der regelmäßige Tiefpunkt der Spiegel-Kolumnen. Dabei mag ich Junggesellenabschiede nichtmal besonders.

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te36 27.02.2019, 04:55
38. Interpretation der Gewalt in der Ehe

Launiger Artikel. Die einfache Formel, dass Vergewaltigungen und Morde in der Ehe darauf schliessen lassen sollten, dass auch bei der ueberwiegenden Anzahl von Ehen ohne solche Vorkommnise eher die Frauen als Maenner in der Ehe die Nicht-Gewinner sind ist aber wenig ueberzeugend. Dafuer muessten wirklich mehr Beweise geliefert werden. Man koennte ja ebenso einfach (und ebenso falsch) behaupten, daß alle Frauen gegen Ihre Männer psychologisch gewalttaetig sind und sie sexuell aufreizen aber an der langen Leine halten, woraufhin dann besagter Prozentsatz von Maennern mit Mord und Vergewaltigung reagiert. Auch die Logik, dass fuer Maenner die Ehe besser ist, weil sie auf Scheidungen empfindlicher reagieren ist merkwuerdig. Nach der Logik waeren auch Drogen um so besser je groesser die Entzugserscheinungen sind. Das der Familienname etwas ueber die Stellung der Frau aussagen soll entzieht sich mir ebenso. Der Name des Mannes kann doch ebenso als Statussymbol gesehen werden. Beispiel: Karrenbauer hilft sicher, einen Werbevertrag in der deutschen Automobilindustrie zu kriegen, wenn das mit der Karriere in der Politik doch noch schief gehen sollte (kleiner Scherz). Nachdenklich hat mich das mit dem Uebergewicht gemacht. Kann man sein Leben als Mann auch durch Heirat verlaengern, wenn man vorher schon verfettet war ? Und die Kosten der Ehe dann von der Krankenkasse bezahlt bekommen ? Fragen ueber Fragen.

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Igelnatz 27.02.2019, 06:46
39. seltsame Debatte

Wenn mich Junggeselinnen und Junggesellen bei ihrem Abschied nerven, geh ich nicht in Gebiete wo die stattfinden. Ich persönlich finde Ruhestörer aller Art, Leute, die ihre Kinder nicht erziehen können, Mediengetriebene Smartphonegucker im Auto, Fahrrad, am Zebrastreifen als Fußgänger, Hundehalter, die sich nicht an Regeln halten, Leute, die ihre Füße im ÖPNV auf Sitze legen viel schlimmer! Und Heiraten ist immer noch freiwillig. Scheiden lassen kann man sich auch. Ein selbstbestimmtes Leben führen auch. Wen mich Leute nerven, kann ich versuchen auszuweichen. Wo ist das Problem? Keiner zwingt die Autorin zu heiraten und gegenüber anderen Sichtweisen und Gebräuchen erwarte ich von ihr als Linksintellektuelle - zumindest hält sie sich dafür - auch Toleranz! Sie sollte auch aufpassen, nicht an militante Nichtraucher zu geraten. Prost!

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