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Junggesellenabschiede: Fake News übers Matriarchat
DPA

"Das wars. Jetzt hat sie die Macht." Solche T-Shirt-Botschaften tragen künftige Ehemänner beim Abschied vom Solo-Sein spazieren. Dabei ist die Ehe alles andere als das geheime Herrschaftsparadies der Frauen.

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darksystem 27.02.2019, 11:02
70.

Zitat von inajk
Nur 180 tote Frauen im Jahr, die von ihren (Ex-)Partnern ermordet wurden, wen stört's? Stellen Sie sich mal kurz vor, was passieren würde, wenn in Deutschland 180 Menschen im Jahr von einer bestimmten Gruppe ermordet würden... von Islamisten, linken Anarchisten, wem auch immer. Die Hölle wäre los, es gäbe einen Wust an Gesetzesänderungen, um dieses grauenvolle Problem in den Griff zu kriegen. Aber 180 Frauen, ermordet von Männern bei denen sie sich eigentlich sicher fühlen sollten? Gähn... egal... ist ja unwahrscheinlicher als ein Lottogewinn... GENAU solche Kommentare zeigen, wie dringend nötig ein feministischer Blick ist. Weiter so, Margarete!
Genau solche Kommentare zeigen wie fehlgeleitet der "feministische Blick" ist. Denn der "feministische Blick" argumentiert gerne mit Statistiken, aber nur wenn sie zum gewünschtem Meinungsbild passen.

Es ist eine Statistik, keine Tatsache. Sie vergleichen diese aber mit Tatsachen (z.B. extremistischen Anschlägen). Gegen Tatsachen kann man leichter etwas unternehmen als gegen Mutmaßungen und deren Interpretation.

Letzteres sieht man sehr schön an dieser Kolumne. Frau Stokowski zieht seit jeher Männer in den Dreck, mit allem was ihr einfällt. Das hat nichts mehr mit Gleichberechtigung zu tun sondern kommt einer gezielten Hasskampagne gleich.

Gleichzeitig wundern sich Feministinnen aber über ihren schlechten Ruf, und warum viele Personen, vor allem Männer, der Argumentation verschlossen gegenüber treten.

Ein "Weiter so" für Exremistinnen wie Frau Stokowski treibt den Feminismus nur weiter ins Abseits. Ich begrüße das prinzipiell da ich jede Ideologie welche zwischen den Geschlechtern unterscheidet ablehne.

Insofern kann ich Ihnen zumindest dort zustimmen. Weiter so, Margarete!

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Makrönchen 27.02.2019, 11:06
71. Folklore

Ich halte das zwar für Folklore und denke dass nur ein kleiner Teil der Männer so etwas macht, aber wenn die Autorin das so ernst nimmt stünde es ihr dann nicht besser an, selbstkritisch zu hinterfragen warum Männer das so empfinden wie sie das vorgeblich tun? Und was die Ehefrau ändern könnte?

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Gleichstrom 27.02.2019, 11:18
72.

Ist die Rollenverteilung in der Ehe nicht eine Privatsache, die genau zwei Leute so richtig viel, und ihr näheres Umfeld ein Bißchen angeht?

Nicht alles, nicht immer, nicht überall und nicht zwischen jedem findet ein Krieg der Geschlechter statt. Den führen Feministinnen. Allein - selbst ihren Kriegsgegner haben sie zu großen Teilen erfunden, ein ein kleiner Teil besteht aus trotzigen Doofköppen, mit denen sie sonst niemals zusammentreffen würden - wobei ich dieses Zusammentreffen beiden Parteien irgendwie gönne. Wer so ist, verdient wen, der so ist!

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barbierossa 27.02.2019, 11:19
73. Das geht auch kürzer, Frau Stokowski!

Ich frag mich immer wieder, warum es ausgerechnet auf Ihre Kolumnen immer so viele (in der Mehrzahl negative) Reaktionen gibt. Nun glaube ich, den Grund erkannt zu haben: die Leute fühlen sich um ihre Zeit gebracht und reagieren auf diese Frusterfahrung dann paradoxerweise damit, noch mehr Lebenszeit zu verschwenden, indem sie sich an einer ergebnisleeren Debatte beteiligen. Das ist ein genetisch bedingter Reflex, dessen evolutionsbiologischer Selektionsvorteil vermutlich darin besteht, dass Leute, die öffentlich Zeit verplempern, damit ihre Macht, ihren Reichtum (denn Zeit ist Geld...) demonstrieren - und Reiche bekommen mehr Sex.
Eigentlich ist ja die Aussage dieser wie auch der meisten vorherigen Ihrer Kolumnen mit einem Satz zusammenzufassen: Frauen, laßt Euch nicht mit Männern ein, die sind schädlich!
Wenn Sie zukünftig dieses ceterum censeo in Cato-Manier unter jede Ihrer Kolumnen schreiben, und dazu eine Scrollfunktion implementieren, die den ungeduldigen Leser dorthin springen läßt - gibt's ja in anderen SPON-Artikeln schon so ähnlich - dann wären damit mehrere Ziele erreicht. Erstens könnten eilige oder sozial schwache Leser so viel Zeit sparen. Zweitens könnten die Frauen, die informiert werden müssen, schnell und sicher zum wesentlichen Warnhinweis gelangen, was sicherlich weibliches Leben retten würde. Drittens müßten Sie nicht mehr soviel schreiben (Arbeits- und somit Zeitersparnis!), weswegen Ihnen viertens der SPON nicht mehr soviel zahlen bräuchte (noch ein Spareffekt). Das Problem, das sich für den SPON ergäbe, läge freilich in den nachlassenden Klick-Zahlen. Doch wie dem abzuhelfen wäre, darüber könnten Sie sich mit Herrn Sascha Lobo mal zusammensetzen, es ist recht einfach: mehr pornografische Inhalte anbieten. Statt Ihrer Kolumnen könnte SPON wöchentlich einen Porno in's Angebot nehmen. Das hätte positive Auswirkungen insofern, als Männer, die mit einer gesunden Hand gesegnet sind, keine Ehefrauen mehr brauchen, also auch keinen existentiell drängenden Grund mehr haben, Frauen in die Ehe zu zwingen oder auch bloß zu verführen. Alle wären zufrieden: Männer könnten unter dem Vorwand, sich politisch zu informieren, politisch korrekte Pornos konsumieren, Frauen blieben von den pornoguckenden Männern unbelästigt, würden nicht mehr in Ehe und Kindergebären gezwungen und könnten allein gesund alt werden, ohne noch die lästigen verfettenden Männer Verfetten mitziehen zu müssen. Die Klickzahlen des SPON stiegen. Teure Sorgerechtsstreits geschiedener Eheleute würden vermieden, denn es gäbe keine Kinder mehr - was die Justiz entlasten und Ressourcen freimachen würde, um mit den IS-Heimkehrern fertigzuwerden.
Vorteile, win-win-win-win auf allen Seiten. Einfach, indem Sie Ihre Kolumnen auf einen Satz zusammenkürzen. Wie wär's?!

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Papazaca 27.02.2019, 11:26
74. Feministischer "Agent Provokateur" als journalistisches Konzept

Wie ich schon geschrieben habe fühlte ich mich anfangs durch unsere Heldin Masto angegriffen. Dann wurde die Realsatire zunehmend offensichtlich.

Die Statistiken als Hilfsargumente lassen wir mal lieber.
Wieviel mehr Männer als Frauen werden eigentlich umgebracht? Richtig, sicher auch nur von Männern.

Aber um auf den Punkt zu kommen: Ein journalistisches Konzept muß auch auf Dauer tragfähig sein. Der jetzige Anlass der Junggesellenabschiede zeigt, wie dünn das Eis ist. Ist es gut für die feministische Sache (die ja berechtigt ist), wenn Sie zur Lachnummer verkommt?

Für mich ja, weil ich gerne lache. Aber ob der feministischen Sache damit geholfen ist???

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Bondurant 27.02.2019, 11:38
75.

Zitat von darksystem
Letzteres sieht man sehr schön an dieser Kolumne. Frau Stokowski zieht seit jeher Männer in den Dreck, mit allem was ihr einfällt. Das hat nichts mehr mit Gleichberechtigung zu tun sondern kommt einer gezielten Hasskampagne gleich.
Es ist in der Tat augenfällig, dass die Kolumnistin Männer offensichtlich ganz grundsätzlich nicht leiden kann. Das ist ihr gutes Recht, aber es stellt sich natürlich die Frage, ob jemandem mit einem solchen Weltbild ausgerechnet eine wöchentliche Kolumne zwecks Kommentierung der Geschlechterbeziehungen zur Verfügung gestellt werden sollte.

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tomlex27 27.02.2019, 11:41
76. Tolle Kolumne!

Jedes Mal finde ich mich (männnlich) in den Kolumnen von Frau Stokowski bestätigt. Jawohl, so sind wir und nicht anders. Wer was anderes behauptet lügt.

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readme74 27.02.2019, 11:49
77. alte Feindbilder

Wenn Frau Stokowskis Anliegen mit dieser Kolumne jenes war, Männern die Zweifel an der Ehe zu nehmen, dann dürfte sie damit gescheitert sein. In dem Artikel scheint es zu 90 Prozent um die Beackerung alter und neuer Feindbilder des Feminismus zu gehen. Mit einem Tweet wie "Patriarchiat am Arsch" zur Einstimmung schafft man jedenfalls keine Atmospähre des sachlichen und verständnisvollen Dialogs. Da wird mehr als die Hälfte der männlichen Leser gleich abwinken. Und zurecht.

Junggessellenabschiede als Veranstaltungen zu beschimpfen wo routinemässig Grenzen akzeptablen Verhaltens verletzt werden, und schlimmer noch, angeblich jede Menge Sexualstraftaten begangen werden, bringt jedenfalls keine Frau ihrem Ziel näher, den Bund fürs Leben zu schließen. Und jemand der sich so humorlos, prohibitiv und verunglimpfend zur Rolle von Männern in einer Ehe äußert, der muss sich auch nicht wundern, wenn Männer den Eintritt in die Ehe - ob nun mit einem Augenzwinkern oder vollen Ernstes - als Ende ihrer Freiheit sehen. Frauen demgegenüber, wenn auch implizit, als Unschuldsengel darzustellen die kein Wässerchen trüben können als moralischer Kompass und Ausbund der Tugend in einer Ehe, ist mehr als unehrlich. Und fangen wir nicht mal davon an, dass über 40 Prozent aller Opfer häuslicher Gewalt Männer sind, oder dass laut jährlicher Polizeilicher Kriminalstatistik Männer den Löwenanteil aller Opfer körperlicher Gewalt stellen. Das sind alles unbequeme Wahrheiten für Feministinnen, die aber dazu gehören, um ein wirklich neutrales Bild der Situation zu malen.

Alles in allem ein argumentativer Rohrkrepierer, dieser Artikel, der nur dazu beiträgt, dass sich die Fronten weiter verhärten.

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nobody_incognito 27.02.2019, 11:55
78.

Zitat von Sinderion
Im Grunde gehen die Träger ja von einer richtigen Ehe aus, in der man glücklich für immer zusammenbleibt. Was allerdings auch einhergeht mit Kompromissen und einem teils fremdbestimmten Leben, umso mehr wenn noch Kinder gewünscht sind. Das alles bleibt dem Junggesellen erspart.
Das hört sich so nach "Triumph der Depression" an. Was wäre der Kompromiss zwischen "Selbstbestimmung" und "Dein Wille geschehe"?
Was ist der eigene Wille und was könnte "sein" Wille sein?
Wenn sein Wille "Harmonie" wäre, dann könnte der eigene Wille nur die Bestimmung zum eigenen Unglück sein, bzw. sowas wie die Verdammnis. D.h. es hätte tatsächlich mit sowas wie "Bewusstsein" zu tun dieser zu entgehen, bzw. "Erlösung" zu erlangen. Also das Leben als Idiotentest, wozu sonst hätten wir einen Verstand?

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Anna156464641156 27.02.2019, 11:58
79.

Zitat von barbierossa
Ich frag mich immer wieder, warum es ausgerechnet auf Ihre Kolumnen immer so viele (in der Mehrzahl negative) Reaktionen gibt. Nun glaube ich, den Grund erkannt zu haben: die Leute fühlen sich um ihre Zeit gebracht und reagieren auf diese Frusterfahrung dann paradoxerweise damit, noch mehr Lebenszeit zu verschwenden, indem sie sich an einer ergebnisleeren Debatte beteiligen. Das ist ein genetisch bedingter Reflex, dessen evolutionsbiologischer Selektionsvorteil vermutlich darin besteht, dass Leute, die öffentlich Zeit verplempern, damit ihre Macht, ihren Reichtum (denn Zeit ist Geld...) demonstrieren - und Reiche bekommen mehr Sex. Eigentlich ist ja die Aussage dieser wie auch der meisten vorherigen Ihrer Kolumnen mit einem Satz zusammenzufassen: Frauen, laßt Euch nicht mit Männern ein, die sind schädlich! Wenn Sie zukünftig dieses ceterum censeo in Cato-Manier unter jede Ihrer Kolumnen schreiben, und dazu eine Scrollfunktion implementieren, die den ungeduldigen Leser dorthin springen läßt - gibt's ja in anderen SPON-Artikeln schon so ähnlich - dann wären damit mehrere Ziele erreicht. Erstens könnten eilige oder sozial schwache Leser so viel Zeit sparen. Zweitens könnten die Frauen, die informiert werden müssen, schnell und sicher zum wesentlichen Warnhinweis gelangen, was sicherlich weibliches Leben retten würde. Drittens müßten Sie nicht mehr soviel schreiben (Arbeits- und somit Zeitersparnis!), weswegen Ihnen viertens der SPON nicht mehr soviel zahlen bräuchte (noch ein Spareffekt). Das Problem, das sich für den SPON ergäbe, läge freilich in den nachlassenden Klick-Zahlen. Doch wie dem abzuhelfen wäre, darüber könnten Sie sich mit Herrn Sascha Lobo mal zusammensetzen, es ist recht einfach: mehr pornografische Inhalte anbieten. Statt Ihrer Kolumnen könnte SPON wöchentlich einen Porno in's Angebot nehmen. Das hätte positive Auswirkungen insofern, als Männer, die mit einer gesunden Hand gesegnet sind, keine Ehefrauen mehr brauchen, also auch keinen existentiell drängenden Grund mehr haben, Frauen in die Ehe zu zwingen oder auch bloß zu verführen. Alle wären zufrieden: Männer könnten unter dem Vorwand, sich politisch zu informieren, politisch korrekte Pornos konsumieren, Frauen blieben von den pornoguckenden Männern unbelästigt, würden nicht mehr in Ehe und Kindergebären gezwungen und könnten allein gesund alt werden, ohne noch die lästigen verfettenden Männer Verfetten mitziehen zu müssen. Die Klickzahlen des SPON stiegen. Teure Sorgerechtsstreits geschiedener Eheleute würden vermieden, denn es gäbe keine Kinder mehr - was die Justiz entlasten und Ressourcen freimachen würde, um mit den IS-Heimkehrern fertigzuwerden. Vorteile, win-win-win-win auf allen Seiten. Einfach, indem Sie Ihre Kolumnen auf einen Satz zusammenkürzen. Wie wär's?!
Wenn ich auf Stokowski Kolumnen clicke, dann nur um ein paar Kommentare zu lesen, denn was M. Stokowski so von sich gibt, ist mir gelinde gesagt völlig egal. Und manchmal sind einfach Perlen so wie Ihr Kommentar dabei. Aber ist ihr Text nicht auch etwas lang geraten?

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