Forum: Kultur
Kachelmann-Talk bei Maischberger: Freie Bahn für Schwarzer

Mal im Ernst: Wer wollte nach Jörg Kachelmanns Freispruch noch mal die bekannten Ansichten Alice Schwarzers hören? Selbst Sandra Maischberger*schien unglücklich über die Besetzung ihres Talks zu sein - doch sie hatte der thesenfreudigen Diskutantin wenig entgegenzusetzen.

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realpirate 01.06.2011, 11:27
80. Haeh ?

Zitat von janne2109
steht sie auch nicht auf Männer und leider merkt man ihr das immer wieder, immer noch an. Sie tut damit den Frauen auch keinen Gefallen.
Was hat den das mit dem thema zu tun ? Platter gehts nicht !

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vommond 01.06.2011, 11:27
81. unheilige Allianz

Zitat von TiloS;7963469 So einen Anwalt wie Schwenn hätte ich mir auch mal gewünscht. Ich stand mal bei einem Verkehrsrechtsstreit so einer inkompetenten und arroganten Staatsanwältin gegenüber, die die Fakten verdreht hat. Sie hat sich da eine Version zusammenfantasiert, die nicht mal mein Unfallgegner bestätigen konnte. Ich hätte nur mit teuren Gutachten, das Gegenteil beweisen können, wofür mir dann aber die Sache zu geringfügig war. Ich hab manchmal schon den Glauben an unser Rechtssystem verloren, aber so Leute wie der Schwenn geben mir wieder Hoffnung.
Gruß Tilo
Leider passiert es ziemlich oft, dass Staatsanwaltschaft und Gericht eine unheilige Allianz eingehen, in der die Staatsanwälte als Stichwortgeber für die Richter agieren, die sich dann mangels Beweisen daraus die passende Story - fast ausschließlich zum Nachteil des Angeklagten - zurechtschustern.

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panzerknacker51 01.06.2011, 11:28
82. Völlig daneben...

... ist die Position von Frau Maischberger. Wenn Frau Schwarzer als Gast meint, andere Geladene quasi ausladen zu müssen, dann wäre es an Frau Maischberger gewesen, die anderen erst recht dazuzubitten und Frau Schwarzer nach Hause zu schicken.

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Mannskerl 01.06.2011, 11:30
83. Historisches Lehrstück

Zitat von BuenaBanana
Frau Schwarzer ist lesbisch.
Das mag sein, mag auch nicht sein.

Wesentlich ist m.E., dass sie ihr Lebensmodell über ihr "Engagement" zu rechtfertigen trachtet. Und das tat und tut sie nicht nur auf Kosten Herrn Kachelmanns.

Diese Frau hat, im Ringen um Anerkennung ihres Lebens gegenüber der Gemeinschaft, unsäglichen Unfrieden in die Gesellschaft gebracht.

Frau Schwarzer taugt wahrlich als historisches Lehrstück.

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elfenjunge 01.06.2011, 11:31
84. Alice im Wunderland

Zitat von whis42per
Warum allerdings ihre Haltung, sich auf die Seite des mutmaßlichen Opfers zu stellen, in der SpiegelLeserschaft, wie bei den Spiegelreportern von Anfang an auf solche mehr emotionale als rational begründete Ablehnung stieß und stößt, das irritiert mich doch sehr!
Ich habe einmal ihre "Kolumne" (die nichts war als subjektiver Betroffenheitsjournalismus) in der BILD gelesen. Das war an dem Tag, als sie selbst als Zeugin vor dem Gericht aussagen durfte. Sie beschrieb in dem Machwerk, wie sie in einem Raum darauf wartet, vernommen zu werden, in einer Art Verhörraum, ihr gegenüber stand ein Schrank mit Stofftieren für Kinder.

Ich dachte, ich könne meinen unglaubigen Augen nicht mehr trauen: Frau S. hat es im Folgenden tatsächlich hingekriegt, einen gedanklichen Zusammenhang herzustellen zwischen Kindesmissbrauch und Kachelmann.

Ich habe Frau S. bis zu diesem Zeitpunkt relativ neutral mit einem leichten Hang zur Bewunderung (denn ein bisschen was hat sie ja erreicht in ihrem Leben) betrachtet. Nach dem zweifelhaften Genuss ihres "journalistischen" Ergusses jedoch fiel jeglicher Respekt vor ihr von mir ab.

Man kann es auch in den zahlreichen Talkshows bewundern, in denen sie nicht nur zum Thema Kachelmann war. Ich erinnere mich an eine schweizerische oder österreichische Talkshow zum Thema Frauan im Islam mit Frau S. - die alte Dame ist einfach bis in die grauen Haarspitzen unelegeant alll jenen gegenüber, die nicht in ihr Weltbild passen. Eine Muslima, die das Kopftuch GERNE trägt? Nicht in Alices Wunderland!

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wilde Socke 01.06.2011, 11:32
85. Lieber Ebeling aus Schwarzer

Zitat von sysop
Mal im Ernst: Wer wollte nach Jörg Kachelmanns Freispruch noch mal die bekannten Ansichten Alice Schwarzers hören?
Ich keinesfalls. Ich möchte lieber die rausgeschmissene Gleichstellungsbeauftragte Monika Ebeling aus Goslar hören.

Die wurde aus einer anderen Talkshow (STERN) ausgeladen, offenbar auf "Befehl" von Bundes-Feministin-Führerin Schwarzer.

http://arnehoffmann.blogspot.com/201...eling-aus.html

Seit Frau Schwarzer bei BLÖD ihren Männer-Hass raushängen lässt, hat sie bei mir endgültig verschissen.

Liebe Talkshow-Redaktionen, so lange ihr der Schwarzer die Stiefel leckt, krieg ihr mich nicht als Zuschauer.

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wm2006 01.06.2011, 11:33
86. Unappetitlicher Mensch

Frau Schwarzer hat recht: Es ist einfach geschmacklos und unappetitlich, wenn man während eines laufenden Prozesses wegen Vergewaltigung heiratet.

Natürlich kann man einwenden, dass die Frau dazu ihr Wort gegeben hat und sicher nicht gezwungen wurde. Andererseits ist es doch lebensfremd zu glauben, dass (Frau) die Aussicht auf Prominenz und Geld nicht manches Unappetitliches hinnehmen lässt. Das passiert übrigens auch jeden Tag in der Männerwelt, wenn Angestellte ihren Chefs in den A... kriechen, nur um der gleichen Aussicht auf Macht und Geld willen.

Kachelmann hat seine Prominenz reichlich ausgenutzt, und wird es immer wieder tun. Der Typ ist einfach so schräg gestrickt.

H. Kachelmann ist für mich - um mit Frau Schwarzer richtig zu sprechen - ein durch und durch unappetitlicher Mensch. Äußerlich wie innerlich. Ich mag ihn nicht.

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mattotaupa 01.06.2011, 11:34
87. Glauben und Kirche

Zitat von wm2006
Ich fand Richter Gehrke mit seiner penetranten Insistenz auf formaljuristische Sachverhalte lebensfremd, der sich ja dann auch mit der anwesenden Staatswanwältin öfter in den Haaren lag - bei ihm spürte ich die selbstherrliche Art (Ellbogen auf die Knie), wie Richter sich nicht selten gerieren. Und noch eines: H. Kachelmann hat zig Frauen angelogen, dass sich die Balken biegen.
Richter Gehrke war der einzige in der Runde, der genau das kund tat, was Fakt ist. Was Sie glauben, was Sie denken und meinen, hat in einer Gerichtsverhandlung schlicht nichts zu suchen. Glauben können Sie in der Kirche. Vor Gericht geht es nur um die Fakten und da war Gehrke nun mal der, der die Aufgabe des Gerichts richtig beschrieb. Was mich persönlich freute, war die Kollegenschelte von Gehrke, denn damit legte er ganz prima den Daumen in die Wunde. Das gericht hat Urteile nach Faktenlage zu sprechen und nicht nach der Urteilsverkündung herum zu fabulieren.

Und noch eines: Wie viele Frauen Herr Kachelmann wann und wie belogen hat, spielt für diesen Fall keine Geige. Es ging um den Vorwurf der Vergewaltigung und nicht um irgendwelche nebulösen Lügen.

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Umbriel 01.06.2011, 11:35
88. gefährlich

Zitat von Korken
Das ist das typische, was man bei Talkshows heutzutage vermnisst. Kritische Nachfrage. Diese gibts nur, wenn die Bevölkerung komplett hinter einer These steht und einer allein argumentiert dagegen. .
Es ist ein Fehler anzunehmen, daß es eine generelle Mehrheitsmeinung überhaupt gibt, es gibt bestenfalls bestimmte Sätze, denen eine Mehrheit in einem bestimmten Kontext zustimmen würde.

Das Format "Talkrunde" ist keine objektive Verhandlung, sondern eine punktuelle subjektive Schau. Es liegt frei in der Verantwortung der Redaktionen, welchen Einfluß eine Sendung oder eine ganze Folge von Sendungen auf die dargestellte öffentliche Meinung haben soll.

Wann wird jemandem das Wort abgeschnitten, wo und wie hakt der Moderator ein, welche Gäste werden ständig eingeladen? Wie neutral sind neutrale Fachleute?

Die Medien bieten eine nie endende Talk-Runde, aber sie klären die Zuschauer in keiner angemessenen Weise transparent über die Hintergründe auf.

***

Talkrunden sind bestens geeignet, Unzufriedenheit in der Bevölkerung aufzufangen oder zu steigern, eine ser wichtige Schnittstelle zwischen Privat und dem Politischen.

Talkrunden mögen als unsinnig, unsachlich oder lächerliche Show oder reine Utnerhaltung abqualifiziert werden, aber das wäre ein Versteckspiel.

In Wirklichkeit haben Talkrunden einen sehr wichtigen Einfluß.

Die Hintergründe müssen weit transparenter dargestellt werden, ansonsten ist es nicht möglich, die Motive und Positionen von

- Sender
- Moderator
- Redaktion
- Teilnehmern

korrekt einzuschätzen.

Am ehesten ist Transparenz gegeben bei Runden, bei denen offizielle gewählte Vertreter politischer Organisationen auf Augenhöhe Argumente darstellen.

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Carla 01.06.2011, 11:35
89. ***

Zitat von edelvollmilch
Absacken des Niveaus?? Keinesfalls, geehrte Dame! Dass wir immer so schnell dabei sind, Sittenverfall zu dagnostizieren... Der Spiegel ist ein Meinungsblatt, unteschiedliche Meinungen gehören hier zum Unterhaltungsprogramm! Und dieser sehr spitz und fetzig geschriebene Artikel ist ein Paradebeispiel dafür. Jaja, bin Spiegel-Fan...

Ach? Ein "Meinungsblatt"? Und ich Dummerchen dachte immer, der SPIEGEL/SPON versteht sich als Nachrichten-Magazin.

In der Tat lässt sich aber feststellen, dass der Anteil der Fakten und reinen Sachinformationen in den Artikel tendenziell stark zurückgeht zugunsten von persönlichen Weltanschauungen der jeweils verfassenden Journalisten. Allerdings kann man dann genauso gut in unterhaltsamen Internet-Blogs lesen, wo auch nichts anderes stattfindet als dass Leute dort ihre Weltanschauungen zum Besten geben.

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