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Kampf für Frauenrechte: Von Österreich lernen
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Österreich eignet sich politisch betrachtet nicht gerade als Vorbild - mit einer Ausnahme: einer Initiative für mehr Frauenrechte. Die ist nachahmenswert, denn auch in Deutschland ist noch Luft nach oben.

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kuhndi 18.09.2018, 15:48
1. Ganz schön arrogant

das Bild das Frau Stokowski von Österreich zeichnet. Glauben Sie den Deutschland gibt nach aussen ein besseres Bild? Nein! Das bilden Sie sich nur ein dank Ihrer deutschen Überheblichkeit. Gruss aus der Schweiz.

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Tingletangle 18.09.2018, 15:52
2. Frau Stokowski

spricht es ja selber indirekt an: In dem gesamten Artikel ging es um kein einziges "Recht" das sich die Österreicherinnen erstreiten wollen. Es geht um üppige Sozialleistungen, die noch üppiger ausfallen sollen. Das ist alles. Man, pardon frau, will an die Geldtöpfe (die zum großen Teil von Männern gefüllt werden).

ich sage nicht dass manche der Anliegen nicht durchaus legitim sein mögen. Aber bitte hört auf, es als einen Kampf um "Frauenrechte" zu deklarieren.

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Christoph 18.09.2018, 16:15
3.

Zitat von
"unbereinigt" in Anführungszeichen, weil das, was da noch rausgerechnet werden kann - Teilzeit etc. - zwar Erklärungen für die Lücke liefert, aber den faktischen Unterschied auf dem Konto nicht besser macht).
Nein, den faktischen Unterschied auf dem Konto macht das nicht besser - dafür aber die Lebensqualität, weil mehr Zeit für das Privatleben bleibt. Glaubt halt nicht jeder, dass man sich selbst verwirklicht, wenn man fünf Tage in der Woche von morgens bis abends quasi wie eingesperrt sich am Arbeitsplatz aufhalten muss und dort das tun muss, was vom Arbeitgeber verlangt wird. Und in den meisten Fällen geben Mann und Frau das Geld sowieso gemeinsam aus, ganz egal, wer es nun der abhängigen Erwerbsarbeit herangeschafft hat.

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wasdunichtwillst 18.09.2018, 16:43
4. Verantwortung für eigene Entscheidung

'"unbereinigt" in Anführungszeichen, weil das, was da noch rausgerechnet werden kann - Teilzeit etc. - zwar Erklärungen für die Lücke liefert, aber den faktischen Unterschied auf dem Konto nicht besser macht'

Also ich würde mir auch wünschen, dass ich nur Teilzeit arbeite, aber gleichzeitig daselbe verdiene wie in Vollzeit. Leider ist mein Arbeitgeber nicht dazu bereit. Das hat nicht mal etwas mit meinem Geschlecht zu tun. So muß ich wohl die Verantwortung über meine Entscheidung tragen und für meinen gegenwärtigen Verdienst auch Vollzeit arbeiten.

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FocusTurnier 18.09.2018, 16:49
5. Also mehr Geld für weniger Arbeit

Zitat von Christoph
Nein, den faktischen Unterschied auf dem Konto macht das nicht besser - dafür aber die Lebensqualität, weil mehr Zeit für das Privatleben bleibt.
Und wieso soll das nur Frauen betreffen?
In der Tageswoche findet sich ein Interview mit den Initiatorinnen:

https://tageswoche.ch/form/interview/warum-braucht-es-einen-frauenstreik/

Irgendwie gehts da um "strukturelle Diskriminierungen" und so.....das Übliche.

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spiegeleix 18.09.2018, 17:31
6. männliche Leser dieses Artikels

sollten erstmal reflektieren, bevor sie was schreiben, oder sich lieber zurückhalten. Auf chauvinistisches Gelaber können wir verzichten. Natürlich ist in puncto Gleichberechtigung noch viel Luft nach oben, ganz besonders was (sexuelle) Gewalt angeht, die sich weitaus häufiger gegen Frauen als gegen Männer richtet, und mit den aktuellen gesellschaftlichen Verwerfungen in Westeuropa und ganz besonders in Deutschland ist dieses Problem gerade dabei, noch viel schlimmer zu werden. Wir waren schon auf einem sehr guten Weg und haben viel erreicht, und unsere Männer und Frauen haben schon in vielerlei Hinsicht gemeinsam an einem Strang gezogen, das hat uns auch so stark gemacht, in wirtschaftlicher als auch sozialer Hinsicht. Aber nun müssen wir sehr aufpassen, dass unsere Errungenschaften nicht unterwandert werden; wir müssen zäh und unnachgiebig daran festhalten und am Besten wäre es, wenn alle migrantischen Frauen mit uns eingeborenen Frauen mitmarschieren würden. Dann würden sie lernen, ihre Flügel auszubreiten und ihre Ketten abzuschütteln und ihre Männer können entweder einsehen, dass das Leben mit selbstbestimmten Frauen besser und reicher ist, oder sie können hingehen, wo der Pfeffer wächst.

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gut-mensch 18.09.2018, 17:48
7. Was Fr. Stokowski anderen vorwirft betreibt sie selber

Was ist an diesem Artikel nicht überheblich, nationalistisch und abwertend einem Nachbarland gegenüber? Was fuer einen Aufschrei gäbe es in Deutschland wenn in einem größeren österreichischem Magazin so über Deutschland geschrieben wird. Und ich will nicht in die gleiche Kerbe hauen und über fragwürdige gesellschaftliche Tendenzen mit ebenso fragwürdiger historischer Bedeutung in Deutschland lästern.

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salomon17 18.09.2018, 17:50
8. Ab nach Österreich!

Frau Stokowski, sie können offenbar wirklich nicht über ihren Tellerrand sehen. Freundlicher kann ich Ihre Auslassungen über Österreich nicht kommentieren. Unfreundlicher schon: Das ist am Rand des Nationalismus, den Sie sonst (zurecht und auch sehr gut) bekämpfen (ich bin übrigens aus Norddeutschland). Aber wenn es um Feminismus geht, verlieren Sie offenbar jede Beißhemmung.

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none.of.my.business 18.09.2018, 17:57
9. sehr richtig

kann Frau Stokovski zu 100% zustimmen. Zeit das sich was ändert. es kann einfach nicht sein, dass Frauen in der Regel härter und oftmals länger (also in Relation) Arbeiten und trotzdem nur ein Bruchteil des Gehaltes verdienen

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