Forum: Kultur
Kampf gegen den Terror: Der Rassismus der europäischen Gesellschaften
REUTERS

Die Gedenkveranstaltung für die Opfer des Terrors in Paris hat gezeigt: Die Migranten in den Vorstädten bleiben ausgeschlossen. Wer den Terror bekämpfen will, muss das ändern. Auch außenpolitisch hat der Westen große Fehler gemacht.

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alexxa2 16.01.2015, 16:06
1. Mehr davon, Herr

Dietz. Eine Sache sehe ich anders: "Und so waren es zwei außenpolitische Riesenfehler des Westens, die diesen neuen Terror anfachten: Der syrische Extremismus, die syrische Eiterbeule, die erst 2013 entstand, aus Notwehr, weil niemand den Aufständischen half im Kampf gegen Assad." Aber der Artikel ist gut, bringt uns zum nachdenken. Was Ihr letzt. Satz betrifft

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alexxa2 16.01.2015, 16:08
2. *der Anfang von etwas, das wir nicht kennen

Wir nicht, aber unsere Grosseltern.

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rakatak 16.01.2015, 16:10
3.

Schulbildung gibt es kostenlos. Jeder hat sogar die Pflicht, zur Schule zu gehen. Niemand wird ausgeschlossen, auch keine Ausländer, keine Migranten und aich keine Moslems.

Man muss natürlich auch wollen, der Schüler muss diszipliniert sein und fleissig, dann klappts auch mit der Schulbildung. Man kann noch Aber-Milliarden ins Schulsystem pumpem, man kann die Lerninhalte weiter verkleinern und die Anforderungen senken, man kann die Schulnoten abschaffen und das Sitzenbleiben auch. Wenn die Schülerschaft nucht will, dann will sie nicht.

Im übrigen, werter Herr Diez, rate ich zu mehr Präzision, wenn Sie hier Probleme beschreiben. Alle "Migranten" sind es ja nicht, die hier Probleme mit der Schule haben und deren Schulabschlüsse zu wünschen lassen, es ist eine bestimmte Gruppe. Migranten aus Asien etwa sind überdurchschnittlich erfolgreich was Schulbildung, Schulabschlüsse und Universitätskarrieren angeht. Ihr konstatierter "Rassismus" kann also in dieser Form nicht stattfinden.

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Torfkopf 16.01.2015, 16:11
4. Richtig Herr Dietz!

Die außenpolitischen Fehler sind aber ganz anderer Natur, lieber Herr Dietz. Die Europäer und die Amerikaner also der sogenannte Westen haben den Fehler gemacht, sich in die inneren Angelegnheiten souveränder Staaten einzumischen. Was hatten wir mit Hussein zu tun? Nichts! Was interessiert uns wenn der Irak Kuweit vereinnahmt, wie seinerzeit geschehen. Wir haben ja auch nicht eingegriffen als sich die Schiiten von Bahrein gegen die Sunniten wehrten. Und zu Syrien? Auch hier raushalten aus innersyrischen Angelegenheiten. Und vor allem nicht auftreten wie die barmherzigen Samariter-

Ansonsten resultieren die Probleme in Frankreich vor allem aus ihrer Kolonialherrschaft in den Magrebstaaten.

Das machen die Chinsesen und die Asiaten überhaupt wesentlich besser, die halten sich aus den inneren Streiterein raus und nehmen natürlich keine Flüchtlinge auf, die transportieren nämlich die Probleme ihrer Heimat in die Aufnahmeländer-

Australien hat das jetzt kapiert!

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jowal 16.01.2015, 16:11
5. Die abgehängten und Chancenlosen ...

... wenn denn so viele, gerade auch junge Migranten, abgehängt und in unserer Gesellschaft chancenlos sind, obwohl wir angeblich "händeringend" um Menschen ringen, die uns beim Erhalt und weiteren Aufbau unserer Gesellschaft (und Wirtschaft) helfen, dann kann doch irgendwas an der Story nicht stimmen.
Natürlich möchte die Wirtschaft "billige" Arbeitskräfte, aber für deren - in vielen Fällen leider sehr hohen Aufwand zur - Integration will dann wieder keiner zuständig sein.
Fazit: wir dürfen nur solche Menschen nach Europa locken, die auch eine Chance haben alleine klarzukommen - ohne Integrationsbeauftragten.

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michel28 16.01.2015, 16:12
6.

"Man kann sich aber auch anschauen, was die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen waren, die diesen Terror beförderten - und da lässt sich ein gleich doppeltes Staatsversagen erkennen."
Gilt ja wohl auch für Deutschland.
Soweit so gut. Wenn man aber den Blinden- u. Sehschwachenverband von CDU/CSU, SPD u. Grünen so betrachtet, muss man ihnen das laut u. deutlich sagen, vielleicht auch mal auf der Straße.Ich glaube, da würden die sich auch noch noch die Ohren zuhalten.

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robertelee 16.01.2015, 16:15
7. Sagen Sie Ihre Meinung!?

Gern. Dann will ich Herrn Diez mal "die Meinung sagen".

Ziemlich viel Text und ziemlich viel Aufwand, dabei hätte eine Formel gereicht: Alles wie gehabt. 08/15 und vorhersagbar.

Ein bißchen Papstbashing als Eröffnungssalve, und dann kommen auch schon die Ladenhüter: Wohnen in häßlichen Vorstädten, kein Job, keine Perspektive, zuwenig Zuwendung und Geldtransfers, zuwenig Respekt, außenpolitische Riesenfehler des Westens.

Während die Edelfedern noch damit ringen, wieso der Pariser Terror nichts mit dem Islam zu tun hat, werden sie von den belgischen Vorfällen schon überholt.

By the way, Herr Diez: Vorschläge, wie denn der Terror in seinen Ursprungsgebieten zu bekämpfen wäre (Stichwort "Kampf gegen IS mit lokalen Partnern") nimmt Ihnen keiner ab. Sie und Ihresgleichen sind die ersten, die jede derartige Intervention als postkolonialistische/neoimperialistische Wirtschaftskriege/Kreuzzüge and whatnot verunglimpfen und zerreden würden.

Der einzige Gehalt steht am Ende Ihres Artikels: Die Feststellung, daß in der Gegenwart Juden aus Zentraleuropa flüchten müssen, aus Angst um Leib und Leben. Eine Kulturschande sondergleichen. Die all jenen die Schamesröte ins Gesicht treiben sollte, die ihre "antifaschistischen" Reflexe sonst an AfD oder Pegida ausleben. Eigentlich verständlich. Mit den echten Antisemiten legt man sich nicht so gerne an, gell?

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kritischer-spiegelleser 16.01.2015, 16:22
8. Ja, ich höre es aus vielen Diskussionen raus.

Hauptsächlich von Moslems. Der islamische Radikalismus ist vorrangig ein europäisches gesellschaftliches Problem. Weil die Muslims meistens arm sind, wenig gebildet, in Ghettos leben. Weil man zu wenig für sie tut fühlen sie sich benachteiligt, fühlen sie sich als Opfer und werden radikal. An die eigene Brust klopfen sich da die wenigsten.

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spontanistin 16.01.2015, 16:25
9. Give me Five, Franziskus!

Der Papst hat ausnahmsweise mal absolut recht. Für ein friedliches Miteinander sind Witze über real existierende Personenen und Institutionen höchst kontraproduktiv. Witze über seltsame Verhaltensweisen sind jedoch wichtig. Meinetwegen auch über Proto-Typen wie den Deutschen Michel, Antek und Frantek, Klein Erna, etc!
Solange wir unsere Klassengesellschaft pflegen und per definitionem unreformierbare Religionen existieren, die nur Ausgrenzen kennen oder allenfalls Abspaltungen erleben (Schisma, oh Gott oh Gott) bleiben die jetzt an die Oberfläche und in die Medienaufmerksamkeit gelangten Probleme ungelöst! Im Gegenteil: die Probleme nehmen zu, George Orwell läßt grüßen!

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