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Kampf um die Demokratie: "Dieses Land ist unser Land"
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Der Kampf um die Demokratie wird härter: Gegen den immer aggressiveren Ausschluss ganzer Bevölkerungsgruppen hilft nur eine neue breite Bürgerrechtsbewegung.

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breguet 26.02.2018, 09:41
100. Schwierig

".......Ausländer oder die, die sie dafür halten, zu Gegnern machen, immer mehr Unterstützung an den Urnen. Die Demokratie schafft sich selbst ab." Da frage ich mich, welcher Demokratie wäre das denn, die nur die Linken als demokratisch ansieht, die Rechten verteufelt. Es kann doch nicht angehen, dass die Aussagen von D.Y. als Satire dargestellt werden, sich niemand aus der Politik und den Medien darüber aufregt, und bei Poggenpohl alle hellwach sind und das Gejammere losgeht. Das verstehen die meisten Deutschen nicht, deshalb haben wir drei Parteien im Bundestag die von diesen Leuten gewählt werden. Was soll daran falsch sein.

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Sackaboner 26.02.2018, 09:51
101. In der Tat

wird eine Bevölkerungsgruppe immer aggressiver ausgeschlossen. Und müssen ihr Essen aus Abfallkörben klauben. Das sind die Einheimischen, schon länger hier Lebenden, Deutschstämmigen, Biodeutschen, deren verarmte Alte von Migranten brutal aus der Warteschlange in den Tafeln rausgedrängt werden. Migranten werden bereits von den Helfern der Sozialindustrie aufs üppigste gefüttert und mit Bargeld versorgt. Die private Organisation der Tafeln war nie als Futterplatz auch noch für die Migranten vorgesehen. Also mal jetzt nicht scheinheilig rumjammern und wieder deutsche Nazis anprangern. Der Diez-Artikel ist wirklich so was von voll daneben.

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naknak 26.02.2018, 09:51
102. Wille des Volkes

Schlimm genug, dass die etablierten Parteien bei aller Lobbyarbeit ihren eigentlichen Auftrag vergessen haben. Schlimmer aber ist, dass Ihre Zunft genauso ratlos auf die Folgen starrt und sich nicht erklären kann, warum immer mehr Leute Ihre tolle Multikultiveranstaltung wegen der desaströsen Folgen! einfach NICHT WOLLEN!

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Nobody X 26.02.2018, 09:56
103. Richtig, Herr Diez -

- dieses Land ist unser Land.

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Kurt Kraus 26.02.2018, 09:56
104. "Clash of Civilisations" auf deutschem Boden?

Wenn es die erste Einwandererpartei gibt, bekommen wir endgültig die tribalistische Gesellschaft wie in den USA. Das ist eine Steilvorlage für die identitäre Bewegung, die auch Identitätspolitik macht, nur eben von rechts. Dann geht es ganz klar "wir gegen die" und das Ende ist, wenn es friedlich abgeht, der Zusammenbruch der Demokratie wie in Belgien.

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clara1337 26.02.2018, 09:56
105. traurig

Ich hatte gerade erst ein sehr trauriges Gespräch mit einem Kollegen. Nach diversen Pauschalisierungen und einer guten Portion Hass vor allem auf Muslime konnte ich nur noch abbrechen. Das Problem war a) Halb- und Unwahrheiten und b) Unfaire Regeln. So sind "Linke" böse weil sie ihm das tragen einer Waffe verbieten wollen, wofür auch immer, das Verbieten von Kopftüchern aber kein Eingriff in die Privatsphäre sondern "richtig". Das zog sich quer durch die Diskussion, kombiniert mit "Polen sind so und so", "Türken sind so und so"... Leider macht da eine Diskussion keinen Sinn, alles was passt ist selbstrechtfertigend, bei allem anderen werden eben die Pfosten verschoben. Gnade uns Gott wenn sich das durchsetzt.

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mac4me 26.02.2018, 10:03
106. Der Artikel geht am Kern des Problems vorbei

Denn es geht nicht um die rassistische Ausgrenzung von Menschengruppen. Es geht darum, eine feindliche Übernahme zu verhindern.

So wie in dem Filmmärchen „Avatar“ oder bei der Eroberung des mittleren Westens durch weißen Siedler. Es war bestimmt kein Rassismus, daß die Indianer gegen die Weißen kämpften.

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Sackaboner 26.02.2018, 10:05
107. Mal wieder zensiert

Und weil es mir jetzt reicht, habe ich letzte Woche mein Abo, das seit 2004 bestand, gekündigt. Vielleicht wacht ihr so mal auf, wenn es an euren Geldbeutel geht. Diez ist ein linker Träumer ohne Bezug zur Realität. Bei ihm sind Hopfen und Malz verloreN. Nur die harte Schule der Realität wird ihn dereinst aufwachen lassen. Mitleid habe ich allerdings keins mit ihm.

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mac4me 26.02.2018, 10:13
108. Besser...

Zitat von person012
Ich frage mich, wenn ich sowas lese, warum die Leute nicht lieber selber mit anpacken. Sie könnten doch einen eigenen Verein gründen, der Essen ausgibt. Warum Sachbeschädigung bei Institutionen, die sich um Arme kümmern?! Das ist ja wohl unter aller... Denn wenn die Ehremamtlichn irgendwann überhaupt keine Lust mehr haben, und der Laden dichtmachen muss, wer sind dann die Leidtragenden?!
....kann man nicht klarstellen daß es diesen Straftätern nicht darum geht, den Armen zu helfen. Die wollen nur ihre eigene politische Agenda in der Gesellschaft durchsetzen, dazu dient ihnen als Rammbock die Flüchtlingsfrage. „Und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag‘ ich dir den Schädel ein.“ Wie in alten Zeiten. Das ist konservativ (und kriminell), nicht „links“.

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conocedor 26.02.2018, 10:14
109. gute und böse Hassrede?

"Die Bundesregierung solle, das war der AfD-Antrag im Bundestag, ihre "Missbilligung" über die "deutschenfeindlichen Äußerungen" von Yücel zum Ausdruck bringen - ein Angriff auf die Grundlagen und Normen der liberalen Demokratie, mit den Mitteln der Demokratie, im Parlament, durch gewählte Abgeordnete."

Unabhängig von den kruden Äußerungen Frau Weidels zum Thema der Staatsbürgerschaft Yücels und ob der Sinnhaftigkeit einer Aufforderung an die Bundesregierung, Journalistentexte zu "missbilligen" (was andererseits die Kanzlerin persönlich über ein nichtgelesenes Buch problemlos tun konnte) bleibt über die genannten Äußerungen Yücels zu Sarrazin und dem "Aussterben der Deutschen" doch mal dieses festzuhalten:

"Satire", als die beispielsweise die Kollegin Berg Yücels Kolumnen verharmloste, war das nicht.

Denn dann wäre er dafür nicht vom Landgericht Berlin wegen Verletzung der Persönlichkeitsrechte Sarrazins zu einer Geldstrafe von 20000 Euro und die taz zum Verbot der weiteren Veröffentlichung verurteilt worden.

Was Yücel damals geschrieben hat, war lupenreine Hassrede, wie es heute so schön heißt.
Hassrede, über die, käme sie in gleicher Qualität aus rechter Ecke, ein medialer Sturm der Entrüstung hereinbräche.

Und das, was ihm in der Türkei widerfahren ist, entschuldigt nicht seine damaligen Entgleisungen oder beendet quasi die Diskussion darüber.

Wer also den Antrag der AfD, eine Missbilligung bezüglich der getätigten Äußerungen Yücels auszusprechen, als "Angriff auf die Grundlagen und Normen der liberalen Demokratie, mit den Mitteln der Demokratie, im Parlament, durch gewählte Abgeordnete" verunglimpft, der zeigt selber, was er von parlamentarischer Demokratie hält:

Nämlich nichts, wenn sich die vorgeblich Falschen in dieser parlamentarischen Demokratie engagieren.

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