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Kanzler Kurz bei "Maischberger": Ein Auftritt für Fans und Gegner gleichermaßen
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Österreichs neuer Kanzler wird als "Wunderkind" gefeiert und als Wegbereiter des Rechtspopulismus kritisiert. Was Sebastian Kurz wirklich ist, wollte Sandra Maischberger nun herausfinden.

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dasfred 18.01.2018, 04:45
1. Die Wahrheit liegt wohl in der Mitte

Einerseits greift er Themen auf, die die Bevölkerung bewegen und versucht, Lösungen zu finden. Andererseits ist Politik sehr komplex und ihm fehlen einfach die Erfahrungen, wie sich Sachverhalte über lange Zeiträume ändern, ohne dass die Politiker direkt Einfluss nehmen können. Einfach mal abwarten, wer sich durchsetzen kann. Die Einsicht, dass eine Regierung für alle da ist oder die Straches im Hintergrund, die die Politik für ihre persönlichen Zwecke gebrauchen.

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haralddemokrat 18.01.2018, 06:11
2. Wir müssen weiterhin

sehr genau hinhören und hinsehen. Schaumschläger haben wir auch in der eigenen Politik, dafür brauchen wir Österreich nicht. Herr Kurz wird liefern müssen, denn auch in Österreich ist nicht alles wie ein Postkartenidyll. Er zeigt aber auch, das durchaus Jüngere etwas von Politik verstehen aber auch in der Lage sind, Verantwortung nicht nur zu übernehmen sondern auch zu lenken. Was mir sehr gefallen hat, war die klare Aussage und das Bekenntnis zu den jüdischen Mitbürgern und das ihrem Schutz. Verhältnisse wie hier wird es in Österreich bei diesem Thema nicht geben. Selbst die SPD hat das umschrieben zugegeben.

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chickenrun1 18.01.2018, 07:32
3. Ein Hoffnungsträger

Sebastian Kurz ist ein Hoffnungsträger. Er grenzt sich erfrischend ab von den Dinosaurier Politikern in Deutschland. Vor allem steht er für eine zeitgemäße, offen und ehrliche Politik und ist nicht ideologisch verblendet.

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femdoc 18.01.2018, 07:33
4. wer ist inhaltsleer?

Nach Ihrem Artikel klingt das so, als wäre es ein ganz normales Interview gewesen, herausfordernd, aber sachlich und professionell.
Meine Wahrnehmung war ziemlich anders: Frau Maischberger hat sich mit ihrem unhöflichen Verhalten voller Vorurteile gegeüber Herrn Kurz als alles andere als eine professionelle und sachlich-inhaltsbezogene Journalistin gezeigt. Besonders unangehnehm war die Tatsache, dass sie ihn nie hat ausreden lassen und ständig ins Wort gefallen ist. Das würde sie vor deutschen Spitzenpolitikern nie wagen und das gehört sich erst recht nicht vor ausländischen Repräsentanten.

Interessanterweise wird auch in Bezug auf "Inhalte" mit zweierlei Maß gemessen. Herrn Kurz als ausweichend und inhaltsleer, opportunistisch zu bezeichen ist nicht nachvollziehbar, nahezu lächerlich.Mag man seine Haltung gut finden oder nicht, Herr Kurz hat stets die Probleme beim Namen genannt und sachliche Lösungen gefordert, im Rahmen der Möglichkeiten durchgesetzt. Jüngstes Beispiel Brexit: statt wieder einmal nebulös-gar nichts zu sagen (und wahrscheinlich wieder mit unseren Steuergeldern um sich zu schmeissen), hat Herr Kurz klar gemacht, dass eine Budgetdisziplin, Sparmaßnahmen angesichts des demnächst fehlenden Beitrags der Briten in Betracht zu ziehen ist. So viel Klarheit kennen wir in Deutschland von Fra Merkel nicht, DIE Politikerin, die wirklich komplett ohne Prinzipien, Inhalte, für puren Machterhalt und Opportunismus steht.

Frau Maischberger hätte gut getan, erst einmal vor ihem eigenen Haus den Dreck zu kehren und auf die Missstände in unserem Land hinzuweisen: inhaltsleere, opportunistische Merkel-Politik ohne jegliche Zukunftsvisionen außer Machterhalt.

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Sonia 18.01.2018, 07:47
5. Wir brauchen einen Kurz

Maischberger kramte u. kramte; nein, es gelang ihr nicht, diesen außergewöhnlich klugen, weltoffenen, sachlichen Politiker in dem Licht erscheinen zu lassen, in dem sie ihn gerne gehabt hätte. Abgeblitzt bei auch einem versierte Medienstar. Selbst der ansonsten so selbstsichere u. gern provozierende Trittin war ungewöhnlich kleinlaut, saß fast demütig vor diesem jüngsten Bundeskanzler Europas (der Welt???). Ich bekenne mich dazu, voreingenommen zu sein. Das schon seit Jahren. Kurz wird zu gern medial auf sein Äußeres reduziert, um ihn abzuwerten. Es hat nicht funktioniert. Sein Charme, seine Sachlichkeit selbst bei provozierendsten Fragen, beispiellos. Kurz im Körper eines Helmut Kohl wäre auch heute da, wo er ist. Das sollten die Medien langsam begreifen. Kein Journalist käme auf die Idee Merkel oder Macron zu fragen, was sie mit dem vielen Geld machen, was sie verdienen oder wie groß ihre Wohnung ist.

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Georges Danton 18.01.2018, 07:55
6. Schülerausweis

Die Frage nach einem Schülerausweis mag lustig gemeint sein, aber gegenüber dem Regierungschef unseres Nachbarlandes war sie despektierlich. Was soll so eine Frage?

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kritischer-spiegelleser 18.01.2018, 08:11
7. Der Rechtspopulismus

Dem ihm Merkel und die Öffentlich Rechtlichen gerne anhängen würden. Klappt aber nicht! Trotz dieser unverschämten Versuche der Öffentlich Rechtlichen und der Grünen ihn aufs Glatteis zu führen. Das was Merkel, die Öffentlich Rechtlichen und der Herr Trittin hinsichtlich Flüchtlingspolitik wollen ist nicht das, was die Mehrzahl der deutschen Bürger will! Sollte eine CDU und eine SPD endlich zur Kenntnis nehmen! Warum bei den Öffentlich Rechtlichen immer Grüne auftreten müssen verstehe ich sowieso nicht!

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Palmstroem 18.01.2018, 08:38
8. Der vielbejubelte Bubi

Und wieder gibt es einen neuen Messias - nach Obama, Macron, nun den Kurz. Nicht nur dass er mit Nationalisten Koaliert. Er hat sofort Kürzungen im Sozialbereich durchgesetzt und in der Flüchtlingspolitik macht er den Trump. Aber die deutschen Medien bejubeln ihn als Antipoden zu Merkel. Dabei muss man fragen - kennt Trump überhaupt Sebastian Kurz und was wird sich Wladimir Putin denken, wenn der Jungspund mit ihm über Konflikte reden wird.

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mucki007 18.01.2018, 08:40
9. kein sachliches Interview

Ich kann "femdoc" nur Recht geben. Frau Maischberger war keine Moderatorin, sondern zusätzlich zum selbstherrlichen Herrn Trittin, eine politische Gegnerin. Beide haben mit allen Mitteln versucht Herrn Kurz in die rechte Ecke zu stellen. Ebenso extrem unhöflich gegenüber einem Staatsoberhaupt war die respektlose und überhebliche Art Herrn Kurz ständig ins Wort zu fallen. Herr Trittin hatte erheblich mehr ungestörte Redezeit und hat diese genutzt, um so zu tun, als wenn er die Sachlage und die Politik in Österreich besser verstehen würde, als der österreichische Bundeskanzler selbst.

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