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Kanzlerin bei Jauch: Solo für den Euro

Für die Kanzlerin war es wie eine Regierungserklärung vor Millionenpublikum: Mit einem Solo-Auftritt bei Günther Jauch läutet Angela Merkel die Euro-Schicksalswoche ein, in der über den vergrößerten Rettungsschirm abgestimmt wird. Ihre Botschaft: Die Lage ist ernst, aber unter Kontrolle.

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freddy loony 26.09.2011, 13:54
360. Respekt vor dieser Kanzlerin

Zitat von sysop
Für die Kanzlerin war es wie eine Regierungserklärung vor Millionenpublikum: Mit einem Solo-Auftritt bei Günther Jauch läutet Angela Merkel die Euro-Schicksalswoche ein, in der über den vergrößerten Rettungsschirm abgestimmt wird. Ihre Botschaft: Die Lage ist ernst, aber unter Kontrolle.
Was war daran so schlimm? Schlimmer ist für mich das allgegenwärtige, kompetenzlose und dumme Gebrabbel von frustrierten und aggressieven Pseudofachleuten, die den Euro bis heute nicht verkraftet haben.
Armes Deutschland - aber beruhigend, dass sie eine Kanzlerin haben, die erst nachdenkt und dann handelt.
Mit dem nüchternen Nachdenken haben es ja Euroskeptiker wohl nicht so, sonst würden sie wissen, dass es da gar kein Zurück mehr gibt.

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nobi007 26.09.2011, 13:56
361. Billig

Zitat von chinataxi
beim nächsten mal bitte vor der sendung: "Für den inhalt der wahlwerbespots sind einzig die parteien verntwortlich" warum sitz nicht da wo der jauch sitz bei so einer sendung marietta slomka?
Die ist einfach zu billig.

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nobi007 26.09.2011, 13:58
362. Wenn

Zitat von trident
Ihr solltet Euch glücklich schätzen eine Frau wie Merkel in dieser Position zu haben. Eiskalt und sehr abgezockt, ich hatte den Eindruck die ist in der Lage das Schiff Deutschland in dieser schwierigen lage zu steuern. Und ja, die Lage ist schwieriger als sie zugeben darf, es gibt nur schlechte Optionen. Man stelle sich mal einen Hysteriker wie Trittin in dieser Rolle vor.
Wenn man Mutti gewählt hat, muss man so reden.

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Peter_Wombel 26.09.2011, 14:03
363. Offenbarungseide

Zitat von sysop
Für die Kanzlerin war es wie eine Regierungserklärung vor Millionenpublikum: Mit einem Solo-Auftritt bei Günther Jauch läutet Angela Merkel die Euro-Schicksalswoche ein, in der über den vergrößerten Rettungsschirm abgestimmt wird. Ihre Botschaft: Die Lage ist ernst, aber unter Kontrolle.
Die Veranstaltung war in jeder erdenklichen Hinsicht ein Offenbarungseid, für Günther Jauch als Journalist und für die Bundesrepublik in regierungstechnischer Hinsicht.

Wer bislang noch Zweifel an der Inkompetenz von Angela Merkel hegte, der durfte sich nach der gestrigen Sendung als kuriert betrachten, auch wenn die ausgewählten Klatschstatisten bei jeder Gelegenheit schwer Stimmung machten.

Angefangen bei ihrer Feststellung, sie habe ihr Versprechen gehalten und Deutschland sei "gestärkt" aus der Krise herausgekommen, über die alberne Behauptung, die Politik sei nicht getriebene der Kapitalmärkte und habe den Zockern Fesseln angelegt, bis zu der kühnen These, man bzw. es (Angela) wisse, was man mit dem ESM tue, konnte es einem nur eiskalt den Rücken runterlaufen, stellte doch dieser Monolog den eindeutigen Beleg dafür da, dass das Gegenteil der Fall ist und unsere Regierung im Blindflug ohne Instrumente in 10 Metern Höhe über die Wipfel kachelt.

Der Aufschlag wird kommen. Hoffentlich noch bevor unsere Parlamentsstatisten den Blankoscheck über 400 Milliarden für die Zocker-Banken am Donnerstag unterschreiben.

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enrico3000 26.09.2011, 14:04
364. Volksseele

Zitat von panda
Wo ist Ihr Problem. Ich erwarte von verantwortungsbewussten Politikern, dass sie nach ihrer eigenen Überzeugung handeln und nicht jedem Furz hinterherlaufen, den die Volksseele hinterlässt.
Genau so sieht es aus. Auch sehr häufig in totalitären Staaten zu finden. Warum auch nicht.

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inci 26.09.2011, 14:05
365. oooo

Zitat von alaxa
Dank Ihres Links konnte ich feststellen, dass diese Sendung bereits vor einigen Tagen gesendet worden ist. Habe also nichts versäumt. Ich fand die Sendung viel zu zahm. Das war nicht der alte Schramm, so wie ich ihn mir seinerzeit als Bundespräsident gewünscht hatte.
nein die sendung wurde nicht bereits vor ein paar tagen gesendet, sondern gestern abend (25.09.2011) um 20:15 ausgestrahlt. deshalb kann man sie noch bis 2.10.2011 auf dem link nach"sehen".

und zahm fand ich ihn nicht. er war anders als in der anstalt, aber nicht zahm.

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bansin 26.09.2011, 14:05
366. Ich habe abgeschaltet

Zitat von sysop
Für die Kanzlerin war es wie eine Regierungserklärung vor Millionenpublikum: Mit einem Solo-Auftritt bei Günther Jauch läutet Angela Merkel die Euro-Schicksalswoche ein, in der über den vergrößerten Rettungsschirm abgestimmt wird. Ihre Botschaft: Die Lage ist ernst, aber unter Kontrolle.
Bereits die erste Frage und daraufhin das Herunterbeten des auswendig gelernten Textes auf die wahrscheinlich vorher eingereichten Fragen, veranlassten mich, den Ausschalter zu drücken. Die Einschaltuote war wahrscheinlich sehr niedrig, wenn dennoch hoch, dann waren alle sanft entschlafen.

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c++ 26.09.2011, 14:05
367. .

Zitat von Maya2003
Die Briten und Amis haben eine Deadline von sechs Wochen gesetzt um den Euro nach ihren Vorstellungen zu "retten", sprich die Interessen ihrer Großbanken zu bedienen.
So ist es, und heute sind sie diesem Ziel wieder ein Stück näher gekommen.

Kurse der Großbanken und Versicherer explodieren.
http://boersen.manager-magazin.de/sp...tm?sektion=dax
und zwar europaweit
http://boersen.manager-magazin.de/sp...sektion=estoxx

Würde die Aktie der deutschen Bürger und Steuerzahler irgendwo notiert, wäre sie heute weiter steil abgestürzt

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Bernd Kuck 26.09.2011, 14:09
368. Titel ohne Mittel

Zitat von freddy loony
Was war daran so schlimm? Schlimmer ist für mich das allgegenwärtige, kompetenzlose und dumme Gebrabbel von frustrierten und aggressieven Pseudofachleuten, die den Euro .....
Man muss nicht aus dem Euro, sondern die Pleitestaaten müssen aus.

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nicknow 26.09.2011, 14:11
369. ja

Ich fand den Auftritt der Kanzlerin gelungen und in der Tat beruhigend. Sie hat die Dinge offenbar besser im Griff als vermutet und ich bin froh, dass Merkel in der jetzigen Situation am Ruder ist. Ein SPD Kanzler hätte bereits Eurobonds ausgegeben und damit Deutschland geschadet. Wer keine Eurobonds möchte, darf nicht SPD wählen; mal ganz davon abgesehen, dass Trittin gern Finanzminister einer rot-grünen Bundesregierung währe......Oh Graus...

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