Forum: Kultur
Karneval: Nicht so gemeint und nicht so wild
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Was bleibt der fleißig braven Mitte / wenn nicht mal mehr der Griff zur Titte / noch als Flirt gilt oder Spaß? / Da muss man sagen, uff, das war's.

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parmenides2 05.03.2019, 17:24
40. Und NIEMAND

Zitat von gewappnetTS
Zu Zeiten, als AKK geheiratet hat, war das Namensrecht noch anders. Aber aktuell ist es so, dass beide ihre Namen behalten können und sich für die Kinder auf einen der beiden Namen geeinigt werden muss. Die Kinder können also genauso wie ihre Mutter heißen und der Mann kann trotzdem seinen Namen behalten. Im übrigen verstehe ich nicht, warum Doppelnamen-Witze automatisch als sexistische Witze angesehen werden. Die meisten Doppelnamen-Witze habe ich jedenfalls zu einem Herren mit Namen Schäfer-Gümbel gehört.
hat sich darüber aufgeregt.

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phg2 05.03.2019, 17:26
41.

Zitat von fallobst24
Wieso sind die selbst deklarierten Anti-Rassisten und moralischen Übermenschen eigentlich so oft plumpe Rassisten und Sexisten? Hat Stokowski auch mal einen Artikel geschafft zu schreiben ohne explizit was Negatives über "weiße (heterosexuelle) Männer" zu sagen? Dieser Tugend-Furor hängt mir langsam echt einfach zum Hals raus. Vielleicht trage ich als jüngerer, weißer Mann diesen Selbsthass nicht in mir, weil ich nicht in Deutschland geboren bin und entsprechend 2 kulturell mitunter unterschiedliche Seelen in meiner Brust sitzen habe. Vielleicht liegt es an etwas anderem. Aber man spiegele doch die ständigen Aussagen zu Geschlecht (Männer -> Frauen) und Hautfarbe (weiß -> schwarz) und entscheide selbst, ob derlei negative Anmerkungen zu "Schwarzen" oder "Frauen" oder "schwarzen Frauen" rassistisch und/oder sexistisch wären.
Als älterer weißer Mann fühle ich mich nicht angesprochen, ich kann mich nicht erinnern, dass ich den alten weißen Mann jemals für was besseres gehalten habe als jegliche entsprechend gespiegelte Version des Menschen.

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Das Grauen 05.03.2019, 17:40
42. Tatä, tatä, tatä!

Na bitte, es geht doch auch mit Humor! Und zwar viel besser als in der spaßbefreiten letzten Kolumne. Schöne Rede, mit bissigem Witz. Man(n) lacht, aber die Pointen sticheln auch. So eine Ansprache aus der Bütt hinterläßt einen stärkeren Eindruck und regt eher zum Nachdenken an als moralinsaure, oberlehrerhafte Monologe vom Katheder. Wer weiß, vielleicht etabliert sich Hamburg jetzt als Karnevalshochburg? Hummel Hummel, Mors Mors!

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schorri 05.03.2019, 17:49
43. Vorbild

Ab damit an Frau K-K und ihre Redenschreiber.
Da können die sich eine Scheibe abschneiden.
Und mal über den Inhalt des vorsetzten Verschens nachdenken.
Volltreffer!

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sekundo 05.03.2019, 17:57
44. Bravo, Frau Stokowski!

Nun müsste auch dem dümmsten
Karnevlisten und der dusseligsten
Männerrunde klar sein, wo die Grenzen
liegen! Erkennen sie es nicht, ist ohnehin
Hopfen und Malz verloren!

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isar56 05.03.2019, 18:01
45. Dauerthemen

einmal etwas frischer serviert.
Schnarregagges..... heidenei.

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ayee 05.03.2019, 18:02
46. Gut gereimt

Gut gereimt, aber das war's dann auch schon. Ansonsten klassisch pauschalisieren und polarisierend. So wie man's in dieser Kolumne kennt, genau wie von Büttenreden..... Worum ging's also nochmal?

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ambulans 05.03.2019, 18:04
47. so,

nachdem ihr euch - beliebige - belächlicher - beklattscher - nachbar/inn/en begrabler usw. vielleicht ein wenig beruhigt und abgeregt habt: was war denn das? AKK hat eine erbrechend schlechte (krude klo-witze, definitiv nicht karneval-kompatibele) performance hingelegt - und: ihr findet das einfach nur - gut? wenns für euch überhaupt von interesse wär - die "gelben seiten" könnten euch hier, nach meinem dafürhalten, helfen ...

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spon_4_me 05.03.2019, 18:05
48. @ ds365 (# 24):

Sie haben so recht. Heute am Mardi Gras muss man das mehr denn je sagen: Karneval ist sexistisch, primitiv und humorlos (ich blieb z.B. wieder mal ungeküsst...). Wo wir gerade dabei sind: Weg mit Weihnachten! Ich meine alter weißer männlicher geht ja nicht. Ostern kann bleiben, weil nach einer germanischen Göttin benannt. 1. Mai: weg - den haben die Nazis fest eingeführt. Die ganzen christlichen Feiertage diskriminieren Muslime, Juden und Arheisten wie mich. Ditto Sonntage und Sabbath (mir doch egal, wenn Euer Gott ne Pause brauchte). Aber Totensonntag: Da geht es nur um Gefalkene, da lassen wir es krachen, oder?

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phg2 05.03.2019, 18:10
49.

Zitat von im_ernst_56
Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich. Herr Erdogan ist keine Minderheit und außerdem ein anerkannter Böser (im selben Golfclub wie Trump, Putin und Kim-Jong-Un). Für die satiremäßige Behandlung solcher Personen galten immer schon andere Grundsätze. Und wenn Sie in die Geschichte schauen: Über Helmut "Birne" Kohl durfte man sich lustig machen, über seinen Vorgänger Helmut Schmidt hat keiner Witze gerissen und Willy Brandt war und ist ein Heiliger. Der Kabarettist oder Karnevalist muss sich also immer Gedanken machen, ob die Zielscheibe des Spots eventuell unter besonderem Schutz steht. Dass Bindestrich-Familiennachnamen bei Frauen auch dazu gehören (Causa Bernd Stelter), damit habe ich jetzt auch nicht gerechnet. Im Zeitalter der politischen Korrektheit und der Hashtag-Empörung muss man verdammt vorsichtig sein. Extra 3 hat sich letztens über die Wähler der Grünen lustig gemacht (weil sie überdurchschnittlich gern das Flugzeug benutzen). Das fand ich ziemlich mutig.
Nur wegen der Causa Bernd Stelter habe ich mir gestern die Kölner Sitzung (nebenbei) angeschaut. Tja, das Problem hat sich mir jetzt noch immer nicht erschlossen. Von AKK habe ich zufällig ihren Karnevalsbeitrag gesehen - ich glaube der Stelter hätte ihr gesagt "Nee, lass mal - das kommt nicht gut mit dem Klo und so!"

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