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Kinderarmes Deutschland: Lieber Osterhase, bitte bring uns Rauschmittel
DPA

Der Osterhase hoppelt mal wieder durch die Gegend und versteckt Eier. Das ist sehr nett von ihm, aber er sollte lieber Drogen verteilen, damit wir Deutschen endlich das tun, was er selbst so gut kann: rammeln ohne Sinn und Verstand. Und ohne Angst, ungeplant Kinder in die Welt zu setzen.

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andra85 31.03.2013, 13:29
40.

Zitat von DusselDuck
Ja, wie gesagt, alles egoistische, egozentrische Ziele. Wenn Ihnen die Zukunft der Kinder und der Menschheit etwas bedeuten würden, könnten Sie ihre Geld und ihre Zeit statt in eigene Kinder z.B. eine in eine Patenschaft stecken oder Entwicklungshilfe leisten oder sich im Umweltschutz engagieren.
Was Sie als egoistischen, egozentrische Ziele festlegen wollen, ist das Leben an sich. Ist das, was der Evolution Sinn gibt. Weder Banken noch Bruttosozialprodukt sind im Sinne der Evolution sinnvoll.

Ihr stark eindimensionales Denken - entweder oder - widerspiegelt genau die simple Weltsicht, die sich breitgemacht hat. Dinge immer getrénnt betrachten, keine Zusammenhänge zulassen. Alles auseinanderdividieren bis nur noch Asche übrig bleibt.

Wofür brauchen wir Umweltschutz, wenn sowieso keiner mehr da ist, der in der Umwelt lebt?

Wer soll dann Ihren "Umweltschutz" überhaupt machen?

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Luckyman 31.03.2013, 13:37
41. Danke...

...Frau Burmester für diese passende Kolumne. Flott geschrieben und voller Ironie. Hat Spaß gemacht das zu lesen!

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Scheidungskind 31.03.2013, 13:38
42. ...

Zitat von agua
Leider kein Vorurteil,weil es sich immer wieder in der Realitaet,im Alltag beobachten laesst.
Würde mich interessieren, wie Sie objektiv beobachten können, ob sich jemand zu viele oder "leider ziemlich wenige" Gedanken gemacht hat. Die Jugendämter verorten eine Überforderung bei Erziehungsaufgaben bei lediglich 3% der Eltern.

Zitat von agua
Zudem schrieb ich:Worueber sich einige Menschen zu viele Gedanken machen,erscheint es,dass andere sich weniger Gedanken machen.Ein Mittelweg waere nicht schlecht...Der Zeiger der Geschichte scheint sich zurueckzudrehen und dies hat gesellschaftliche Ursachen.
Der letzte Satz ist so allgemein gehalten, dass ich darauf nur antworten kann: "Vielleicht";-)

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malarkey68 31.03.2013, 13:39
43. Nicht lustig

Liebe Frau Burmeister,
Haben Sie eigentlich auch Kinder? Ich habe zwei mit dem unerschütterlichen Optimismus in die Welt gesetzt, dass das Brot schon mit den Kindern kommt. Bis ich dann in einer ausländischen Universitätsstadt mit Frau und zwei kleinen Kindern lebte, mein Vertrag als post-doc an der Uni nicht verlängert wurde, ich auch sonstwo keine Stelle an irgendeiner Uni bekommen habe (in der freien Wirtschaft ohnehin nicht) und realisieren musste, dass das Brot doch nicht mit den Kindern kommt. Wir hatten nicht mal mehr das Geld, um uns durch Rückzug unter den sozialen Rettungsschirm der Heimat ins Trockene zu bringen. Wären meine Eltern nicht finanziell eingesprungen, hätte das ein wirklich ungutes Ende genommen. Ich kann alle verstehen, die ihre existentiellen Schäfchen erstmal ins Trockene bringen, bevor sie überhaupt erst versuchen, das Wort Familienplanung zu buchstabieren.
Und die Idee mit den Drogen, ist so unsäglich daneben, dass sie noch nicht mal als Satire taugt.

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soulseeker 31.03.2013, 13:40
44. weniger ist mehr

warum sollen dauernd kinder in die welt gesetzt werden ... auch in de wäre eine bevölkerungsreduktion absolut sinnvoll. irgendwann werden die schwindenden resourcen eh zu einem populationszusammenbruch führen. wie auch bei karnickeln wenns zuviele gibt.

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fixiundpaxi 31.03.2013, 13:40
45. Bumm Bumm Bunny

Drogen sind kein Problem, Frau Burmester. Da rufe ich den Taxifahrer meines Vertrauens an...
aber würden Sie mir bitte ein paar Hasen vorbei schicken?

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micromiller 31.03.2013, 13:44
46. das schoene ist, jede hat die wahl ob ernst oder spass

wir koennen durchaus mit 50millionen menschen in deutschland sehr angenehm leben, wenn wir sicherstellen, dass der nachwuchs sehr gut ausgebildet ins leben geht und das ultimative lebensziel nicht rein materiell ist und arbeit nicht eine strafe ist sondern ein teil lebensqualitaet. wir benoetigen intelligente politiker, die hierfuer die weichen stellen.

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andra85 31.03.2013, 13:49
47.

Zitat von DusselDuck
Ja, wie gesagt, alles egoistische, egozentrische Ziele. Wenn Ihnen die Zukunft der Kinder und der Menschheit etwas bedeuten würden, könnten Sie ihre Geld und ihre Zeit statt in eigene Kinder z.B. eine in eine Patenschaft stecken oder Entwicklungshilfe leisten oder sich im Umweltschutz engagieren.
Oder Entwicklungshilfe ...wer soll die warum machen, wenn keiner da ist, dem sie nutzt? Wer soll sie empfangen, wenn keiner mehr da ist, dem sie nutzt?

Oder gehen Sie davon aus, dass nur der weiße Mensch die Fortpflanzung einstellen soll? Fortpflanzung außerhalb des westlichen Kulturraums ist gut, Fortpflanzung innerhalb desselben ist schlecht?

Was die Evolution über Jahrmillionen kunstvoll zustande gebracht hat, wollen Leute Ihrer eingeschränkten Weltsicht innerhalb weniger Jahrzehnte zunichte machen ...

Weil es Gott nicht gibt, wollen Sie und Ihre Gleichgesinnten Ersatzgötter sein?

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BettyB. 31.03.2013, 13:49
48. Was hat die genommen?

Schon einmal etwas von Überbevölkerung gehört? Nun wahrscheinlich nicht, wohlmöglich gerade im LSD-ausch gewesen. Und davon, dass man ruhig die Gabe haben sollte, ein Kind nicht zu vernachlässgen, bevor man im Suff rammelt? Wohl auch nicht. Tippe auf Waldorf-Schule. Schade nur um die Kinder...

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oldtimerfan 31.03.2013, 13:53
49. Genau so schaut es aus nur die Politiker schauen weg

Zitat von malarkey68
Liebe Frau Burmeister, Haben Sie eigentlich auch Kinder? Ich habe zwei mit dem unerschütterlichen Optimismus in die Welt gesetzt, dass das Brot schon mit den Kindern kommt. Bis ich dann in einer ausländischen Universitätsstadt mit Frau und zwei kleinen Kindern lebte, mein Vertrag als post-doc an der Uni nicht verlängert wurde, ich auch sonstwo keine Stelle an irgendeiner Uni bekommen habe (in der freien Wirtschaft ohnehin nicht) und realisieren musste, dass das Brot doch nicht mit den Kindern kommt. Wir hatten nicht mal mehr das Geld, um uns durch Rückzug unter den sozialen Rettungsschirm der Heimat ins Trockene zu bringen. Wären meine Eltern nicht finanziell eingesprungen, hätte das ein wirklich ungutes Ende genommen. Ich kann alle verstehen, die ihre existentiellen Schäfchen erstmal ins Trockene bringen, bevor sie überhaupt erst versuchen, das Wort Familienplanung zu buchstabieren. Und die Idee mit den Drogen, ist so unsäglich daneben, dass sie noch nicht mal als Satire taugt.
Sie haben vollkommen Recht in allen Punkten!

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