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Kleber gegen Furtwängler: Will der Feminismus uns alle umerziehen?
DAP/ Getty Images

Es muss normal werden, dass Frauen die Hälfte der wichtigen Jobs machen. Spricht jemand diesen Wunsch nach Veränderung an, wird der Person sofort unterstellt, sie wolle die Gesellschaft dogmatisch umerziehen. Im Jahr 2017 - wirklich?

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Bondurant 18.07.2017, 19:05
100. Erfolgsrezept

Zitat von vera gehlkiel
Da halte ich es eher mit Lara Croft, der ziemlich erfolgreichen Videospiel-Powerfrau, und schlage im Zweifel lieber zuerst zu, sorry
man würde sich ja wünschen, wenn das öfter mal vorkäme. die wenigsten Frauen tun das aber, meistens lassen sie irgendwelche andere (Gremien und -beauftragte) für sich kämpfen.

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akarsu0 18.07.2017, 19:08
101. Egoismus pur

Männer und Frauen sind nicht gleich!! Das scheinen viele nicht zu verstehen. Und nein ich denke nicht das 50% der Rollen mit frauen besetzt sein sollen, auch nicht 50% mit Männern. Man soll das nehmen was am besten zu der Rolle passt.

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theegalitarian 18.07.2017, 19:14
102. Fähigkeiten sind wichtiger als die Quote

Ich halte es nur in seltenenen Fällen für sinnvoll, eine Geschlechterquote einzuführen. Beispielsweise beim Handgepäckscheck am Flughafen oder bei der Besetzung der Stelle des/der Vertrauenslehrers/in. An so ziemlich allen anderen Stellen ist es sinnvoller, die Leute einzustellen, die am besten dafür geeignet sind. Es ist einfach unfair, Leute beim Einstellungsverfahren aufgrund ihres Geschlechts zu bevorzugen oder sogar bevorzugen zu müssen.

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fachlaie 18.07.2017, 19:16
103. Es werden vor allem diejenigen eingestellt,

Zitat von Bondurant
dass nicht viel mehr Frauen eingestellt sind, denn die kriegen doch für die gleiche Arbeit weniger Geld, sagt man, und seit wann ist denn das Kapital so doof, solche Renditevorteile nicht sogleich auszunutzen?
die keine Kinder bekommen können und auch da nur diejenigen, die noch jung sind und nicht zig jährliche Tariferhöhungen genossen haben (und natürlich völlig zu Recht behalten wollen). Auch bleiben Frauen nach Geburten deutlich länger zuhause als Männer, die zwar das gleiche Recht dazu haben, davon aber wenig Gebrauch machen.

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Überfünfzig 18.07.2017, 19:17
104. Bisher sind aber fast alle Filme....

....wo Frau die weibliche Haupt (außer bei seichten Komödien) inne hatte, doch mehr oder weniger Kassengift gewesen. Und bei einem Tatort mit Furtwängler und Co. schaltet eh ein Großteil der Männer ab. Das Problem des derzeitigen Feminismus ist, dass man mit der Gesetzeskeule unbedingt das Alphamännchen klein machen und ggf. vorführen will und das dann die Welt mit Frau in Machtpositionen eine bessere und schöner sein wird. Schaue ich mir aber das Wirken von AM oder vdL an, kann man(n) sich nur noch an den Kopf fassen. Ne liebe Damen, Quotenzwang zur Unterwerfung der Alphamännchen, wird nicht funktionieren bzw. fördern nur weiter die Trennung von dem, was von Natur aus zusammen gehört. Die steigende Zahl junger Singles ist für mich Ausdruck dessen und in einem Gespräch mit einer allein stehenden Kollegin gestern, eröffnete sie mir das sie die "wahren" Männer vermisst, was das auch immer für einer sein soll, was sie dann leider nicht genau beschreiben konnte oder wollte.

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sloe 18.07.2017, 19:24
105.

Ich möchte weder aufgrund meines Geschlechts bevorzugt noch benachteiligt werden. Eine Quote in Berufen erfüllt diese Vorstellung überhaupt nicht. Wenn eine bewerbende Person die Stelle aufgrund ihres Geschlechts bekommt, ist es diskriminierend dem anderen gegenuber. Ist aber an Hochschulen zum Beispiel leider schon normal. Glückwunsch dazu.

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monopinion 18.07.2017, 19:24
106. Die 50:50 Quote wurde seit

Jahrhunderten bei der "konservativen" Ehe eingefordert, aber da wo es mal die Quote gibt ist es ja auch nicht recht ;-)

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bengel771 18.07.2017, 19:27
107. Veränderungen und Umerziehung

Wichtige und unwichtige Jobs, bei ersteren muß natürlich die Quote her, aber was machen Sie mit dem Rest an Frauen, jene die "unwichtige" Jobs nicht wollen? Sie sagen ja selbst man kann niemanden dazu zwingen, schon gar nicht umerziehen, Entschuldigung "verändern". Die Lösung haben Sie selbst gebracht, mit der Eingangs erwähnten Statistik. Herr Kleber hat natürlich unrecht wenn er behauptet der Markt wisse am besten was seine Klientel möchte. Es gibt eine andere Statistik, diese sagt aus es gehen mehr Frauen als Männer ins Kino (beinahe 10% mehr). Das Problem kann also an der Frau dingfest gemacht werden, denn der Mann möchte den Testosteronüberschuß im Kino nicht sehen, zu wenig Frauen. Die Lösung liegt damit auf der Hand, wir "verändern" die Zusammensetzung der Kinobesucher, wenigstens 50% Männer im Saal, bis Kinobetreiber und Frauen sich "verändern" und verstehen, es muß normal sein 50% der Kinobesucher soll(t)en Männer sein.

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ingo.adlung 18.07.2017, 19:28
108. Umerziehung, ja bitte ...

aber in vielerlei Hinsicht. Ich bin Vater von 3 Töchtern und erwarte ganz selbstverständlich, dass meine Töchter dieselben Chancen wie ihre männlichen Kollegen haben (werden). Andererseits bin ich selbst im technischen IT Bereich immer wieder enttäuscht, wie wenige weiblichen Bewerber wir haben, obschon mein Arbeitgeber ganz ausdrücklich Frauen fördert. Es muss sich also mitunter nicht nur im Bereich der Chancengleichheit etwas ändern, sondern Frauen müssen auch aus den "typischen" Frauenberufen ausbrechen und ihre Chancen in vermeintlichen Männerdomänen ergreifen. Warum ist der Ingenieur in der Aussensicht ein Männerberuf und die Erzieherin ein Frauenberuf? Sind da vielleicht die Frauen selbst mit Schuld?

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dieter-ploetze 18.07.2017, 19:35
109. klar duerfen frauen alles

aber den satz: "es muss einfach normal werden, dass frauen die haelfte der wichtigen jobs machen" kann ich
so keineswegs richtig finden. es sollte heissen: "es muss einfach normal werden, dass frauen wichtige jobs
uebernehmen koennen." denn wir wollen doch keine quotengesellschaft, sondern eine freie offene gesellschaft, wo der oder die, der,die es am besten kann, den job macht. es waere schon ein seltener zufall wenn das genau halbe,halbe ausginge, denn die faehigkeiten sind verschieden und auch zufaellig verteilt.

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