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Kleber gegen Furtwängler: Will der Feminismus uns alle umerziehen?
DAP/ Getty Images

Es muss normal werden, dass Frauen die Hälfte der wichtigen Jobs machen. Spricht jemand diesen Wunsch nach Veränderung an, wird der Person sofort unterstellt, sie wolle die Gesellschaft dogmatisch umerziehen. Im Jahr 2017 - wirklich?

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w.bogner 18.07.2017, 17:07
10. Erziehung

Warum muss das Fernsehen uns ständig erziehen? Ich will im Fernsehen Information und Entspannung, ob das Frauen oder Männer "vortragen" ist mir eigentlich egal. Und vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, ob es genügend weibliche Darsteller auf hohem Niveau gibt. Die im deutschen Fernsehen gebotenen will man eigentlich teilweise gar nicht sehen. Und für mich gehört da auch Frau Furtwängler dazu. Sorry!

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Anna Catarina 18.07.2017, 17:11
11. Die Minderheit der Männer...

Eine Kolumne, die den Nagel auf den Kopf trifft!
Mit einem kleinen Schönheitsfehler: Männer sind nicht die Hälfte der Bevölkerung, sondern die Minderheit... B-)

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koem 18.07.2017, 17:11
12. unglücklich

Dass Frauen vielfach unterdrückt werden steht zweifelsfrei, auch sollen Rechte unabhängig von Geschlecht und Herkunft gelten. Dass ein Ungleichgewicht in der Verteilung der Geschlechter innerhalb von Teilen der Gesellschaft existiert ist ebenfalls zu kritisieren, vor allem auch in der beruflichen Welt.
Vielfach habe ich aber den Eindruck, dass hier auf Teufel komm raus, das mathematische Mittel von Geschlechterverteilung als Gerechtigkeit und Allheilmittel per se angesehen wird. Zumindest bin ich nicht überzeugt, dass dann alle glücklich sind.

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Bondurant 18.07.2017, 17:13
13. warum?

Es muss einfach normal werden, dass Frauen die Hälfte der wichtigen Jobs machen...

nee, im Ernst jetzt. Wieso "normal"? und was sind überhaupt "wichtige Jobs"? Bauern? Metzger? Kammerjäger? Alles wichtige Jobs, ganz unironisch gemeint, aber wenig Frauen. Dagegen: Talkshowmoderator*in im ÖR: Frauenüberschuß.

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leo Pold 165 18.07.2017, 17:13
14. Kommt es immer auf das Genital an?

Wenn ich mir z.B. Ghostbusters so anschaue dann kann ich mir vorstellen, dass ein ein_e Hollywood Boss_In, lieder mit anderen Schauspieler gearbeitet hätte. Klar bin ich für die Gleichberechtigung, aber hin und wieder kommen Männer in gewissen Genres einfach besser an. Ja Eine Umerziehung von 3 Welle Feministen ist gewünscht und zur Zeit kommt von Ideologie die Stokowski, Wizorek und Grime zu vertritt einfach nur die maximale Ablehnung von dem Großteil der Zuhörerschaft so verbrennt man gute Argumenten um bloß nicht gegen die geigen Ideologie zu argumentieren. In den USA bekommt der unterwünschte Flüge gerade massiven Aufwind, weil SJWs wie Sie der Mitte des politischen Spektrum gerade mit Ihrer Umerziehung auf den Senkel gehen. Der 3. Welle Feminismus schaufelt sich gerade politisch korrekt das eigene Grab.

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fox69 18.07.2017, 17:14
15. Tolle Begründung

Dass die Hälfte des Kabinetts aus Frauen besteht "weil 2016" ist, besagt ja nichts anderes, als dass nach fachlichen Kriterien dort überwiegend Männer sitzen müssten.
Die Begründung, dass jede Position optimal besetzt werden sollte und sich die Geschlechterverteilung rein zufällig ergeben hat, wäre zwar viel besser ist aber anscheinend unhaltbar.

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cave68 18.07.2017, 17:14
16. Für mich...

...mal wieder ein typischer Stokowski-Beitrag...anscheinend gibt es bei Frau Stokowski nur 2-3 Themen und dann lässt man noch solch einen Kram hier ab....welcher Job ist denn für sie wichtig und welcher nicht?Sollten wir anstatt unsinnige Quoten zu fordern lieber mehr Anerkennung für die Jobs fordern die nicht gerne gemacht werden aber trotzdem Gebraucht werden?Fordern sie doch eine Quote bei Köchen,Müllwagenfahrern,Kurierdienstfahrer,LKW-Fahrer...
Man könnte meinen,dass es nur noch darum geht Karriere zu machen...ein Interview mit der durchschnittlich talentierten Millionärsgattin Furtwängler als Grundlage für seine steilen Thesen zu nehmen hat fürmich sowieso ein Geschmäckle.

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moneysac123 18.07.2017, 17:15
17.

Solange Frauen sich mit so unwichtigen Dingen beschäftigen wie "hauptsache 50:50 Verteilung", solange muss sich kein Mann Sorgen machen, dass ihm eine Frau den Rang abläuft. Ernst genommen wird man nämlich erst, wenn man sich durch leistung profiliert, nicht durch Quote. Männern ist es einfach egal wie diese Quote ist und mit der Statistik der Filmschauspielerinnen ist es wahrscheinlich wie mit jeder Statistik: Leicht in die Richtung beeinflussbar wie man das Ergebnis gerne hätte. Vielleicht muss man sich einfach mal fragen, warum Frauen denn nicht 50% der Führungspositionen besetzen: Vielleicht wollen sie das gar nicht, vielleicht wissen sie den Komfort zu schätzen, dass ihre Mann verdient und sie arbeiten KÖNNEN aber nicht MÜSSEN. Ja, das wäre als Mann überaus wünschenswert, die Rollen umzudrehen, aber dann würden die Feministinnen heulen, dass die Frauen ja die ganze Arbeit tun. Feminismus ist ein ganz übles Konzept, was Menschen ähnlich wie Bachelor/Master gleich machen soll, alles soll gleich sein. Dabei vergessen die, dass es auch unter Männern große Unterschiede gibt, denn nicht jeder hat die Ambition auf eine Führungsposition.

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kantundco 18.07.2017, 17:16
18. Schön, dass Frau Stokowski ...

...sich nicht mit den Zahlen der Analyse beschäftigt, sondern die Ergebnisse als Tatsache nimmt und nur den medialen Umgang damit beschreibt. Dabei sind die Zahlen bereits einseitig interpretiert. Aber wissenschaftliches Arbeiten kennt man leider im Feminismus nicht. Da werden zunächst Forderungen definiert, die dann mit Behauptungen unterfüttert werden, die gar nicht auf Fakten oder auf selektiv ausgewähltem Datenmaterial beruhen. Dass Männer immer noch keine Frauenmagazine moderieren. Egal. Dass bei der "echten" Polizei wesentlich weniger Komissarinnen vorkommen als in der Fernsehwirklichkeit. Egal.
Diese Einseitigkeit zieht sich von der bislang unbewiesenen Behauptung eines Gender-Pay-Gap bis zur Behauptung einer Ungerechtigkeit im Rentensystem, bei dem die Frauen angeblich weniger bekommen (obwohl das nachweislich nicht stimmt).

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Dark Agenda 18.07.2017, 17:17
19. Unsere tägliche Dosis Feminismus von Fr. Stokowski

Wenn nur genauso viele Artikel über relevante Themen wie Wohnungsmangel, Steuerverschwendung und niedrige Löhne geschrieben würden wäre mir um die deutsche Presse nicht bange.
Leider ist der Trend aus den USA rübergeschwappt die Leser umzuerziehen (jeden Tag ein Artikel, drei feministische Kolumnisten, keine Antifeministin) statt zu informieren.

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