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Klimawandel: Die Katastrophe hätte verhindert werden können
DPA

Die Welt nähert sich dem Abgrund, doch statt zu handeln stecken wir den Kopf in den trockenen Sand. Warum weckt der mögliche Untergang der Menschheit so wenig Interesse?

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Bananenschale 06.08.2018, 01:08
140. Warum?

"Warum weckt der mögliche Untergang der Menschheit so wenig Interesse?"

Weil jede sich selbst der nächste ist. Weil Menschen nicht über die Konsequenzen dessen, was sie sich vorstellen, kommunizieren können. Sondern nur über das unmittelbar greifbare.

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Bananenschale 06.08.2018, 01:13
141. möglich aber nicht real

Zitat von spon_4_me
... Schon mit der heutigen Technologie wäre es möglich, die CO2-Level zu begrenzen und (viel wichtiger) zu senken. ...
Und warum passiert das nicht?

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Miere 06.08.2018, 01:23
142. Was wäre denn die Lösung gewesen?

Sie sagen, man hätte die Katastrophe verhindern können. Aber nicht, wie. Nur, dass Kohle abschalten nicht gereicht hätte. Was also dann? Ich sage es Ihnen: Weltweiter Zwang zu höchstens 2 Kindern pro Frau, über mehrere Generationen. Nicht durchsetzbar. Wenn es durchsetzbar wäre: unfassbare Gewalt, Kriege und Bürgerkriege um das zu erzwingen, Altersarmut in armen Ländern ohne Rentensystem, zerlumpte und verhungernde Großeltern am Straßenrand. Absolut nicht durchsetzbar. Also Kopf in den Sand, was sonst? Die Katastrophe kommt dann eben später, und keiner ist schuld.

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joeshang 06.08.2018, 01:36
143. Wer will uns noch haben?

Clevere Vordenker wie E. Musk haben dies erkannt und bereiten den möglichen Exodus von Vertretern der Menschheit vor. Hoffentlich wird die Berichterstattung auf der Erde nicht von Intelligenz da draußen verfolgt. Wer will schon eine Rasse, die schon einen Planeten zerstört hat, der sie am Leben gehalten hat als Nachbarn. Auch in Deutschland wird die Kohle heute noch munter abgebaut.

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Newspeak 06.08.2018, 01:50
144. ....

Der Journalismus versagt an ganz anderer Stelle. Nämlich kritisch zu hinterfragen. Und naturwissenschaftlich gebildete Leute zu haben. Sorry, aber Germanisten besitzen nicht das Niveau, naturwissenschaftliche Kenntnisse zu beurteilen.

Auch diesmal wird die Welt nicht untergehen. Man wird sich anpassen müssen, ja, aber das war es auch schon. Selbst der Meeresspiegel steigt nicht über Nacht und in Holland lebt man seit Jahrhunderten sicher hinterm Deich. Von solchen Katastrophen zu schreiben ist vor allem schlechter Journalismus.

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thinking_about 06.08.2018, 01:56
145. Ganz zufällig

widmete sich eine Sendung auf n-tv letzte Nacht diesem Thema : Die Menschheit von oben.
Lohnt sich anzuschauen.
Was wir bei alledem immer ausklammern, sind immer mehr Erdbeben durch Kontinentaldrift, Vulkanausbrüche größeren Ausmaßes, Meteoriteneinschläge uvm
Man darf nur auf den Erfindungsreichtum der Menschen hoffen, mit den Gefahren umzugehen, wobei wir uns abschminken sollten, alles in den Griff zu bekommen, gewiss nichtannähernd zu 100%, denn die Natur ist stärker als wir.und wir verstehen heute noch zu wenig, um Prognosen zu machen, allein 50 Jahre sind heutzutage ein großer Zeitraum, der nicht überblickbar ist, aber große Weichen stellen kann für die Zukunft.

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Lars K 06.08.2018, 02:33
146. Club of Rome reloaded

Erinnern wir uns: 1985 gehen uns die ersten Rohstoffe aus, Ende der 90er dann so wichtige Metalle wie Kupfer, in den 2000er Jahren gibt es dann kein Erdoel mehr.
Alles Voraussagen des Club of Rome und die Georg Diez‘ dieser Zeit haben mit demselben Alarmismus den Untergang unserer Zivilisation prophezeit. Dass inzwischen der Wald in Deutschland tot ist und keine einzige Robbe mehr lebt, versteht sich von selbst.
Schauen wir mal, wie die prognostizierte Klimakatastrophe dann in 30 Jahren beurteilt wird.
Ich persönlich tippe: Volkswirte werden CO2 Emissionen als „positive Externalitaeten“ einstufen, da der Nutzen aus den Emissionen (verbessertes Pflanzenwachstum, langfristige Erhöhung Biodiversitaet) die Kosten (vor allem Anpassungskosten) bei weitem übersteigen.

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VormSpiegel 06.08.2018, 02:35
147. Klima einfach nicht relevant genug

Die Technik schaut zu das sie Methoden findet CO2 aktiv aus der Luft zu filtern und andere problematische Gase genauso.

Damit kann man etwas gegen die Verschmutzung tun, ohne das andere Länder zwangsläufig mit machen müssen.

Für die Meere läuft es auf das gleiche hinaus.
Anstatt Regeln durchzusetzen die eine Verschmutzung verhindern muss jeder der etwas tun will eben schauen das man Filter und Reinigungsmethoden entwickelt (Bakterien die aktiv Plastik fressen sind da schon ganz groß).

Länder die den Wirtschaftlichen Boom durch die Industrie brauchen wird man kaum davon abhalten können.

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johannesfechner 06.08.2018, 02:52
148.

Tatsächlich ist die Diskussion über den Klimawandel im Vergleich zu anderen Themen stärker davon geprägt, ernsthafte wissenschaftliche Erkenntnisse nicht ernst zu nehmen. Bekannt ist auch, dass es mächtige wirtschaftliche Interessen gibt, die Klimaszenarien in Frage zu stellen und damit die Dekarbonisierung möglichst zu verhindern. Noch dazu scheint es in der heutigen Medienlandschaft besonders schwierig zu sein, derart komplexe Zusammenhänge zu thematisieren.
Wir haben versucht, im Rahmen der österreichischen Klimaschutzinitiative Grundlagen für die Allgemeinbildung zu Klima und Energiewende mit einer Lernplattform zu schaffen:
https://www.klimaaktiv-elearning.at/Lernplattform/
Klar, an Informationen mangelt es nicht im Web, diese Lernplattform ist aber von Menschen erstellt, die inhaltlich unabhängig agieren können. Wie wir in Zukunft auf unserem Planeten leben werden, das ist nicht zuletzt eine Frage der Bildung.

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roby111 06.08.2018, 02:56
149. Blödsinn und Hysterie pur!

Schön, das SPON ein neues Sommerlochthema gefunden hat, nachdem das Seehofer-Bashing wohl scheinbar langweilig wurde!

Aber faktisch wird hier mal wieder Wetter mit Klima verwechselt!

Die letzten Jahre hatten wir verregnete, deutlich zu kühle Sommer, aber keiner rief was von Sintflut oder gar drohender Eiszeit, weil das ja Beides nicht so recht in die Linksideologische Ecke aus Atheismus und Zorn auf alles Wirtschaftlich Erfolgreiche gepasst hätte...

Nun aber ist es "endlich mal wieder richtig Sommer", wie Rudi Carell schnon in den 70ern fröhlich schmetterte und die linke Presse hat nix Besseres zu tun, als hier gleich den Weltuntergang herbeizureden!

Bleibt mal am Boden, Jungs! Nämlich am Boden der Tatsachen! Noch ist in der Klimaforschung nämlich GAR NIX bewiesen, die Wissenschaft versteht weder Wetter (täglich besichtigbar anhand der Divergenz von Vorhersage und tatsächlichem Wetter...) noch gar Klima! (leider aufgrund unserer geringen menschlichen Lebenserwartung und der noch vor 2 Generationen überhaupt nicht existenten hochgenauen, aber auch überall verfügbaren Messtechnik NICHT vorführbar).

Aber es wird geunkt, was das Zeug hält, getreu den Motto, man müsse die Gegenseite nur akustisch übertönen, schon wäre man im Recht...

Funktioniert dummerweise noch nicht mal auf dem Schulhof!

Es gibt momentan Anzeichen einer kleinen Warmzeit, solche gab es immer wieder im Verlauf der Erdgeschichte und zu 95% war es deutlich wärmer als heute, da auch der Erdkern langsam abkühlt!

Wir setzen aktuell einiges bislang biochemisch gebundenes CO2 wieder frei, aber im Vergleich zu auch nur kleineren Vulkanausbrüchen der Vergangenheit ist die Auswirkung aufs globale Klima eher gering!
Ende Teil1 --> Teil2...

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