Forum: Kultur
Klimawandel: Die Katastrophe hätte verhindert werden können
DPA

Die Welt nähert sich dem Abgrund, doch statt zu handeln stecken wir den Kopf in den trockenen Sand. Warum weckt der mögliche Untergang der Menschheit so wenig Interesse?

Seite 25 von 33
litholas 06.08.2018, 13:39
240.

Zitat von descartes
... Um die erforderlichen Massnahmen zu ergreifen, wären bei einem jeden von uns solch drastische Einschnitte notwendig, dass Politiker/Parteien, die das beschliessen würden, das Ende der Legislaturperiode politisch nicht erleben würden. Man denke nur an den Vorschlag der Grünen freiwillig an einem Tag der Woche auf Fleisch zu verzichten ...
Der Vorschlag der Grünen war, dass an einem Tag der Woche ein vegetarisches Gericht ANGEBOTEN(!) wird.

Die wichtigste Massnahme zum Klimaschutz ist die Stromerzeugung durch Photovoltaik. Gegen Photovoltaik agitieren die schwarz-gelben und schwarz-roten Regierungen selber, damit sie noch gewählt werden obwohl sie die Förderung ab 2009 so stark zurückgefahren haben, dass der Ausbau auf ein Sechstel zurückging - gerade als die Technik so billig geworden war, dass selbst ein beschleunigter Ausbau kaum noch erhöhte Kosten verursacht hätte. Und gerade der Zubau in dem Marktsegment, das den billigsten Solarstrom erzeugt, nämlich die Grossanlagen, wurde per Gesetz auf ein Zehntel reduziert. Gleichzeitig wurden allen Anlagenbetreibern finanzielle und bürokratische Hürden in den Weg gelegt.

Beitrag melden
litholas 06.08.2018, 13:43
241.

Zitat von chalchiuhtlicue
... Die Warmzeit, in der wir uns derzeit befinden, begann vor etwa 10.000 Jahren, also lange vor Beginn der Industrialisierung. ;)
Die Warmzeit, in der wir uns befinden, ist eine Zwischeneiszeit, die vor 10.000 Jahren begann, vor 5000 Jahren ihr Maximum hatte, und gerade zu Ende geht. Natürlicherweise würde es jetzt mit 1 Grad Abkühlung pro 10.000 Jahre in die nächste Eiszeit gehen.

Beitrag melden
holgerbeckerhh 06.08.2018, 13:45
242. Brutaler Überlebenskampf

Zitat von felertoifel
Es wird immer Ecken auf diesem Planeten geben, in denen sich Überlebende noch der heftigsten Katastrophe finden werden. 5000 bis 7000 reichen doch aus. Das ergibt einen überlebensfähigen Genpool. Tasmanien, Grönland, Tundra, Alaska usw. Und diese Letzten werden Ressourcen ohne .....
Wahrscheinlich haben Sie Recht. Wie viele Menschen letztendlich eine heftige Katastrophe überstehen ist schwer voraus zu sehen. Die Krise, auf die wir zusteuern wird in einen heftigen Verteilungskampf oder gar Verteilungskrieg führen, den wirklich keiner von uns erleben möchte.
Da doch lieber jetzt zwei Gänge zurück schalten, und unseren Kindern diese Zustände ersparen.

Beitrag melden
litholas 06.08.2018, 13:46
243.

Zitat von MagnusKern
... "Fossile Brennstoffe": Abbauprodukten von toten Pflanzen und Tieren entstanden sind. ABBAUPRODUKT. Gebundendes CO2 das ja damals wie heute schon da war. Wohlgemerkt: In einer Ära mit der größten Pflanzen- und Tiervielfalt. ...
Damals war es wärmer als heute - obwohl die Sonne 3% schwächer schien.

Beitrag melden
pygmy-twylyte 06.08.2018, 13:48
244. Fatalismus bedeutet das Ende

Zitat von cover-dale
Um das ein für alle Mal klar zu stellen: Wir Menschen, der Homo sapiens, hat eine fatale Kombination von Fähigkeiten, die zwangsläufig zum Kollaps führt. Daran sind wir nicht schuld, weder persönlich noch irgendwelche Vorfahren. Jedes Gerede ......
Der Akzent der Goetheschen Gedichtzeilen ("edel sei der Mensch, hilfreich und gut") liegt ja auf dem Konjunktiv, heißt: Der Mensch ist eben nicht edel, hilfreich und gut, er möge es doch bitteschön sein! Und erst dann, wenn er den Worten Taten folgen lässt, unterscheidet er sich "von allen Wesen, die wir kennen". Würden wir nur Goethes Aufforderung beherzigen, wäre es um uns und unsere Welt wohl besser bestellt. Goethes Denkweise, lieber Mitforist, ist also alles andere als "egoistisch", ja ganz im Gegenteil als Appell zu verstehen, Übel an der Wurzel zu packen und "radikale Maßnahmen" zu ergreifen.

Beitrag melden
litholas 06.08.2018, 13:48
245.

Zitat von MagnusKern
... Ich war dort und hab mir die GANZE Klimakurve angesehen. Das wird in manchen Medien als Referenz genommen ABER es wird natürlich nur der Ausschnitt präsentiert, wo gerade es gerade eine warme Episode gab. Grönland (Grünland) war nicht von Eis bedeckt. Eine Fläche von 2.166.086 km2!!. ...
Deswegen lag zu der Zeit der Meeresspiegel auch 7 Meter höher.

Beitrag melden
max-mustermann 06.08.2018, 13:49
246. Selbstbetrug

Ich finde es immer putzig wie sich alle auf die Politik einschießen und dabei völlig verneinen selbst etwas tun zu können.
Schön jeden Meter mit dem dicken SUV zurückgelegt, ständig mit dem Billigflieger um die halbe Welt fliegen und wehe jemand regt auch nur an mal für einen Tag in der Woche auf Fleisch zu verzichten da kocht die Wut und Empörung der Wohlstandsbürger, flankiert durch dieverse Medien, aber dermaßen hoch das es jede Skala auf der Fremdschamskala sprengt.
Aber Schuld ist natürlich ausschließlich die (von uns alternativlos gewählte) Politik aber ganz bestimmt nicht der dekadent im Überfluss schwimmende Konsument selbst.

Beitrag melden
spiegelwechsler 06.08.2018, 13:49
247. knuty

Zitat von global.payer
Meeresanstieg 30 cm in 140 Jahren, Ihre Quellen sind wohl fragwürdig. Wo kommt bei Ihnen Wasserdampf als Klimafaktor vor? Sag ich ja, wem glaubt man? https://www.bmvi-expertennetzwerk.de/DE/Termine/2018/Daten-VIT/Poster-3-1.pdf?__blob=publicationFile&v=2
Sie unterstellen knuty Sachen, die er nie geschrieben hat.

Beitrag melden
holgerbeckerhh 06.08.2018, 13:50
248. Wissen bedeutet Verantwortung

Zitat von Teddi
Hätte, hätte, Fahrradkette… Auch die mittelalterliche Pest hätte verhindert werden können, hätten die Leute nicht derart im Dreck gelebt. Diese längere Hitzewelle ist wirklich auch noch kein Grund den Weltuntergang vorherzusagen. Der Weltuntergang kommt so oder so, das steht fest, aber es dauert noch etwas, bevor es losgeht. Inwieweit der Mensch sich daran beteiligt, ist im Nachhinein wohl ......
Im Vergleich zum Mittelalter kennen wir heute einen Großteil der Zusammenhänge. Es gibt eine gewisse quantitative Unsicherheit in den Prognosen, die physikalen Zusammenhänge sind bekannt. Eine größere CO2-Konzentration in der Atmosphäre reduziert die Wärmestrahlung ins All, weswegen es insgesamt auf der Erde heißer wird. Welche Schlüsse die Menschheit daraus zieht bleibt ihr überlassen, von einer Verantwortung für das Leben der Menschen und insbesondere unserer Kinder und Enkel können wir uns nicht freimachen.

Beitrag melden
litholas 06.08.2018, 13:53
249.

Zitat von MagnusKern
... Wenn das CO2 uns wie in einem Gewächshaus aufheizt: Warum wird es dann in der Nacht immer kälter? Auch in der Wüste? Müsste es dann nicht ungefähr genauso warm bleiben. ...
Der Effekt tritt auf, aber er ist noch nicht stark genug um die Unterschiede zwischen Tag und Nacht ganz einzuebnen. Auf der Venus ist 225.000mal so viel CO2 vorhanden, deswegen ist der Effekt dort so stark, dass der Boden praktisch überall gleich warm ist - obwohl auf der Venus die Unterschiede zwischen Tag und Nacht stärker sein müssten weil der Venustag 5800 Stunden hat.

Beitrag melden
Seite 25 von 33
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!