Forum: Kultur
Klimawandel: Reißt euch zusammen, Menschheit
DPA/Sebastian Kahnert

Die Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt. Doch noch immer wird nicht genug gegen den Klimawandel unternommen - dabei kann jeder etwas tun. Warum es jetzt Zeit wird für zivilen Ungehorsam.

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M. Michaelis 29.09.2019, 16:03
230.

Gegen den Klimawandel muss man nichts untenehmen sondern schleunigst mit der nötigen Anpassung beginnen so wie es Natur und Mensch bislang erfolgreich getan haben.

Alles was heute existiert ist das Ergebnis erfolgreicher Anpassung an den Wandel der Umwelt. Und da war mal schnell, mal langsam.

Wie man jetzt auf die Idee kommt man können globalen Wandel erfolgreich aufhakten ist nicht nur dumm sondern auch unfundiert.

Leider verhindert eine verbreitete apokalyptizistische Massenpsychose einen rationalen Blick auf die Dinge.

Es bringt eben nichts wenn die beiden Optionen sind den Klimawandel für nicht existent zu halten und nix zu tun oder den Klimawandel aufhalten zu wollen. Beiden verhindert die dringend notwenige Anpassung.

Und Anpassungverweigerer sind die sicheren Verlierer jeden Wandels.

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M. Michaelis 29.09.2019, 16:04
231.

Zitat von lutzi-lange
In einem vollklimatisierten Stadion. Echt Wahnsinn ! Keiner regt sich auf. Was sagen Greta, Anna-Lena und Robert dazu. Bisher schweigen sie.
Das Stadion wird mit Solarstrom klimatisiert.

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CobCom 29.09.2019, 16:12
232.

Zitat von langowicz
Das Bevölkerungswachstum ist doch in die Studien einberechnet. Unser Planet hat ganz locker genug Ressourcen für 15-20 Mrd. Menschen. Wenn von denen alle soviel Emissionen verursachten wie schon heut die "saubereren" 50%, dann wäre alles in Butter. Also müssen die Industriestaaten runter mit den Emissionen. Da muss die Politik natürlich Leitlinien setzen. Aber auch jeder einzelne kann ganz einfache Dinge tun. Dabei lässt sich Geld sparen, die Gesundheit verbessern und die direkte Umwelt etwas Lebenswerter gestalten. Das ist in einigen vorherigen Kommentaren ganz gut beschrieben.
Scherzkeks!
Das letzte Mal, dass ich geschaut habe, wollten aber die 50% "sauberen", schöner Euphemismus übrigens für "bettelarm", lieber dahin, wo die "dreckigen" schon sind. Oder springen Leute neuerdings in Frankreich und Italien ins Mittelmeer, damit sie jemand in die Subsahara bringt?
Und das die "dreckigen" Lösungen finden, um sauberer zu werden, das halte ich gerade noch für möglich. Aber die ehemals sauberen dazu zu bringen, auch künftig sauber zu bleiben und nicht den Weg über dreckig zu gehen ... da wird es echt unangenehm.

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nobody_incognito 29.09.2019, 16:26
233.

Zitat von M. Michaelis
Gegen den Klimawandel muss man nichts untenehmen sondern schleunigst mit der nötigen Anpassung beginnen so wie es Natur und Mensch bislang erfolgreich getan haben.
"Anpassung" ist ein merkwürdiger Begriff, der sowas wie "Unterordnung" bzw. "!ntegration" ;-) meint. M.E. geht es mehr um Lernprozesse und die biologischen *passieren* in Gestalt der "natürlichen" Auslese und das würde/wird einen beträchtlichen Teil der Menschheit nicht sonderlich erfreuen. Würde irgendwo implizieren, dass wir der biologischen Lern-Prozess der Lernfähigkeit absolviert haben. Und wenn es es so ist, werden ?wir? die "Kurve" kriegen, ansonsten tut die Natur das ihre und dann "schaun mer mal, dann sehn mer scho" wer und was von *uns* übrig bleibt.

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peaceonearth 29.09.2019, 16:29
234.

Zitat von M. Michaelis
Gegen den Klimawandel muss man nichts untenehmen sondern schleunigst mit der nötigen Anpassung beginnen so wie es Natur und Mensch bislang erfolgreich getan haben. Alles was heute existiert ist das Ergebnis erfolgreicher Anpassung an den Wandel der Umwelt. Und da war mal schnell, mal langsam. Wie man jetzt auf die Idee kommt man können globalen Wandel erfolgreich aufhakten ist nicht nur dumm sondern auch unfundiert. Leider verhindert eine verbreitete apokalyptizistische Massenpsychose einen rationalen Blick auf die Dinge. Es bringt eben nichts wenn die beiden Optionen sind den Klimawandel für nicht existent zu halten und nix zu tun oder den Klimawandel aufhalten zu wollen. Beiden verhindert die dringend notwenige Anpassung. Und Anpassungverweigerer sind die sicheren Verlierer jeden Wandels.
Aha. So einfach ist das? Und Sie wissen wie das geht? Anpassung einfach mal so von heute auf morgen? Anpassung in der Art wie: wir fahren nur noch mit dem Auto von A nach B, weil die Luft zu verschmutzt ist zum Atmen im Freien? Oder: energiefressende Klimaanlagen einbauen gegen die heissen Sommer? Das mag vielleicht für Sie für den Rest ihres Lebens machbar sein, aber wie geht's danach weiter? Da führt doch Anpassung zwangsläufig zur Ausrottung allen Lebens auf einem nicht lebensfreundlichen Planeten.

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guidomuc 29.09.2019, 16:48
235. Eigentlich...

...ist zu dem Thema ja alles gesagt, nur noch nicht von jedem Foristen. Und morgen erklärt uns dann Frau Stokowski, dass der Klimawandel schon allein deshalb bekämpft gehört, weil er ja männlich ist. Ich freu mich drauf.

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nobody_incognito 29.09.2019, 16:56
236.

Zitat von peaceonearth
Aha. So einfach ist das? Und Sie wissen wie das geht? Anpassung einfach mal so von heute auf morgen? Anpassung in der Art wie: wir fahren nur noch mit dem Auto von A nach B, weil die Luft zu verschmutzt ist zum Atmen im Freien? Oder: energiefressende Klimaanlagen einbauen gegen die heissen Sommer? Das mag vielleicht für Sie für den Rest ihres Lebens machbar sein, aber wie geht's danach weiter? Da führt doch Anpassung zwangsläufig zur Ausrottung allen Lebens auf einem nicht lebensfreundlichen Planeten.
Man könnte es so deuten, dass die Bevölkerungszahl "angepasst" werden muss. Nur wer soll und will sich da freiwillig "reduzieren" und wo soll der Sinn bzw. "die Lehre" aus allem liegen? Weniger Menschen hatten wir schon und jetzt sind es mehr, also vorwärts in die Vergangenheit, damit es wieder so werden kann wie es jetzt schon ist?

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andre_36 29.09.2019, 17:29
237.

Zitat von peaceonearth
Aha. So einfach ist das? Und Sie wissen wie das geht? Anpassung einfach mal so von heute auf morgen? Anpassung in der Art wie: wir fahren nur noch mit dem Auto von A nach B, weil die Luft zu verschmutzt ist zum Atmen im Freien? Oder: energiefressende Klimaanlagen einbauen gegen die heissen Sommer? Das mag vielleicht für Sie für den Rest ihres Lebens machbar sein, aber wie geht's danach weiter? Da führt doch Anpassung zwangsläufig zur Ausrottung allen Lebens auf einem nicht lebensfreundlichen Planeten.
Die Selbstüberschätzung begleitet den Weg des Menschen durch die Jahrtausende. Sie ging so weit, dass sich das ganze Universum um den Menschen drehen sollte. Dem Demütigen ist klar, dass der Mensch nur so lange existieren konnte, weil er sich angepasst hat. Der Klimawandel, wird kommen. Darüber sind sich ziemlich viele Menschen einig. Die Vorstellung, dass man ihn aufhalten könnte, ist eine Form der eingangs erwähnten Überheblichkeit des Menschen. Anpassung bedeutet: Die Siedlungsgebiete an den Küsten rechtzeitig und geordnet zu verlassen. Den Anbau der Grundnahrungsmittel den zu erwartenden neuen Bedingungen anpassen. Frühzeitig Lösungen für zukünftigen Wassermangel entwickeln. Natürlich schadet es auch nicht, die regenerativen Energien stärker zu fördern und die anderen zurückzufahren, aber dadurch kann der Trend höchstens verzögert werden. Noch ein Ergebnis der menschlichen Selbstüberschätzung: "Da führt doch Anpassung zwangsläufig zur Ausrottung allen Lebens auf einem nicht lebensfreundlichen Planeten." Der Klimawandel gefährdet lediglich unsere Zivilisation. Weder ist das menschliche, noch alles Leben auf dem Planeten dadurch in Gefahr. Es verändert sich entsprechend der neuen Parameter. So wie es Millionen Jahre vor dem Menschen geschah und nach ihm geschehen wird.

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nobody_incognito 29.09.2019, 17:31
238. Nachtrg

Zitat von nobody_incognito
Man könnte es so deuten, dass die Bevölkerungszahl "angepasst" werden muss. Nur wer soll und will sich da freiwillig "reduzieren" und wo soll der Sinn bzw. "die Lehre" aus allem liegen?
In der Natur ist das je wesentlicher "Gegenstand" der permanenten "Anpassungen", d.h. irgendein "Gleichgewicht aufrecht zu erhalten. Beim Menschen hatten wohl dieverse "Menschenopferungsriten" denselben Hintergrund und das Thema "Bevölkerungsreduktion" ist bei VTlern sehr beliebt.
Es handelt sich dann wohl um eine Form der Dummheit, unter der wird dann leiden dürfen, bis wir "vernünftiger" geworden sind und das "Gelichgewicht" irgendwie schmerzloser hinbekommen.

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planet335 29.09.2019, 18:08
239. Eine Bitte an Frau Berg

Frau Berg, sollten sie hier ab und zu mitlesen, bitte denken sie über ein kleines Büchlein mit ihren Kolumnen hier im Spiegel nach. Ich würde dieses Buch dann in meinem Umfeld gerne nur denen schenken, die sich noch einen Rest Menschlichkeit, Anstand, Solidarität und eigenes Denken bewahrt haben und denen es nicht nur noch darum geht, den nächsten AUDI in schwarz oder in weiß zu kaufen, oder in welchem Wellnessgulag man am besten den nächsten Urlaub verbringt.
Frei nach Wiglaf Droste: "Ich muß nicht mehr an jedem Mülleimer schnuppern"

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