Forum: Kultur
Kommentar zum Anschlag in Paris: Wir alle sind Charlie
AFP

Der Anschlag auf die Redaktion von "Charlie Hebdo" darf unser Denken nicht beeinflussen, weder das der Islamkritiker noch das der Muslime - sonst ist die Freiheit verloren.

Seite 1 von 15
TS_Alien 08.01.2015, 06:19
1.

Die Satiriker haben nichts falsch gemacht. Im Gegenteil. Und dennoch haben sich Menschen gefunden, die ihnen feige nach dem Leben getrachtet haben. Das beeinflusst hoffentlich das Denken etlicher Menschen, die die Gefahren des militanten Zweigs des Islam immer noch unterschätzen bzw. ignorieren.

Die Unterstützer oder Mitwisser der Täter sind Mittäter. Sie müssen ebenfalls zur Rechenschaft gezogen werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hank Hill 08.01.2015, 06:30
2. Der Autor hat Recht

Eigentlich sollten alle angesehenen Zeitungen Cartoons von Charlie Hebdo nachdrucken. Der Anschlag ist ein Angriff auf unsere Freiheit. Es darf keinen Aufruf zum Hass geben aber auch keine Verniedlichung, Relativierung, oder Beschwichtigung. Die Moslems müssen verstehen, (auch wenn viele das schon tun) daß in unserer Gesellschaft Satire und Spott ihren Platz haben, auch wenn es um Religion geht. Charlie Hebdo ist in der Vergangenheit 12 mal von der katholischen Kirche verklagt worden und hat jeden Prozess gewonnen. Das ist unser Wertesystem, Gewalt hat darin nichts zu suchen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thunderstorm305 08.01.2015, 06:35
3. Wo ist unsere Pressefreiheit und das Recht auf freie Meinungsäußerung?

Und doch wird dieser Anschlag großen Einfluss auf unsere Pressefreiheit und das Recht auf freie Meinungsäußerung haben. Man wird sich überlegen welche Karikatur man in Zukunft in die Zeitung übernimmt. Aus falsch verstandener Rücksicht wird man auf das eine oder andere verzichten und z.B. Mohammed Bilder nicht abdrucken. Vermutlich werden die christlichen Kirchen mit dem gleichen Argument kommen und gegen die üblichen Bilder und Vergleiche die sie bisher ertragen mussten vorgehen. Damit haben die Terroristen auch schon gewonnen.
Dänemark hat bereits heftige Erfahrungen sammeln können was passieren kann wenn man sich für die Grundrechte einsetzt. Das wird im islamischen nicht aufgeklärten Ausland nicht verstanden.
Es ist schon interessant dass in den täglichen Meldungen mindestens von einem Sprengstoffanschlag in den islamischen Ländern berichtet wird. Das gibt einem schon zu Denken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
telda 08.01.2015, 06:44
4. Andersartigkeit akzeptieren

"Jetzt erst recht muss die offene Gesellschaft beweisen, dass sie in der Lage ist, unterschiedlichste Anschauungen zu integrieren - und zu ertragen."
So wahr wie klar formuliert, danke. Wir müssen und können nicht mit allen einer Meinung sein, wir müssen nicht einmal mit allen diskutieren. Jeder hat das Recht auf seine Meinung, muss aber damit rechnen, dass Andere eben anderer Meinung sind. Und dabei muss es aber auch belassen werden.
Gewaltanwendung ist und bleibt inakzeptabel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Mig271 08.01.2015, 06:47
5. Inspirierend

Toll geschriebener Artikel. Sehr inspirierend!! Für dieses Feedback habe ich mich sogar für das Forum registriert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
biesi61 08.01.2015, 06:50
6. Danke,

für die klaren, deutlichen und richtigen Worte

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-facebook-1629421895 08.01.2015, 06:53
7.

Sehr schön geschrieben. Danke. Auf FB häufen sich schon die üblichen Morddrohungen von "besorgten Bürgern" unter Artikeln, die dazu Aufrufen, jetzt nicht PeGiDa und anderen Islamhassern hinterher zu rennen. War irgendwie nicht anders zu erwarten...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
geestland 08.01.2015, 06:56
8. sprachlos

klar....so machen wir das... und ganz sicher verurteilen 99% der Muslime diesen Anschlag. Wo leben Sie denn??
die vernünftig integrierten Muslime in BRD (weil sie sich integrieren wollten!) veruteilen den Anschlag. Der größere Anteil sicher nicht.
Wir werden untergehen wenn wir so weiter machen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
beatbox 08.01.2015, 06:57
9. Völlig richtig

Das man zwischen Kulturgläubigen und Fanatikern zu unterscheiden hat. Mulme mit säkulärer Einstellung dürfen auf keinen Fall das Gefühl kriegen,aufgrund ihrer Herkunft mit Fanatikern in einen Topf geworfen zu werden. Richtig aber ist auch, das diese Fanatiker durchaus in der Lage sind, ihre Haltung dominant gegenüber diesen durchzusetzen, wie es in diversen Ländern zu besichtigen ist. Die Frage muss legitim sein, warum solche Verhaltensweisen weder bei Christen. Buddhisten oder Hindus oder gar esotherikern zu besichtigen sind, insbesondere wenn wir offenbar beabsichtigen, unsere rückläufige Bevölkerung mit Menschen dieses Glaubens und Kultur ,auch des Umgangs mit ihr unangenehmen Meinungen , aufzufüllen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 15