Forum: Kultur
Kommentar zum Antisemitismus: Kippa auf den Kopf!
DPA

Juden sollten besser nicht mit Kippa durch deutsche Problemviertel laufen - sagt der Präsident des Zentralrats der Juden. Sollen sie sich also verstecken? Im Gegenteil: Wir brauchen so viele Kippas im Straßenbild, dass sie als Feindbild verschwinden.

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hellas1955 27.02.2015, 19:42
1. Prima Vorschlag,

wenn die jüdischen Gemeinden damit einverstanden sind. Immerhin ist die Kippa ein religiöses Symbol.

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uetchen 27.02.2015, 19:50
2. Alles nur eine Frage der Toleranz

Ich bin selber überzeugte Atheistin und toleriere jeden anderen Menschen, der sich seinerseits gegenüber Andersdenkenden respektvoll und tolerant verhält und nicht versucht, seine Weltanschauung oder Religion wie eine Monstranz vor sich herzutragen und als die einzig glückseligmachende den anderen aufzudoktrinieren. Es sind aber nach meiner Erfahrung immer religiöse Strömungen, die sich in Intoleranz und Vorurteilen ergehen und letztendlich oft (siehe Kriegs - und Krisenherde auf der ganzen Welt) bekämpfen bis zum bitteren Ende. Da glaube ich doch lieber nur an mich selber, so bin ich im Leben am weitesten gekommen, und andere Menschen, egal welcher Religion sie angehören oder welche Kopfbedeckung sie tragen, beurteile ich nach ihrem Charakter und welchen Beitrag sie zum Gemeinwohl leisten. Es sollte sich nicht jeder so wichtig nehmen und gelassen bleiben, dann gäbe es weniger Probleme.

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agua 27.02.2015, 19:59
3. Mode

Kippa für die Männer und das Kopftuch für Frauen, als Modeerscheinung, würde gleich "zwei Fliegen mit einer Klappe"schlagen.Beim letzten Forum zum Thema Kippa, wurde von einigen Foristen beides als Provokation verstanden, was tief blicken lässt.

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nikolaus1962 27.02.2015, 20:02
4. Die Kippa ist ein sehr schönes Symbol für Religiosität.

ich wünsche mir die Selbstverständlichkeit, das Juden eine Kippa tragen ohne Anfeindungen. So wie jeder andere mit einer zerrissenen Jeans oder mit Piercings unterwegs sind.

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hubertrudnick1 27.02.2015, 20:09
5. Religiöse Bekleidung

In einer freien Welt dürfte man sich nicht an irgendeiner religiösen Bekleidung und Kennzeichen stören.

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meisteswolf 27.02.2015, 20:11
6. Unbedingt !!!

Ja, das sollte als regelmäßige Aktion der Solidarität überlegt werden. Warum nicht ein Tag im Monat, an dem wir uns das zum Ziel setzen - und das organisieren. Wenn nicht wir sollten unseren jüdischen Brüdern und Schwestern an ihrer Seite stehen. Kein Aktionismus- sondern Anteilnahme und Zusammenstehen in schon wieder schwereren Zeiten für diese Menschen. Zunächst sollte man allerdings klären, ob es für unsere jüdischen Mitbürger ( + Innen) Einwände gäbe. Dies erfordert die Achtung Ihrer Religion!

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dgs 27.02.2015, 20:12
7. Unterschiede

Zitat von agua
Kippa für die Männer und das Kopftuch für Frauen, als Modeerscheinung...
Man muss wohl nicht darauf eingehen, dass es einen großen Unterschied zwischen Kippa und Kopftuch gibt.
Die Kippa ist beileibe kein Symbol zur Frauenunterdrückung, das Kopftuch zumindest partiell!

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JerryLowndes 27.02.2015, 20:30
8. Andere Kopfbedeckungen

Es wäre schön wenn man Auch andere Kopfbedeckungen wie Hinab oder einen Sikh Turban in anderen Problemzonen Deutschlands tragen dürfte ohne Angst vor einem Baseballschläger haben zu müssen.

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agua 27.02.2015, 20:30
9. An#7 dgs

Da die Kippa von Männern getragen wird, ist zur Unterdrückung der Frau kein Zusammenhang herzustellen.:)
Ich kenne muslimische Frauen, die kein Kopftuch tragen.Ich kenne auch welche, die es tragen und nicht als Unterdrückung verstehen.
Und in Portugal hat das Kopftuch die Bedeutung einer Kopfbedeckung, gerade bei älteren Frauen, als Schutz vor Sonne oder Wind.

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