Forum: Kultur
Kommentar zum Antisemitismus: Kippa auf den Kopf!
DPA

Juden sollten besser nicht mit Kippa durch deutsche Problemviertel laufen - sagt der Präsident des Zentralrats der Juden. Sollen sie sich also verstecken? Im Gegenteil: Wir brauchen so viele Kippas im Straßenbild, dass sie als Feindbild verschwinden.

Seite 4 von 10
tomatosoup 28.02.2015, 00:03
30. Philipp Löwe von Oberschlauberg

Ja, er ist ein Oberschlauberger. Er schreibt, der Löwe, aber er selber trägt sie nicht, die Kippa. Schade.

Beitrag melden
lachina 28.02.2015, 00:06
31. Ich halte es für keine gute Idee,

mir das Symbol einer religiösen Gemeinschaft anzueignen, um Solidarität zu zeigen. Vielleicht wollen sie das nicht oder ich habe für eine Kippa das falsche Geschlecht? Geht das nicht auch unspektakulärer - mit einem Schleifchen beispielsweise oder einem Button "Auch ich bin Jude" oder so?

Beitrag melden
Incognito 28.02.2015, 00:06
32. Mal sehen, wann der erste grün-deutsche Vollidiot

mit dem T-Shirt "Je suis Kippa" um die Ecke biegt.

Beitrag melden
dutchinnz 28.02.2015, 00:08
33. Gleichheit aber besser Totalabschaffung.

Es ist wirklich wahnwitzig, daß Aberglauben, eine Sammeldefinition für Religionen, der in großer Mehrheit verantwortlich ist für Kriege und intermenschlichen Haß. Wenn aber, davon mal abgesehen, jemand so wirklichkeitsfremd ist, daß er an einem Überwesen glaubt, soll ihm jede Freiheit gegeben werden sich so zu kleiden wie es ihm passt. Er darf aber dabei keinem anderen, der anders denkt und das anzeigt mit anderer Kleidung, mit Intoleranz begegnen. Unterschied zwischen Jihab und Kippa, so wie das Herr/Frau dgs in dem Kommentar stellt, ist eine Sache, die ihm/ihr als Außenstehende(r) nichts angeht.

Beitrag melden
querollo 28.02.2015, 00:10
34. Kippa tragen leicht gemacht

Also, wenn ich mal Licht ins Dunkel um die nicht jüdischen Kippa-Träger bringen darf: Kippas trägt man gewöhnlich nicht im Alltag - es sei denn man ist ein sehr orthodoxer Jude. Kippas werden an "Orten Gottes" getragen, also in Tempeln (Synagogen, Kirchen, Moscheen...), auf Friedhöfen und bei Riten, die im öffentlichen Raum stattfinden. Bei Hochzeiten z.B. auch wenn sie in einem Hotel abgehalten werden. Durch die Kippa drückt man in diesem Fall einfach seinen Respekt vor Gott aus. Sie ist also kein Glaubensbekenntnis. Und weil diese Respektbezeugung ja eine Sache zwischen dem Indivivduum und Gott ist, tragen auch Nicht-Juden bei solchen Anlässen Kippa. In den meisten Synagogen z.B. gibt es welche am Eingang und die sind oft aus Papier und sollen nach dem Besuch weggeworfen werden. Nebenbei gelten dieselben Bedingungen auch für Frauen. Auch die sind unter vergleichbaren Umständen gehalten, den Kopf zu bedecken und sie tun das im allgemeinen durch ein Kopftuch. Und hier beginnt es dann spätestens richtig schwierig zu werden mit den Solidaritätsbekenntnissen. Diese Kippa-Diskussion ist also wirklich ziemlich absurd und von wenig Sachkenntnis getragen.

Beitrag melden
greenline87 28.02.2015, 00:11
35. Tradition?

Wo steht, dass Juden mit Kippa in der Öffentlichkeit herumlaufen müssen?

Beitrag melden
holzbocki 28.02.2015, 00:21
36. Kippa

Problemviertel..Moslems. ..Deutschland ...Juden. Hier wird wieder etwas hochgekocht.....erst überlegen.. dann schreiben.

Beitrag melden
gambow 28.02.2015, 00:25
37. was für ein Kommentar

da hat sich mal wieder ein Schreiberl etwas aus der Feder gequält - um ein paar Euros zu verdienen. Mit einem Thema, das er neutral nicht beherrscht.
1. in Deutschland gibt es seit Gründung einen latenten Antisemantismus. Das ist so und damit konnten alle Juden leben.
2. wurde dieser auch von jüdischen Führern allerdings immer wieder befeuert (ERBSCHULD).
3. liegt der Autor mit seiner Meinung falsch, dass die Islamisierung Deutschlands keine Auswirkungen hat. Genau umgekehrt ist das der Fall. Die Islamisten eröffen eine weitere (traditionelle) Front.
4. die Kippa wird zu einer Zielscheibe. Die Aufforderung zum Tragen wird zu einem provozierenden Religionssymbol für die Muslime in Deutschland. Obwohl die ihre Frauen zu einem ähnlichen Symbol zwingen.
5. die Lösung wäre: alle Kulturdeutsche und Christen tragen deutlich sichtbar ein Kreuz. Dann geht die Kippa optisch unter und das Ziel der Muslime verschwimmt in der Masse der Christlichen Symbole.
6. genau das ist die Konsequenz die der Autor nicht zuende gedacht hat.
7. alle provozieren sich gegenseitig.
8. nur die Kulturdeutschen denken: leck mich.... Die einzigsten Vernünftigen!

Beitrag melden
rw@duesterwald.info 28.02.2015, 00:26
38. blasphemie

Ich würde es sofort machen, ich könnte mich wehren gegen potentielle Antisemiten und damit andere schützen die das nicht könnten, aber soll ich als überzeugter Atheist wirklich religiöse Mützen tragen die fremden Menschen viel bedeuten ?

Beitrag melden
guttmensch 28.02.2015, 00:30
39. Reality Check

Erst einmal tragen deutsche Juden eigentlich gar keine Kippa im öffentlichen Raum. Zweitens ist es lächerlich wie der gesamte Apparat auf die Dramatisierung des Verbandes angesprungen ist. Das ganze Gerede von nogozones kann ich nicht nachvollziehen. Aber es scheint einfacher Schreckensszenarien an die Wand zu malen, übrigens in vielen Staaten Europas der gleiche paranoide Sermon, und das nicht in Frage zu stellen.

Die Kippanogozone ist mindestens so absurd wie die Furcht vor einer Islamisierung.

Beitrag melden
Seite 4 von 10
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!