Forum: Kultur
Kompromiss zwischen Verlagen und Öffentlich-Rechtlichen: ARD und ZDF sollen sich onli

ARD und ZDF sollen ihren Schwerpunkt im Internet auf Bewegtbild und Ton legen - das sieht ein neuer Staatsvertrag vor, der den Zeitungsverlegern entgegenkommt. Für Mediatheken entfällt die strenge Auflage für Abrufzeiten.

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lrtnick 15.06.2018, 00:55
20. Da zahlt man schon GEZ-Beiträge

und wir jetzt gezwungenermaßen auf dem meistgenutzten Medium beschnitten, weil die Beiträge mit Text heruntergefahren werden, zugunsten der Print-Medien.
Und gemessen an den monatlichen Beitragszahlungen und dem Bildungsauftrag der ÖR, ist es doch wünschenswert, dass das Angebot umfangreich ist!

Ich kann deren Argumente sogar Verstehen, dass die ÖR mit den Zwangsbeiträgen ganz andere Möglichkeiten haben und deswegen sogar Wettbewerbsverzerrung herrscht, aber die Privaten Fernsehsender leben doch auch damit und haben gelernt damit umzugehen?

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BoMbY 15.06.2018, 01:03
21. Damit ist tagesschau.de am Ende.

Aber gut, wenn ich meine Dosis Propganda brauche, dann muss ich dann halt zu SPON.

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langen 15.06.2018, 11:00
22. Paywall Schrott

Ich finds nicht gut. Viele "Newsseiten", zu denen auch der Spiegel zählt, verstecken ihre teils schlecht recherchierten Artikel hinter Paywalls. Meine Rundfunkgebühren zahle ich gerne, daür will ich dann auch dort die Nachrichten lesen können, damit ich die Bezahlangebote nicht wahrnehmen muss.

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Robert_Rostock 15.06.2018, 11:30
23.

Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen:

Wenn ARD und ZDF jetzt auf Textbeiträge verzichten sollen, weil sie keine Zeitung sind, dann mögen bitte auch SPON und die anderen Internetauftritte der Zeitungsverleger auf Videos und "Podcasts" verzichten. Schließlich sind sie kein Fernsehen bzw. Radio.
Ich möchte Kommentare, Kolumnen (wie z.B. die von Lobo) selber lesen und nicht vorgelesen bekommen. Erst recht will ich keinem noch beim Vorlesen zusehen.

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vantast64 12.09.2018, 16:20
24. hman2: siehe wikipedia: "Streaming Media"

"Beim Livestream handelt es sich nicht um Rundfunk. Während beim Rundfunk ein Sender von einer Vielzahl von Empfängern empfangen werden kann, wird Streaming für jeden Benutzer gesondert auf dessen Anforderung hin als Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen dem Medienserver des Senders und dem Rechner des Benutzers realisiert, was nicht dem Prinzip des Rundfunks entspricht (siehe auch Abschnitt Probleme), wo laut Rundfunkgesetz eine Aussendung an die Allgemeinheit erfolgen muss." Zitatende

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