Forum: Kultur
Kontrolle der Finanzmärkte: Wie Politik sich dem Kapital beugt
DPA

Markt und Staat stehen sich unversöhnlich gegenüber - so ein Kernpfeiler des liberalen Dogmas. Unsinn. In "Der Souveränitätseffekt" zeigt Joseph Vogl, wie die Politik kritische Teile ihrer Macht abgegeben hat.

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hondje 10.03.2015, 12:34
1. wie Politik sich dem kapial beugt

Die sind beide lassen sich beide Kaufen der betrag müsse nur hoch genug sein weil Korruptheit gibt es überall sehe BER und Siemens .

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specialsymbol 10.03.2015, 12:40
2. Naja, im Kulturteil darf man sowas mal schreiben

Aber ansonsten gilt: fleißig dem Volk erzählen es sei weiterhin der Souverän!

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Bibe 10.03.2015, 13:02
3. Joseph Vogl ...

... ist Literaturwissenschaftler und hat vermutlich kein Unternehmen oder gar eine Bank je von innen erlebt resp. dort gearbeitet. Klar, dass man mit solch steilen, aus der dünnen Luft des marxistisch-strukturalistischen Kosmos' gesaugten Thesen hierzulande auf die meinungsbildenden Top-Plattformen schafft, wo all die anti-liberalen Geistesgrößen unterwegs sind.

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chroniom 10.03.2015, 13:05
4. Ganz neue Erkenntnis. ...

....oder auch nicht. Bestes Beispiel Irakkrieg: Einziger im Nachhinein noch erkennbarer Kriegsgrund: "Die haben Öl! Auf sie!"....oder: "Steuersenkung am Industriestandort Deutschland - Für Firmen"....war natürlich auch der Wille des Volkes und nicht der von ein paar Konzernbossen....

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philisra 10.03.2015, 13:20
5. Hihi, ich bin für die staatliche Lösung!

Ein Beitrag von Sehnsüchten nach dem Staat als zentrale Lösung des Lebens...

Wie schön wäre es, wenn es die "brave new world" gäbe... ohne sich kümmern müssen einfach tick tack wie ein Roboter die Jahre absitzen...

Am besten angestellt beim Staat, in der Buchhaltung, Buchführen ob noch genug Journalisten im Kulturteil Kolumnen schreiben.

Naja, bei der Bürotätigkeit braucht man auch nichts zu essen, viel zu wenig Kalorien werden verbraucht, Hirn und Muskeln sind überflüssig...

Vielleicht funktioniert eine staatliche zentrale Versorgung für staatliche Buchhalter und Kultur Journalisten mit ökologisch gen-optimiertem selbst-verwaltenden Bio-Eiweispräparaten...

Könnte funktionieren... auch ohne Geld.

(Ganz geheim: Die Wirtschaft ist doch bloß ein Sklave des Staats... damit er irgendwann mal keine Wirtschaft braucht...)

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allessuper 10.03.2015, 13:29
6. Endlich!!

Endlich packt SPIo die wirklichen Themen an. Wenn sie nun nicht mehr so zwischen Belanglosem vermengt würden, könnte sich SPIo zu dem wieder mausern, was es sein sollte: solide, kritische, mutige Berichterstattung! Weiter so!

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allessuper 10.03.2015, 13:35
7. Endlich!!

Endlich packt SPIo die wirklichen Themen an. Wenn sie nun nicht mehr so zwischen Belanglosem vermengt würden, könnte sich SPIo zu dem wieder mausern, was es sein sollte: solide, kritische, mutige Berichterstattung! Weiter so!

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marthaimschnee 10.03.2015, 13:40
8.

Was Herr Lindner sträflich übersieht ist die Tatsache, daß es der Staat ist, der verhindert, daß jemand seinem Leben ein schnelles Ende setzt. Und das ist das Grundproblem der Liberalen, sie fühlen sich in jeder staatlichen Handlung gegängelt, ignorieren aber, was der Staat dabei zB in Form von Sicherheit, Bildung, Infrastruktur für sie tut. Und da sie das ausblenden, wollen sie sich entsprechend wenig an der finanziellen Ausgestaltung des Staates beteiligen.

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erzwozettzwo 10.03.2015, 13:56
9. Wenn die Sprache nicht wäre …

In der vorletzten gab es einen langen Auszug aus Vogls neuem Buch. Leider und unnötigerweise ausgesprochen schwer lesbar. Nicht etwa, weil die Gedanken so präzise und knapp formuliert wären, dass jeder Satz nachdenklich macht. Ich hatte eher den Eindruck,der Text tritt auf der Stelle. Das aber in einem akademischen Jargon, der einen zwingt, sich jeden Satz zu übersetzen, um das Gemeinte zu verstehen. Eine ermüdende Lektüre.

Damit will ich nichts gegen den Inhalt selbst sagen, seine Argumente sind sehr bedenkenswert. Vogl bräuchte aber dringend ein entschlossenes Lektorat oder einen Ko-Autor. Die konzise, verständliche und womöglich noch elegante Formulierung von Gedanken ist seine Sache offensichtlich nicht.

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