Forum: Kultur
Kraftklub-Sänger über rechte Gewalt: "Verständnis bringt gar nichts"
Hotel Rocco

Mit "9010" veröffentlicht Felix Kummer einen melancholischen Rap-Song über die rechte Gewalt in seiner Heimat Chemnitz. Ein Gespräch über wegschauende Politiker, eine deprimierte Stadt und #wirsindmehr-Konzerte.

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hps 28.06.2019, 21:27
20. Man kann ein eigenes autonomes Land für Alternative bereitstellen

Leute, nehmt dieses Phantom aus dem Verkehr.
Bevor es uns ernsthaft schadet, das Land in den Abgrund zieht und ein weiteres Mals unendliche Schande generieren kann.
Zeigt diesen Retardierten einige Alternativen auf, bei denen sie sich wohl fühlen können.
Wie wäre es mit einem eigenen, autonomen, zur eigenen Entwicklung und Verwaltung bereit gestellten Landkreis.
Man kann so in aller Offenheit das Experiment laufen lassen.

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charlybird 28.06.2019, 21:44
21. Zunächst einmal

Zitat von Hollywoodstars
Ich finde das Statement zu einseitig! Gewalt ist immer abzulehnen und nicht verständnisvoll zu akzeptieren. Egal ob rechte im Osten oder linke in Hamburg. Ich wünsche mir für Deutschland die gesunde Mitte zurück. Aber der Wunsch wird wohl nicht in Erfüllung gehen...
ist das hier kein Statement, sondern wie man unschwer lesen kann, ein ziemlich langes Interview.
Ihr Kommentar hingegen ist das übliche Statement eines sogenannten vernünftigen ''Relativierers'' aus der Mitte, der fürchterlich nach gesunder Mitte müffelt, aber eigentlich aus der rechten Ecke kommen könnte.
Erinnert ein bisschen an das gesunde Volksempfinden vergangener Mitten.

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flow-tschi 28.06.2019, 23:57
22. Endlich

lässt man auch die richtigen Leute zu dem Thema was sagen! Bitte, bitte mehr davon!

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Immanuel K. 29.06.2019, 06:49
23. Eine Sache, die...

...mich seit einigen Jahren ziemlich nervt, wird in diesem Interview nochmal, dankenswerter Weise, klar formuliert: Antifaschisten, werden zunehmend als links gelabelt - das zeigt eigentlich nur wie weit nach rechts Teile der Gesellschaft gerückt sind: denn jeder wirkliche Demokrat sollte per se Antifaschist sein! Und jeder Faschist ist per se antidemokratisch.

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Bows3r 29.06.2019, 09:33
24. Sehr gut

Kein Politiker-, Analysten- und Psychiatergeschwätz. Richtige Einschätzung und gut auf den Punkt gebracht. Reden und Verständnis aufbringen bringt bei dieser Klientel überhaupt nichts. Kenne diese Klientel aus meiner Jugend und auch im Bekanntenkreis wird immer weiter nach rechts gedriftet. Mit Argumenten kommt man da nicht weiter. Was einmal eingebrannt ist, lässt sich nur schwer rückgängig machen. Was mich wundert (bin Wessi), warum sind Menschen, denen es finanziell richtig gut geht, so stark nach rechts gerutscht???

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olli_b 29.06.2019, 12:57
25. Eine Idee der APPD

Zitat von hps
Wie wäre es mit einem eigenen, autonomen, zur eigenen Entwicklung und Verwaltung bereit gestellten Landkreis. Man kann so in aller Offenheit das Experiment laufen lassen.
Das Problem wird sein: Wenn es nicht läuft, sind natürlich wieder die anderen Schuld.

Die APPD hatte übrigens so eine Forderung, in Deutschland verschiedene Gebiete für Menschen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen und Ansichten einzurichten.

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olli_b 29.06.2019, 12:58
26. Angst vor der Zukunft

Zitat von Bows3r
Was mich wundert (bin Wessi), warum sind Menschen, denen es finanziell richtig gut geht, so stark nach rechts gerutscht???
Weil sie Angst haben, daß das in Zukunft nicht so bleibt?

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danmage 29.06.2019, 22:49
27.

Zitat von alibaba0815
Ich komme selbst aus den „neuen“ Bundesländern, allerdings bin ich aus wirtschaftlichen Gründen in den „Westen“ gezogen. Ich habe noch gute Kontakte in die alte Heimat. Was seit der Wende wahrgenommen wird ist, dass sich die Parteien nicht für die Interessen der Bürger einsetzen. Man hört nicht auf „das Volk“ (Tradition seit der Wende), sondern nur darauf, was Unternehmen nützt oder Reiche noch reicher macht. Da ist in der Wahrnehmung viel Ungerechtigkeit. Aber die Parteien ändern nichts.
Leider stimmen Sie wieder in den Gesang der jammernden Ossis ein. "Man hört nicht auf das Volk" sagen Sie. Wer ist das "Volk"? Ist es Pegida die andauernd schreien "Wir sind das Volk"?

Sicherlich gab es Ungechtigkeiten, wie in dem Artikel auch erwähnt. Aber di eDemokratie ist eben KEIN "wünsch Dir was". Ich glaube das müssen Sie und auch viele Ostdeutsche (nicht alle) die direkt oder indirekt vom DDR-Staat geprägt wurden noch lernen.

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Neandiausdemtal 01.07.2019, 18:32
28. Stimmt!

Zitat von spon-1178958794633
Felix Kummer definiert genau das Problem, das die Menschen im Westen mit der AfD-Affinität im Osten haben: Die AfD wird dort gewählt, OBWOHL die Menschen dort wissen welche schreckliche Ideologie diese Mischpoke vertritt. Die wissen das, also gibt es keine Entschuldigung mehr. Man bleibt auf der Verliererseite, weil man alles kaputt macht.
Und es ist Zeit, dass wir Ihnen beim Kaputtmachen helfen, wenn die Faschos damit nicht aufhören und sich wieder dahin verkriechen, wo sie hergekommen sind. Schließt noch mehr Sparkassen, Postschalter und Bahnhöfe. Ärzte, haut da ab! Es gibt auch schöne Gegenden mit netten Menschen, wo Ärztemangel herrscht. Die Wirtschaft sollte Investitionsstops verhängen und Firmen in Gebiete verlegen, in denen Demokratie und Anstand gefragt sind. Laßt die Rechten einfach allein und vor allem entzieht dem sächsischen Verfassungsschutz und der sächsischen Polizei die Mittel und alles, was über ein paar alte Pistolen hinaus geht. Ist da irgendwo Bundeswehr? Wenn ja, abziehen. Lasst sie einfach alleine machen. In ein paar Jahren können wir den Rest wieder zusammenfegen, wäre nicht zum ersten Mal.

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Neandiausdemtal 01.07.2019, 19:02
29. Die Mark

Zitat von danmage
Leider stimmen Sie wieder in den Gesang der jammernden Ossis ein. "Man hört nicht auf das Volk" sagen Sie. Wer ist das "Volk"? Ist es Pegida die andauernd schreien "Wir sind das Volk"? Sicherlich gab es Ungechtigkeiten, wie in dem Artikel auch erwähnt. Aber di eDemokratie ist eben KEIN "wünsch Dir was". Ich glaube das müssen Sie und auch viele Ostdeutsche (nicht alle) die direkt oder indirekt vom DDR-Staat geprägt wurden noch lernen.
Drüben ist nach der Mark gebrüllt worden und sie ist ihnen gegeben worden. Mit allem drum und dran. Auf die Warnungen damals wollte kaum ein "Neubürger" hören. Soweit wäre also alles ok, WENN der Soli nicht gewesen wäre,

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