Forum: Kultur
Kramp-Karrenbauer, von der Leyen, Merkel: Ist schon Matriarchat?
Jens Jeske

Signalisieren drei mächtige Politikerinnen schon die Vorherrschaft der Frauen? Nein. Selbst wenn im Bundestag eine Mehrheit von Kramp-Karrenbauers säße, hätten wir nichts davon.

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im_ernst_56 23.07.2019, 22:16
50.

Zitat von zweiwaechter
Ich dachte immer, dass daran die alten weißen Männer schuld sind und nicht der Kapitalismus.
Der Kapitalismus wurde von alten weißen Männern erfunden. Hätte es ein Matriarchat gegeben, dann hätten wir seit dreihundert Jahren eine sozialistische Agrarwirtschaft und ein paar gemeinwirtschaftlich betriebene Manufakturen, alle würden das gleiche verdienen und keine Frau auf der Welt würde auf die Idee kommen, zwanzig paar Schuhe zu besitzen zu müssen, weil das Geld kaum für zwei paar Schuhe reicht. Trotzdem wären alle glücklich, weil die Menschen ja nichts anderes kennen.

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Sjuergens 23.07.2019, 22:57
51.

Zitat von eichenbrett
Das wird schon, die Generation, in der Frauen noch ihren Mann fragen mussten, wenn sie den Führerschein machen, ein Bankkonto eröffnen oder einen Job antreten wollten, ist noch präsent.
Stimmt, die wurde gerade erst die letzten Jahre "erneuert", indem man sie in Deutschland ihre Rechte hat durchsetzen und Moscheen bauen lassen. Dort wird auch nicht diskutiert ob es Vergewaltigung in der Ehe gibt, sondern da ist alles Pflicht.

Der europäische Bürger ist schon lange "Feminist", ohne radikalisiert zu sein oder zu handeln. Frau Stokowski hingegen ist eben radikal feministisch. Und das heisst, Frauen in "wichtigen" Positionen sind auch nur dann anerkannt, wenn sie eben von nutzen sind. Traurig.

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zweiwaechter 24.07.2019, 23:59
52. Im_ernst_56

Der Kapitalismus wurde nicht erfunden, er hat sich aus dem Feudalismus und dem sich vom Adel und Klerus emanzipierenden Bürgertum, entwickelt. Mit den Kaufleuten und deren anwachsenden Kapital. Zu der Zeit war der bürgerliche Stand der, der den Fortschritt für die Gesellschaft brachte.

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eo no 24.07.2019, 04:13
53. Dem Mann/den Männern geht es um Macht!

Arbeiten Männer und Frauen im selben Bereich - z.B. Universitäten seit einiger Zeit, Gerichten als Richterinnen
benehmen sie sich sehr schnell, genauso hässlich, dumm, faul, frech und blöde/kriminell/mißbrauchend/
alle möglichen Gesetze übertretend... wie - Mann. Ob Frau sich aufgibt oder von vornherein so erzogen wurde -
vermutlich von Fall zu Fall verschieden. Der Mensch passt sich an - bis zur Selbstaufgabe - wenn er muss.
Zufällig hatte ich Gelegenheit Frauen zu beobachten, die sich in den letzten 10 Jahren für den Bereich Wirtschaft fort bildeten. Sie sind völlig Gesichtslos. Sie funktionieren. Das ist alles.

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Iltis95beta 24.07.2019, 06:14
54. @darksystem: sehe ich nicht so

Frau Stokowsky halte ich nicht für eine Extremfeministin, sie will Gleichberechtigung und alles andere wäre ja auch sehr seltsam. Dass Frau Merkel über ihr Netzwerk/ ihre Seilschaft ihr genehme konservative Frauen an wichtigen Poistionen durchgesetzt hat, ist sicher nicht der entscheidende Durchbruch, maximal ein Gewinn auf dem Weg dahin. Eher ist es aber schade zu sehen, wie wenig feministisch AKK und von Leyen sind und wie wenig sie sich zum Thema Gleichberechtigung äußern. So wie auch Merkel selber.

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cnm 24.07.2019, 07:08
55.

Frau Merkel, Frau von Leyen, Frau von Kremp-Karrenbauer sind fuer mich ein gutes Beispiel, das es heutzutage möglich ist, das Frauen Spitzenpositionen erreichen koennen, wenn sie dazu bereit sind. Und sicherlich wird der Anteil an Frauen in der Politik, in Unternehmen oder sonstigen Organisatoren unter den kommenden Generationen weiter zunehmen. Kommentare wie dieser sind aus meiner Sicht allerdings wenig hilfreich und polarisieren unnötigerweise den Weg zu einer echten Gleichberechtigung.

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droptableall 24.07.2019, 07:25
56.

Ich bin ein Mann und verdiene weniger als viele amdere Männer (und Frauen) in meinem Beruf. Gemeinheit, wo bleibt denn jetzt das Patriarchat.
Im Ernst, ein Erzieher oder Altenpfleger verdient deutlich weniger als eine Informatikerin, obwohl dringend benötigt. Das finde ich auch unpassend, hat aber nix mit dem Geschlecht zu tun.
Habe während der Elternzeit auch mal versucht, den Kleinen zu stillen. Ging nicht. Ungerecht.

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ArnoNyhm1984 24.07.2019, 08:08
57. Netzfeministin Stokowski

Aha -so kann man sich natürlich auch selbst entlarven: Es geht Frau Stokowski also gar nicht um Gleichberechtigung, sondern um die Vorherrschaft in der Gesellschaft. Das Matriarchat als Wunschvorstellung gesellschaftlicher Dominanz ist aber genauso sexistisch wie das einer Patriarchats! Die Pest gegen die Cholera eintauschen zu wollen ist da eine denkbar unsinnige Position: Ich würde einfach nur gerne von Politikern mit Sachverstand regiert werden; ob die nun m/w/d sind, ist mir dagegen ehrlich gesagt reichlich egal..

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sektionsleiter 24.07.2019, 08:30
58. Endlosschleife

Anscheinend befindet sich Frau Stokowski in einer Endlosschleife. Die Texte von Frau Stokowski sind bis auf wenige Ausnahmen größtenteils inhaltlich identisch. Dies erinnert mich an das Märchen "Der süße Brei" und ich frage mich, wann die Autorin es auch endlich merkt.

Warum schreibt Frau Stokowski nicht einmal ausführlicher über die Diskriminierung von Behinderten, Menschen bestimmter Religionen oder Sexualität oder Migranten im Alltag? Vermutlich konzentrieren sich die Menschen (Frauen und Männer) aber nur auf die Ungerechtigkeiten, die selbst erleben.

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ford_mustang 24.07.2019, 08:43
59. Mannschlecht; Fraugut

ist der falsche Ansatz. Qualifikation, Kompetenz und Empathie an Geschlecht und/oder Hautfarbe festzumachen ist absolut falsch. Darin unterscheiden sich (vermeintlich) liberale Feministinnen keinen Deut von weißen Rassisten. Eine farbige Transgenderfrau in einer politischen Machtposition würde ebenso Kriege führen und die unteren Bevölkerungsschichten drangsalieren.

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