Forum: Kultur
Krawalle in England: "Diese Regierung hat die Zivilgesellschaft zerstört"

Die nächtlichen Krawalle in England waren absehbar, sie sind eine direkte Folge der Politik der neoliberalen Regierung David Camerons - sagt der in London lehrende US-Soziologe*Richard Sennett. Im Interview erklärt er, warum die britische Gesellschaft viele junge Leute isoliert und kriminalisiert.

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shokaku 11.08.2011, 11:02
10.

Zitat von Tungay
...geholfen, wenn wir Soziologen und Sozialarbeitern, sowie Lehrstuhlinhabern die sich als Argumentationshilfe verdingen, eine Gelegenheit gäben richtig zu arbeiten, statt der Realwirtschaft als Schmarotzer in die Hacken zu treten.
Bingo.
Ein klassisches "Haltet den Dieb" Interview.

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uinen_osse 11.08.2011, 11:03
11. Na selbst die Sklaven

Zitat von mborevi
... dass die Ausschreitungen das Werk einer Regierung sind. Die derzeitige Regierung setzte wohl nur das Tüpfelchen auf das i. Die wahren Ursachen liegen im westlichen Wirtschaftssystem, das es einer kleinen Klicke erlaubt, aus der Wirtschaft Kapital zu schlagen ohne selbst etwas zur Mehrung des Wirtschaftswertes beizutragen. Dies führt zur Verarmung weiter Kreise und zur Perspektivlosigkeit der Jugend. Eine moderne Version der Sklavenhaltung eben.
haben es nach ihrer Befreiung geschafft sich zu organisieren. Schulen haben sie gebaut, Colleges, Geschäfte wurden eröffnet - es entstand eine schwarze Mittelschicht. Wenn ein Grossteil dieser Randalierer regelmässig zur Schule geht dann heiss ich Wilhelm :) Um etwas positiv zu ändern muss man es wollen - dabei sind plündern, Häuser anzünden und Menschen zusammenschlagen nicht unbedingt förderlich!

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Teppich-Luder 11.08.2011, 11:03
12. .

Zitat von dhanz
Nun, Soziologen haben grundsätzlich immer eine andere (merkwürdige) Sicht auf die Welt als z.B. Ökonomen. Allerdings leben sie von dem Geld, welches die Ökonomen erwirtschaften. Daher braucht eine Gesellschaft mehr Ökonomen als Soziologen.
Können Sie mir erklären, welches Geld die Ökonomen erwirtschaften? Und wie es dazu kommt, dass Soziologen davon leben. Ich denke, dass Sie hier Einiges durcheinanderwirbeln. Ökonomen sind ebenso beratend oder forschend tätig wie Soziologen auch. Aber selbst, wenn sie in einem Unternehmen oder in einer Bank z.B. tätig sind, so erwirtschaften sie das Geld eher seltener - zu allermeist verwalten bzw. disponieren sie es nur.

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shatreng 11.08.2011, 11:04
13. blablabla

Zitat von dhanz
Nun, Soziologen haben grundsätzlich immer eine andere (merkwürdige) Sicht auf die Welt als z.B. Ökonomen. Allerdings.....
Ihr Beitrag zeugt ja schon davon, dass sie ein beschränktes Weltbild vertreten. Da sind sie bei den Ökonomen mit ihrem homo oekonomicus natürlich richtig aufgehoben.
Ich frage mich auch, was die Wachstumsprognosen der Wirtschaftsinstitute, die NIE zutreffen, vom angeblichen Geschwafel der Soziologen unterscheiden soll.
Sie können mir auch gerne erklären, welcher Ökonom den Gewinn bspw. eines Autobauers erwirtschaftet. Baut die Buchhaltung und der Vorstand die Produkte?

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zoon politicon 11.08.2011, 11:10
14. Sinn und Unsinn von Ökonomen

Zitat von dhanz
Daher braucht eine Gesellschaft mehr Ökonomen als Soziologen. Nur eine reiche Gesellschaft kann sich den Luxus von Soziologen leisten.
Was die Ökonomen der Welt zustande gebracht haben und gerade zustande bringen wird ja derzeit eindrucksvoll gezeigt. Nur eine soziale Gesellschaft kann sich den Luxus von Ökonomen leisten. Die versuchen nämlich sofort den Wohlstand der Gesellschaft umzuverteilen.

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uinen_osse 11.08.2011, 11:10
15. Diese Diskussion ist doch absurd

Zitat von BettyB.
Natürlich sind die Plünderungen nicht nur ein krimineller, sondern auch ein, wenn auch nicht verbal begründeter und nicht durch entsprechende.......
wir reden hier über Plünderungen und Brandstiftungen - und nicht über politischen Protest.

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Mo2 11.08.2011, 11:10
16. So nicht

Zitat von Tungay
...geholfen, wenn wir Soziologen und Sozialarbeitern, sowie Lehrstuhlinhabern die sich als Argumentationshilfe verdingen, eine Gelegenheit gäben richtig zu arbeiten, statt der Realwirtschaft als Schmarotzer in die Hacken zu treten.
Und uns hier im Forum wäre geholfen, wenn Sie Ihre Plattheiten auf einer geeigneteren Plattform feilbieten. Schauen Sie doch mal beim BILD-Forum rein, da wird man Sie verstehen.

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zynik 11.08.2011, 11:11
17. jaja

Zitat von dhanz
Nun, Soziologen haben grundsätzlich immer eine andere (merkwürdige) Sicht auf die Welt als z.B. Ökonomen. Allerdings leben sie von dem Geld, welches die Ökonomen erwirtschaften. Daher braucht eine Gesellschaft mehr Ökonomen als Soziologen. Nur eine reiche Gesellschaft kann sich den Luxus von Soziologen leisten.
Was für eine verquere Logik. Der Soziologe könnte genauso behaupten, er produziere den sozialen Frieden von dem der Ökonom profitiert. Nur eine friedliche und sozial ausgeglichene Demokratie kann sich den Luxus von Ökonomen leisten.

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freierbayer 11.08.2011, 11:11
18. Ideologie pur

Platte Ideologie und blanke parteipolitische Agitation dieses "Soziologen". Ein Interview voller Klischees, linkem "Geraune" und dann ganz kapitalistisch eine Werbung für das eigene Buch. Eine grandiose Karikatur eines Kapitalisten der Sozial-Industrie.
Was ist der Mehrwert dieser Aussagen und wie unterscheiden Sie sich von den talking points, die jeder Labour-Politiker im Moment zitiert? Eine Aussage, wie "Diese Regierung hat die Zivilgesellschaft zerstört" ist so offensichtlich Unsinn und linker Stammtisch, daß man das Interview hier hätte abbrechen sollen.

Bei den drei Pakistanern, die, so wird geraunt, aus "rassistischen Motiven" mit dem Auto überfahren wurden, geht man übrigens davon aus, daß die Täter Schwarze waren, die auf dem Weg zum Plündern waren. Deswegen fürchtet man jetzt Gewalt zwischen Moslems und Schwarzen in Birmingham. Das ist sogar im Guardian zu lesen, bei dem SPON sonst immer abschreibt.

Aber diesen Umstand erwähnt man nicht, weil sonst das Bild von der rassistischen Mehrheitsgesellschaft nicht mehr passen würde. Ideologisch blinde "Experten" wie dieser sind Teil des Problems, nicht der Lösung.

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Hardliner 1 11.08.2011, 11:17
19. Nie das Individuum

Zitat von sysop
Die nächtlichen Krawalle in England waren absehbar, sie sind eine direkte Folge der Politik der neoliberalen Regierung David Camerons - sagt der in London lehrende US-Soziologe*Richard Sennett. Im Interview erklärt er, warum die britische Gesellschaft viele junge Leute isoliert und kriminalisiert.
Ja, ja - immer ist die Gesellschaft und die Politik schuld, nie das Individuum, das selbst entscheiden kann, was es tut oder lässt. Geradezu lächerlich ist die Behauptung Sennets, wonach die Gesellschaft junge Leute isoliert und kriminalisiert. Isolieren tun sich diese kriminellen Chaoten selber.

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