Forum: Kultur
Krebsgefahr: Ab morgen keine Wurst mehr, vielleicht ganz bestimmt
DPA

Alles macht krank, nun auch noch Wurst. Jetzt ist es also so weit: Nicht einmal mehr in Ruhe essen kann man mehr.

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icebear375 27.10.2015, 10:56
170.

Na wen man danach geht duerfte man ja nix essen und auch sonst nix mehr machen Außer im Bett liegen und sich unter die Decke verkriechen und selbst da ist man ja in Gefahr zu ersticken

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jueho47 27.10.2015, 10:57
171. Genau!

Zitat von Atheist_Crusader
Wenn ich die Wahl habe ob ich 60-70 Jahre normal lebe... oder stattdessen 80-90 Jahre und mich dafür nur von Feldsalat und Leitungswasser ernähre... dann entscheide ich mich für Ersteres.
Vollkommen richtig.
Damit ist auch den jungen Vegetariern und den Veganern gediehnt - die brauchen weniger Rente für sie zu bezahlen.
Man stelle sich vor, es ernähren sich auf einmal alle ganz gesund und werden dann 90 bis 100 Jahre alt.
Da gehts den Rentenkassen aber an den Kragen - und dann meckern alle, wenn das Renteneintrittsalter auf 70 erhöht werden muss.

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Isfet 27.10.2015, 10:57
172.

Zitat von Selene Sterntaler
Einst kam mir die Idee, wenn schon Fleisch oder Wurst, dann von glücklichen Tieren. Und dies sagte ich so zu meinem Kind. Das Kind dachte nach, fand, ein Tier, das gehalten wird, um geschlachtet zu werden, kann so glücklich nicht sein, und beschloss, nie wieder......
Wann ist ein Tier glücklich?
Sind die als Streicheltier gehaltenen Meerschweinchen, Hamster, Zwergkaninchen usw. glücklich?

Und weiß ein Schwein oder eine Kuh, dass am Ende der Metzger wartet? Wieso soll es dann nicht bei entsprechender Haltung glücklich sein - glücklicher als das angeblich geliebte Haustier im Minikäfig.

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kumi-ori 27.10.2015, 10:58
173.

Für mich liegt das Problem nicht darin, dass ich nicht wüsste, dass ein Teil der verarbeiteten Fleischprodukte das Krebsrisiko erhöht, ich weiß auch um die Qualen der gemästeten Schlachttiere (und zwar der weiß- wie auch der rotfleischigen) und ich kann mir auch durchaus andere Lebensmittel außer Fleisch vorstellen.

Für mich liegt das Problem darin, welche Kretins das IARC beschäftigt, die in solch schwachsinnigen Kategorien wie "verarbeitetes Fleisch" denken. Diese Leute sollen ein naturwissenschaftliches oder medizinisches Studium absolviert haben, sind aber geistig offenbar dem Kindergarten nicht entwachsen. Es sind eben ganz bestimmte Verfahren und ganz bestimmte Inhaltsstoffe, die das Krebsrisiko erhöhen, viele davon sind bekannt, wahrscheinlich einige noch nicht. Aber der Beweis, dass die Tatsache der Verarbeitung an sich schon krebserregend ist, wurde hier ja schließlich nicht geführt.

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Bin_der_Neue 27.10.2015, 11:00
174.

Zitat von Till.Wollheim
..Der Witz ist der: in Massen genossen ist alles Gesund und vor allem der Mix macht es!..
In Massen genossen? Oder evtl. in Maßen? ;-) Mit Massen von Fleich & Wurst hätte ich nun kein Problem. Allerhöchstens mein Bauchumfang..

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Astir01 27.10.2015, 11:01
175. Das Leben ist eine sexuell übertragbare Krankheit,

und ist zu 100 % tödlich.

Was aber nutzen mir dann all die Studien und Wahrscheinlichkeiten zum Krebsrisiko dieser oder jener Substanz. Nun ja; zum einen kann ich versuchen die gefährlichsten zu meiden; auch auf die Gefahr hin, dass dann meine Ernährung vielleicht etwas eintönig bis zur Mangelernährung ausfällt, und sich mein Wesen hin zum zwanghaften Phobiker entwickelt. So werde ich vielleicht recht alt, aber mit Sicherheit nicht glücklich. Vielleicht sterbe ich aber auch an einem Krebs, der genetisch bedingt oder von Viren verursacht ist. Dann war zwar nichts umsonst, aber alles vergeblich.
Wenn es mir jedoch gelingt dem Krebs in all seinen Formen ein Schnippchen zu schlagen, räume ich ganz zwangsläufig anderen Krankheiten und Gebrechen den Weg frei. Herz- Kreislauf, Zucker, Muskeln, Immunabwehr und zu guter Letzt Nerven und Hirn. Nichts davon hält ewig.

Wenn ich mir also ganz konsequent nach dem Essen (Mettwürstchen) einen Schnaps einschenke und eine Kippe anstecke, kann ich relativ sicher sein, mit Mitte 70 an irgendeinem Krebs zu sterben. Bis kurz davor werde ich allerdings in guter körperlicher und geistiger Verfassung sowie Herr über alle meine Obliegenheiten; also nicht auf fremde Hilfe angewiesen sein. Rente werde ich nicht länger als etwa 10 Jahre erhalten, und weder der Kranken- noch der Pflegeversicherung großartig zur Last fallen. So tue ich Staat und Gesellschaft einen letzten Gefallen und entlaste die nachfolgenden Generationen. Mahlzeit!

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UweZ+ 27.10.2015, 11:01
176.

Der individuelle Verzicht auf Wurst und Fleich senkt augenscheinlich NUR DANN zuverlässig das fiese Darmkrebsrisiko, wenn der Verzicht Übende auch auf Obst und Gemüse verzichtet, sich also NICHT vegetarisch ernährt...!

Ärzteblatt vom 16.03.2009
"Studie: Vegetarier erkranken häufiger an Darmkrebs
Oxford – Vegetarier erkranken nach den Ergebnissen einer prospektiven Beobachtungsstudie im American Journal of Clinical Nutrition (2009. doi:10.3945/ajcn.2009.26736M) zwar insgesamt etwas seltener an Krebs. Doch der Fleischverzicht war mit einer deutlich erhöhten Rate von Kolorektalkarzinomen assoziiert..."

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/35819/Studie-Vegetarier-erkranken-haeufiger-an-Darmkrebs

Es ist ganz offensichtlich - NICHTS vermag das individuelle Krebsrisiko NACHWEISLICH effektiver zu minimieren, als ein möglichst frühzeitiges Ableben...!
Z.B. durch krebsvorsorglich-löblichliches Verhungern, am besten schon kurz VOR der eigenen Zeugung, ansonsten aber möglichst frühzeitig nach der eigenen Geburt...

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pterodactylus 27.10.2015, 11:03
177. Risiko

Fast alles im Leben beinhaltet ein Risiko. Sobald man aus der Haustüre geht besteht das Risiko, im Straßenverkehr zu verunglücken, bleibt man drin besteht das Risiko eines Haushaltunfalles, isst oder trinkt man etwas kann man sich verschlucken, ja sogar wenn man unter der Dusche falsch einatmet besteht das - zugegeben sehr geringe - Risiko, Wasser in die Lunge zu bekommen. Man kann sich an so vielen Dingen verletzen, erkranken, sterben, dass es an ein Wunder zu grenzen scheint, dass die Menschheit weiterhin existiert.
Was wir mit Sicherheit sagen können: wir sterben alle mal. Vielleicht mancher früher, mancher später und manchmal hängt es vom Lebensstil ab und was wir daraus machen. Ein Risiko zu kennen ändert aber nicht, ob man gewillt ist, es einzugehen. Aber vielleicht ist man einen kleinen Moment bewusster, dass Maßlosigkeit und ständige Wiederholung eben das Risiko erhöht.

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Wofgang 27.10.2015, 11:04
178.

Zitat von Bin_der_Neue
.. Aber wenn ich mir die fünfundzwanzig WLAN SSIDs ansehe, ...
Sie haben die Funkuhren vergessen! Ganz böses Teufelszeug, funken ständig!

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Thomas Schnitzer 27.10.2015, 11:06
179.

Zitat von peter_freiburg
"tierischen" Hefeextrakt gibt es nicht... Hexeextrakt hat nichts von Tieren. Diese Wurstimitate muss man ja auch nicht essen. Ich bin kein Vegetarier oder Veganer, habe aber ein veganes Kochbuch von Herrn Hildmann bekommen und wir haben einiges ausprobiert. Sehr köstliche Alternativen, ich kann es nur empfehlen. Und bei keinem......
Nun ja gut, Hefe ist ein Pilz, und somit zumindest auch nicht pflanzlich.

Aber was soll ich mit veganen "Alternativen", wenn ich keine Alternativen haben will sondern das deutlich besser schmeckende Original? Es geht nicht um "kann man essen" oder "schmeckt auch", sondern um "schmeckt am besten". Und letzteres ist ohne Fleisch nicht erreichbar.

Und früher, schauen sie mal, als es nur einmal pro Woche Fleisch gab, da war die Lebenserwartung niedriger als heute und um Tierschutz hat sich keiner Gedanken gemacht.

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