Forum: Kultur
Krim-Krise bei Beckmann und Illner: "Wir führen Krieg gegen den Kalten Krieg"
DPA

Härte zeigen oder nachgeben? Mit Waffengewalt oder mit Sanktionen? Maybrit Illner und Reinhold Beckmann versuchten mit ihren Gästen die Kriegsgefahr auf der Krim zu analysieren. Am emotionalsten war Piratin Marina Weisband, am klarsten Ex-Generalinspekteur Harald Kujat.

Seite 1 von 28
Olaf 07.03.2014, 08:14
1.

Zitat von SPON
Und Stratege Kujat dozierte kühl über das Rezept eines erfolgreichen Krisenmanagements: Man müsse erstens die Ziele des Gegners kennen, zweitens die eigenen definieren (und sich darüber im Klaren sein, welchen Preis man dafür zu zahlen bereit ist) und dann diese durchzusetzen versuchen. Der Westens aber wisse nicht einmal, was seine eigenen Ziele eigentlich seien.
Sehr richtige Analyse.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fuenfringe 07.03.2014, 08:46
2. Erschütternd

Zitat von sysop
Rebecca Harms, Grünen-Fraktionschefin im Europäischen Parlament, plädierte mit derartigem Nachdruck für mehr europäische Härte gegen Putin, dass es teilweise geradezu bellizistisch anmutete
wie weit es mit den Grünen mittlerweile gekommen ist. Von der Friedensbewegung zur Kriegstreiberpartei #1. Da kann man nur noch Verachtung übrig haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
de-be 07.03.2014, 08:47
3.

Zitat von sysop
Am emotionalsten war Piratin Marina Weisband, ...
Vielleicht hat Frau Weisband es ja noch nicht mitbekommen. Ihre und unsere neuen Swoboda-Freunde in der Ukrainischen Regierung wollen nicht nur Deutsche und Russensäue bekämpfen, sondern auch Judenschweine und andere Unarten. http://daserste.ndr.de/panorama/arch...kraine357.html

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zaunreiter35 07.03.2014, 08:47
4. Ich hab zwar die Sendungen

Zitat von sysop
Härte zeigen oder nachgeben? Mit Waffengewalt oder mit Sanktionen? Maybrit Illner und Reinhold Beckmann versuchten mit ihren Gästen die Kriegsgefahr auf der Krim zu analysieren. Am emotionalsten war Piratin Marina Weisband, am klarsten Ex-Generalinspekteur Harald Kujat.
nicht gesehen, habe nur noch Frau Weisband bei Jauch im Ohr, wie sie da die Sirene mimte.
Ich bin einigermaßen darüber schockiert, dass der sog. "Westen" sich mit einer Rasselbande gemein macht, die auf dem Maidan einen gewählten Präsidenten weggeputscht hat und die auch noch in die EU aufnehmen will. Der Westen ist dabei in sich selbst auch noch uneins und wird von der USA angetrieben. Die kalten Krieger in Washington respektieren nicht mehr einst geltende Interessenlagen, in dem sie dem russischen Bären dicht an den Pelz wollen. Dabei haben doch wir Mitteleuropäer mehr mit Russland gemeinsam als mit den USA. Ich denke da an kulturelle Leistungen. Aber die Transatlantiker in den jeweiligen Hauptstädten Europas haben die Überhand.
Die USA selbst würden ja eine Regierung in ihrem sog. "Hinterhof" nicht dulden, die ihren Interessen widerspricht, wie man ja an Chile, Bolivien, Venezuela, Nicaragua, Cuba, etc. sieht. Da werden dann wie auf dem Maidan auch "troublemaker" eingesetzt.
Und all das soll so stillschweigend hingenommen werden? Hier sollen die Rechtsextremen verboten werden, aber die aus der Ukraine werden dann von uns umarmt. Dieser Widerspruch will mir nicht in den Kopf.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
privado 07.03.2014, 08:48
5. Die Frauen...

...sind in den Diskussionssendungen nicht gut weggekommen. Produktive und zugleich realistische Vorschläge zur Lösung der Probleme: Null. Da hilft es auch nicht, wenn diese Halb- oder Vollukrainerinnen sind. Und noch etwas: SPON schreibt immer Frau Weisband sei engagiert auf dem Maidan gewesen. Tatsächlich war sie nur dort, als die Sonne schien. Als es dann ans Eingemachte ging, hat sie sich ins kuschelige Deutschland geflüchtet und kam erst wieder dorthin, als die Sache entschieden war. Und jetzt beglückt sie uns mit ihrer naiven Weltsicht in diversen Talkshows.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
h.ditges 07.03.2014, 08:49
6. Russland.................

ist viel zu sehr mit dem Westen wirtschaftlich verwoben als das daraus sich ein großer Krieg entwickeln könnte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
profbingo 07.03.2014, 08:49
7. Harms - Grund die Grünen nicht zu wählen

...SPON bringt es auf den Punkt, allerdings mit dem Fremdwort bellizistisch, tatsächlich sind die Äußerungen von Harms als kriegstreiberisch zu werten...und ja, natürlich können wir laut Harms auf die russischen Gas- und Öllieferungen verzichten, immense weitere Kostensteigerungen für die Mehrzahl der deutschen Bürger spielen ja keine Rolle...eine Energiewende à la Harms (offensichtlich schon in wenigen Wochen erreichbar) schafft Abhilfe...und so eine Politikerin ist Spitzenkandidatin der Grünen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ruiter 07.03.2014, 08:54
8. Immer wieder Marina Weissband

Nun ist die ehemalige Sprecherin einer 2% Partei wieder auf allen Kanaelen, weil sie in der Ukraine geboren wurde und mal dort war. Reicht das als Expertin? Oder hat es damit zu tun, das die Dame so schoene, grosse braune Augen hat und schon deswegen alle sie gerne sehen wollen, egal was sie sagt?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gottseidank.de 07.03.2014, 08:54
9. Ganz kurz...

...zum persönlichen Verständnis. Der Westen versucht seinen Einflussbereich gen Osten auszudehnen. Neue Kredite, McDonalds Filialen und Konsumenten sollen platziert und erschlossen werden. Der Russe sagt bis hier und keinen Schritt weiter. Das muss man wohl akzeptieren und das schlecht umgesetzte Konzept des Westens überdenken. Von einem Krieg sind wir soweit entfernt, wie die Erde vom Mars und das ist auch allen klar. Nur die Medien suchen den Hype und die Europa Politik fuchtelt wild rum. Wer will sich denn mit dem Bären anlegen? Mmh, wer? Alles Unsinn!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 28