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Künstlersprache: Denn ich bin nur ein Mann des Holzes

Tischler sind Handwerker - wie Schriftsteller auch. Was würde dabei herauskommen, wenn sie auch so reden würden wie sie?

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L!nk 21.03.2015, 16:05
1.

Ja, solche Tischler gibt es - Rudolph Steiner Milieu.

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muskat51 21.03.2015, 16:16
2. Danke,

so pfiffig hätte ich es nie ausdrücken können, warum ich in manchen Arten von Büchern keinen Sinn entdecken kann.

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Widerstandsgewächs 21.03.2015, 16:38
3. na, nicht ungerecht werden

denn "Warum Leute, die schreiben, auch noch reden müssen, ist unklar." trifft es nicht. Ich hatte Sie vor 3-4 Wochen oder etwas länger mal im TV gesehen, sorry weiß nicht mehr wo, war aber angenehm überrascht. Viel mehr herzlicher Humor als Ihre doch manchmal sehr verbissenen Texte!

Zudem können manche nicht lesen, andere nur zwischen den Zeilen, obwohl dar gar nichts steht. Zugegeben, Zwischen und Untertöne hört ebenfalls nicht jeder, aber die Sprache ist und bleibt ein Medium zum Nachfragen, gelichgültig ob mündlich oder schriftlich!

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pankoken 21.03.2015, 16:59
4.

Köstlich! Danke

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spon-416-d4ir 21.03.2015, 17:15
5. so toll

wie wunderbar Frau Sybille - den Nagel auf den Kopf getroffen!

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doofnuss 21.03.2015, 17:21
6. autokorrektur hilft oft nicht weiter

zitat:
"Nun, ich lasse diesen Gedanken an mir vorüberziehen, wie all die Bücher, die von all den Menschen mit einmaligen Schicksalen erstellt worden...".

als bewunderer von menschen, die ihre brötchen mit kunstvoll gedrechselten (schachtel)sätzen verdienen - können und dürfen -, hab' ich eine eher technische frage, da ich mich selbst oft schwer tue mit der deutschen grammatik und rechtschreibung [ ;-) ].

müsste das letzte wort des zitats nicht "wurden" statt "worden" heißen - oder täuscht mich mein sprachgefühl?

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TLB 21.03.2015, 17:34
7. ach Frau berg,

nehmen sie die leute doch nicht so ernst...
http://www.horst-evers.de/?tag=buchmesse

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sonorian 21.03.2015, 17:47
8. Wundervoll!

Liebe, sehr geehrte Frau Sibylle!
Endlich, endlich habe ich den Sinn meines Berufes verstanden - lange hat es gebraucht, gegärt, gebrodelt, immer war da etwas, nie konnte ich's einfangen. Doch nun darf ich mich in Ruhe und mit allergrößtem Vergnügen meinem Feierabend-Malzchen widmen, um dann morgen in der Früh wieder frohen Mutes in die kleine Tischlerei hinabzusteigen.
Vielen, vielen Dank - von Herzen!
Ihr Holzwurm

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