Forum: Kultur
Kulturpolitik der AfD: "Wir wollen die Stimmung im Land drehen"
DPA

Die AfD hat Chancen, den Vorsitz im Kulturausschuss des Bundestags zu übernehmen. Als Kandidat bringt sich Marc Jongen in Stellung. Er kündigt einschneidende Änderungen an.

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cwoller 20.01.2018, 18:43
1.

"Sie nähmen seine Worte nur als radikal wahr, "weil sie von einem AfD-Mitglied kommen"."

Nö, sondern weil sie wie üblich klassistisch, rassistisch, sozialdarwinistisch und eben der uralte Elitensprech sind, wie wir in schon zu genüge haben.

Man will nicht die Stimmung drehen, sondern anpassen, gleichschalten und dann verstärken, so dass der Pöbel brav die Schnauze hält.

Die AfD ist eine Systempartei, das ist ihr größtes Übel, weil wir haben schon mehr als genug neoliberale Menschenhasser.

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jonashof 20.01.2018, 18:48
2. vernünftige Argumentation

Die Fördergelder sollten dort hinfließen wo sie wirklich etwas bewegen. Kunst und Ideologien sollten bei staatlicher Förderung klar getrennt werden.

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Furchensumpf 20.01.2018, 18:51
3. Äähhmm...

Das hört sich so an, als würde der gute Herr meinen, nur weil er Vorsitzender wäre könnte er den Ausschuss nach Gutsherrenart leiten. Soviel zum Demokratieverständnis der AfD...

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DerBlicker 20.01.2018, 19:02
4. das sind sie ja bisher auch

Zitat von jonashof
Die Fördergelder sollten dort hinfließen wo sie wirklich etwas bewegen. Kunst und Ideologien sollten bei staatlicher Förderung klar getrennt werden.
Die AfD will ja genau das Gegenteil, sie will zukünftig Kulturprojekte, die ihnen ideologisch nicht passen, nicht mehr fördern. So ist die Realität.

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hwdtrier 20.01.2018, 19:17
5. Irrtum

Sie will den üblichen Kulturdriss ändern. Nicht mehr von Kulturschaffenden für ihresgleichen sondern für die Bevölkerung. Wer schaut sich das heute an.

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Europa! 20.01.2018, 19:20
6. Unnötig

Die Stimmung im Land hat sich ohnehin längst gedreht. Die Kulturmacher haben es bloß noch nicht gemerkt.

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JKey 20.01.2018, 19:36
7.

Mir erklärt sich der Vorwurf de „Verdachtshermeneutik“ überhaupt nicht. Er wäre wohl kaum der AfD beigetreten, würde wohl kaum deren Politik unterstützen, würde er deren rechtsnationalistische, häufig gar rassistische „erinnerungspolitische 180°-Wende“-Ideologie nicht in irgendeiner Form teilen oder tolerieren. Über die Interpretation der Signale, die er durch seine Mitgliedschaft in der Partei aussendet, sollte er sich eigentlich nicht wundern dürfen - schließlich ist ihm das Prinzip der Hermeneutik offenbar klar.

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Stäffelesrutscher 20.01.2018, 19:37
8.

»Seiner Partei gehe es "um eine Entideologisierung der Kulturpolitik, hin zur Förderung von echter Qualität und Talent".«

DAS ist natürlich nicht ideologisch, wirklich nicht.

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Stäffelesrutscher 20.01.2018, 19:42
9.

Zitat von Furchensumpf
Das hört sich so an, als würde der gute Herr meinen, nur weil er Vorsitzender wäre könnte er den Ausschuss nach Gutsherrenart leiten. Soviel zum Demokratieverständnis der AfD...
Der Herr ist zunächst einmal ein in Italien geborener Italiener und Niederländer, als Migrant nach Deutschland gekommen, dann hier eingebürgert worden - obwohl er offenbar Schwierigkeiten mit dem Grundgesetz hat.
Also ein Beispiel für misslungene Integration.

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