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Late-Night-Talker zum Massaker von Orlando: "Tanzt weiter!"
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Nach dem Attenat in einem Nachtclub in Orlando war auch bei den beliebten Late-Night-Shows des US-Fernsehens nichts wie sonst. Conan O'Brien wurde in seinem Eröffnungsmonolog politisch deutlich.

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pauschaltourist 14.06.2016, 13:20
1.

Zitat von peter_kraus
ja, Schwule als Märtyrer ! Hat uns gerade noch gefehlt.
Im Kern trifft ihr zynisch/diffamierender Kommentar sogar zu.
Freiheitlich-demokratische Werte bedingen auch Minderheitenschutz. Wenn diese Minderheit nun eben aus homophob-islamistischen Gründen attackiert wird und sich im Nachgang zumindest die zivilisierten (Sie nehmen sich davon vermutlich selbst aus) Teile der Gesellschaft Trauer und Einigkeit propagieren, demonstriert man den zurückgebliebenen Feinden der Eingangs erwähnten Werte, dass feiger Massenmord an tanzenden Mitmenschen nicht toleriert oder gar akzeptiert wird und die Mehrheit für die Rechte der Minderheiten einsteht und diese verteidigt.
"Westliche Werte" wie diese wird man in Staaten wie Pakistan oder Russland selbstverständlich nicht nachvollziehen können. Machen Sie sich mit diesen gemein?

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herzbube 14.06.2016, 13:26
2. recht hat er

Kriegswaffen sind für einen Krieg und haben in einer Gesellschaft nichts zu suchen. Ende Punkt Aus

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Jota.Nu 14.06.2016, 13:30
3. Wenn die...

...Geheimdienste jetzt clever sind, dann dichten Sie dem Attentäter eine eigene, aus religiös-familiären Gründen, nicht auslebbare Homosexualität an.
Da sich der IS ja schon dazu bekannt hat, würde dann offenbar, dass ein Schwuler sich in den Reihen des IS befunden hatte.
Es würden nie mehr Attetntate gegen Schwule stattfinden, da natürlich kein zukünftiger Attentäter das Risiko eingehen will, nach seinem eigenen Tod, als Schwuler bezeichnet zu werden. Und damit einen in deren Augen ein "Kufar" war... .

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jujo 14.06.2016, 13:37
4. ...

Conan O'brian hat ja so recht!
Dieter Nuhr zum Thema Waffenirrsin vor einigen Tagen.
Ein dreijähriger erschießt mit einem Revolver die Großmutter, hätte sie eine zweite Waffe gehabt, hätte sie zurückschießen können. Das war Satire.
Keine Satire sondern das ist typische Denke in den USA von Leuten wie Trump.

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EinMensch 14.06.2016, 13:42
5. Es wird immer so weiter gehen

Es wird immer wieder zu solchen Tragödien kommen, solange man in Amerika so leicht an Waffen kommt. Wenn dieser Mann keine halbautomatische Waffe gehabt hätte, wären statt 50 Menschen vielleicht nur 20 gestorben. Das sind aber immer noch 20 zu viel. Der Verfassungszusatz, dass man als Amerikaner Waffen besitzen darf muss abgeschafft und alle Waffen aus dem Umlauf genommen werden. Das allein wäre eine Aufgabe für Jahrzehnte. Es wird allerdings niemals passieren und daher wird das Töten in Amerika leider weitergehen.
Ich muss mittlerweile feststellen, dass es mich kaum noch berührt, da es Amerikas eigene Schuld ist. Egal was für Motive der Täter hatte.

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tetaro 14.06.2016, 13:52
6. Liebe oder Hass

"Verzweiflung aber sei nicht der richtige Weg, weil so der Hass gewinne. Liebe sei die richtige Antwort"

Ich würde bevorzugen, wenn man das Thema mal von Emotionen unabhängig betrachten würde.
Weder Liebe noch Hass ist der richtige Weg, sondern ein kühler Kopf. Die Gesellschaft muss nicht ständig nur mit ihren Befindlichkeiten beschäftigt sein.

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busytraveller 14.06.2016, 14:07
7. Es wird Nichts daraus gelernt werden.

Da hat Conan O'Brian natürlich recht. Es wird aber nichts daraus gelernt werden. Strengere Waffengesetze sind für die Amerikaner das, was für uns eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn wäre. Beides kommt nicht.

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enlasnubes 14.06.2016, 14:09
8.

Zitat von herzbube
Kriegswaffen sind für einen Krieg und haben in einer Gesellschaft nichts zu suchen. Ende Punkt Aus
Das verfassungsgemäße Recht der US-Bürger Waffen zu tragen, ergibt sich aus dem zweiten Verfassungzusatz, der besagt, dass es den Bürger möglich sein muss eine Miliz zu bilden, und daher das Recht Waffen zu tragen nicht beeinträchtigt werden darf.

Ein Miliz wird für den Krieg gebildet und benötigt daher Kriegswaffen. Damit trifft das Gegenteil Ihrer Aussage zu: Laut US Verfassung braucht eine Gesellschaft notwendig Kriegswaffen.

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FerrisBueller 14.06.2016, 14:23
9. Traurig aber wahr

In den USA sterben jeden Tag 89 Menschen durch Schusswaffen. Das sind insgesamt 350.000 getötete Menschen in den letzten 10 Jahren und dabei gab es im Durchschnitt mehr als eine Massenschießerei pro Tag. Auch wenn das jetzt kalt und zynisch klingt: Da fallen die 49 von Orlando statistisch gar nicht auf. Sie sind nur interessanter für die Medien als die anderen Toten. So bitter das ist.

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