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Lebensratgeber: Wie kann ich als Mann Feminist sein?
Ethan Miller/ Getty Images

Reicht es, mit der Tochter ab und an Fußball zu spielen? Viele Männer fragen sich, wie sie feministisch handeln können. Hier kommen Tipps für ein gleichberechtigtes Leben - und für ein gesünderes.

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mensrea 16.04.2019, 20:20
100. Eigentum

Zitat von fletcherfahrer
...dass ein Fötus Eigentum der Mutter ist ("Mein Bauch gehört mir!"). Gernau das ist er nämlich nicht, nicht einmal der Bauch ist es.
Jetzt müssen Sie mir aber mal erklären, wieso der Bauch einer Frau nicht das Eigentum eben jener Frau ist! Wessen soll es denn sonst sein? Staat? Ehemann? Arbeitgeber? Krankenkasse?

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larslindemann 16.04.2019, 20:23
101.

Zitat von fletcherfahrer
Abtreibungsbefürworter glauben ja auch, dass ein Fötus Eigentum der Mutter ist ("Mein Bauch gehört mir!"). Gernau das ist er nämlich nicht, nicht einmal der Bauch ist es.
Genau, und Abtreibungsgegner glauben auch ne ganze Menge, sind sie doch zumeist Anhänger der allseits Frauen diskriminierenden, katholischen Kirche. Danke fürs Gespräch.

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MatthiasPetersbach 16.04.2019, 20:26
102.

Zitat von schnabelnase
....Nur leider geht das alles scheinbar an mir vorbei. Ich kann mich nicht mit einem einzigen dieser Hinweise oder Empfehlungen gemein machen, bzw. etwas finden, was ich entsprechend ändern oder umsetzen könnte, weil ich wahrscheinlich alles (ohne darüber nachzudenken) genau so mache, wie Frau Stokowski sich das anscheinend vorstellt.......Ich verstehe das alles nicht. Womöglich lebe ich auf einem anderen Planeten.
Der Planet heißt REALITÄT. Das ist auch meiner - und meiner Frau ihrer :)

Das, was hier "bekämpft" wird, gibts garnicht. Schon lange nicht mehr.

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ColynCF 16.04.2019, 20:35
103.

Zitat von Die linke Kobra
"Das Einzige, was nicht geht und niemand sich bieten lassen muss, ist, wenn Menschen (egal welchen Geschlechts) Schwangeren oder potentiell Schwangeren darüber Vorschriften machen wollen, wie sie mit ihrem Körper umzugehen haben". Es geht nicht um deren Körper, es geht um das Kind.
Richtig. Mein Auto gehört mir, aber deswegen kann ich doch mit den Mitfahrer_innen nicht tun was ich will.

Männer, die sich Feministen nennen, wollen sich doch eh nur bei den Frauen einschleimen, oder meinen dadurch einen besseren Platz in der HIerarchie mit Frauen zu bekommen. Vor diesem Typus hat Alice Schwarzer schon vor 30 Jahren gewarnt.

Ansonsten können Männer nur Humanisten sein. Feminismus als Ideologie ist eh sexistisch und abzulehnen. Warum berufen sich Feministinnen nicht auf eben diesen Humanismus, wo sie doch Menschen sind (auch wenn es DER Mensch heißt), wenn sie eine gleichberechtigte Gesellschaft anstreben.

CCF
Mann

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emil_erpel8 16.04.2019, 20:46
104.

Zitat von ColynCF
Männer, die sich Feministen nennen, wollen sich doch eh nur bei den Frauen einschleimen
Hä? Ich bin an intelligenten, vielschichtigen Gesprächspartnern interessiert. Mit Männern und Frauen, die auf irgendwelche Rollenklischees reduziert sind, kann ich nichts anfangen. Was hat es mit "Einschleimen" zu tun, wenn man sich für eine Welt einsetzt, in der es keine willkürlichen Rollenzwänge gibt? Davon profitiere ich auch selbst.

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spdf 16.04.2019, 20:54
105. re

Klar, Schuld daran sind immer die Männer. Natürlich kann man bestimmte Studentinnen aus dem Weg gehen. Aber erstens wissen sie das oftmals nicht im voraus, wie die Dame so drauf ist. Zweitens lässt es sich oftmals nicht vermeiden, dass man Kontakt hat.

Wo habe ich geschrieben, dass ich das Recht habe mit jeder Studentin etwas anzufangen? Ich hatte mir zu meiner Studienzeit das Recht genommen, mit keiner Studentin etwas anzufangen. Damit hatten so einige von den Damen ein Problem. Dabei ging es denen ums Prinzip.

Zu Punkt 3) Kann sein? Eine Frau, die sich so verhält, bekommt spätestens im Berufsleben erhebliche Probleme. Im Zweifelsfall lassen ihre Kollegen sie links liegen. Ein Informationsaustausch gibt es dann halt nicht. Als Daumenregel ist das übrigens arrogant, im Normalfall ist die Frau nicht so hübsch, dass jeder Mann sofort mit ihr ins Bett will. Ich kenne auch eine ganze Reihe von Frauen, die genau das nicht machen, die sind wesentlich erfolgreicher.

Zu Punkt 4) Natürlich spielt Erziehung eine Rolle. Wer als 13 Jährige die ganze Zeit gesagt bekommt, dass sie etwas hat was ausnahmslos jeder Mann haben will, dann glaubt die das irgendwann auch noch. Dieser Erziehungsstil hat übrigens nichts mit Machos zu tun. Das ist ein meist völlig missratener Versuch, die Tochter künstlich stark zu machen. Das kann in bestimmten Fällen zwar Sinn machen, nur leider geht das eher nach hinten los. Deswegen ist es erziehungstechnisch unbedingt notwendig, Tochter und Söhne gleich zu behandeln, d.h. beide gleichermaßen auf eine Abfuhr vorzubereiten.

Was die Straße angeht. Wer nachts Angst hat alleine neben einer Straße zu gehen, hat ein Problem mit sich selbst. Vor allem wenn die Angst allein auf die Existenz von Fremden beruht, die auch nur nach Hause wollen. So jemand braucht dringend professionelle Hilfe. Wenn jemand Angst vor mir hat, nur weil ich auch normal die Straße entlang gehe, dann ist das nicht mein Problem.

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spdf 16.04.2019, 20:54
106. re

Klar, Schuld daran sind immer die Männer. Natürlich kann man bestimmte Studentinnen aus dem Weg gehen. Aber erstens wissen sie das oftmals nicht im voraus, wie die Dame so drauf ist. Zweitens lässt es sich oftmals nicht vermeiden, dass man Kontakt hat.

Wo habe ich geschrieben, dass ich das Recht habe mit jeder Studentin etwas anzufangen? Ich hatte mir zu meiner Studienzeit das Recht genommen, mit keiner Studentin etwas anzufangen. Damit hatten so einige von den Damen ein Problem. Dabei ging es denen ums Prinzip.

Zu Punkt 3) Kann sein? Eine Frau, die sich so verhält, bekommt spätestens im Berufsleben erhebliche Probleme. Im Zweifelsfall lassen ihre Kollegen sie links liegen. Ein Informationsaustausch gibt es dann halt nicht. Als Daumenregel ist das übrigens arrogant, im Normalfall ist die Frau nicht so hübsch, dass jeder Mann sofort mit ihr ins Bett will. Ich kenne auch eine ganze Reihe von Frauen, die genau das nicht machen, die sind wesentlich erfolgreicher.

Zu Punkt 4) Natürlich spielt Erziehung eine Rolle. Wer als 13 Jährige die ganze Zeit gesagt bekommt, dass sie etwas hat was ausnahmslos jeder Mann haben will, dann glaubt die das irgendwann auch noch. Dieser Erziehungsstil hat übrigens nichts mit Machos zu tun. Das ist ein meist völlig missratener Versuch, die Tochter künstlich stark zu machen. Das kann in bestimmten Fällen zwar Sinn machen, nur leider geht das eher nach hinten los. Deswegen ist es erziehungstechnisch unbedingt notwendig, Tochter und Söhne gleich zu behandeln, d.h. beide gleichermaßen auf eine Abfuhr vorzubereiten.

Was die Straße angeht. Wer nachts Angst hat alleine neben einer Straße zu gehen, hat ein Problem mit sich selbst. Vor allem wenn die Angst allein auf die Existenz von Fremden beruht, die auch nur nach Hause wollen. So jemand braucht dringend professionelle Hilfe. Wenn jemand Angst vor mir hat, nur weil ich auch normal die Straße entlang gehe, dann ist das nicht mein Problem.

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spdf 16.04.2019, 20:56
107.

Zitat von emil_erpel8
Na und? Das ist verdammt noch mal das gute Recht jeder Person, und es ist eine äußerst elementare Norm menschlichen Zusammenlebens sich nicht gegenseitig zu beunruhigen oder zu ängstigen. Die Leute, die meinen, sie dürften sich immerzu wie der Knüppel im Walde verhalten, sind das Problem, umd nicht ihre Opfer.
Was die Straße angeht. Wer nachts Angst hat alleine neben einer Straße zu gehen, hat ein Problem mit sich selbst. Vor allem wenn die Angst allein auf die Existenz von Fremden beruht, die auch nur nach Hause wollen. So jemand braucht dringend professionelle Hilfe. Wenn jemand Angst vor mir hat, nur weil ich auch normal die Straße entlang gehe, dann ist das nicht mein Problem.

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yor 16.04.2019, 21:01
108. 33?

Mit den allermeisten Punkten kann ich mich tatsächlich identifizieren, will heißen mit 2) eher weniger, da selbst Thelma & Louise von einem Mann gedreht wurde und Leone und Coppola und überhaupt und mit 17) nur insoweit, als Holz machen, Pflastern und betonieren zum Haushalt zählt. Was mich aber enorm wundert, ist, dass sich die Autorin mit 33) identifizieren kann. Ich dachte immer, dass sie AbweichlerInnen gegenüber eine eher stalinistische Einstellung hätte; da kann Mann mal wieder sehen.

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spdf 16.04.2019, 21:03
109. re

Zitat von emil_erpel8
1) Ja selbstverständlich tut er das, wenn er die Tochter auf Äußerlichkeiten und ihren Liebreiz auf Männer reduziert und ihr das von klein auf eintrichtert. 2) Na und? Das ist doch Ihr Privatproblem, oder meinethalben auch das der Komilitonen oder Komilitoninnen oder dieser Studentinnen. Jede und jeder darf sich selbst aussuchen, mit wem sie oder er verkehren möchte. Auch für *Sie* gibt es keine Ausnahme, auch wenn Sie meinen, es wäre Ihr angeborenes Recht, mit jeder beliebigen Studentin etwas anfangen zu können. Und vor schlechten Manieren sind weder Männer noch Frauen gefeit, auch keine "alten weißen Männer" oder Feministinnen. Im Endeffekt sind doch diejenigen Männer, die das Spiel mitspielen, selbst Schuld daran. Wenn Ihnen solche Studentinnen nicht passen, dann gehen Sie denen doch aus dem Weg. Oder was wollen Sie vorschlagen? Umerziehungslager? 3) Kann sein, daß das problematisch ist, alber als Daumenregel ist das ziemlich erfolgreich. 4) Ich verrate Ihnen mal was: Die Mädchen werden in der Regel gar nicht zu sowas erzogen, sondern werden so durch den Gruppendruck in Schule und Studium. Weil es neben diesem eindimensionalen Frauenbild oft ein ebenso eindimensionales Männerbild gibt, das diese als machohafte Volldeppen, deren Intellekt gerade mal zur Beurteilung der Schminke im Gesicht der angeschmachteten reicht.
Theoretisch kann man bestimmte Studentinnen aus dem Weg gehen. Aber erstens wissen sie das oftmals nicht im voraus, wie die Dame so drauf ist. Zweitens lässt es sich oftmals nicht vermeiden, dass man Kontakt hat. Das gilt vor allem für kleinere Fächer.

Wo habe ich geschrieben, dass ich das Recht habe mit jeder Studentin etwas anzufangen? Ich hatte mir zu meiner Studienzeit das Recht genommen, mit keiner Studentin etwas anzufangen. Damit hatten so einige von den Damen ein Problem. Dabei ging es denen ums Prinzip, dass jeder Mann ihnen mal hinterherzurennen hat.

Zu Punkt 3) Kann sein? Eine Frau, die sich so verhält, bekommt spätestens im Berufsleben erhebliche Probleme. Im Zweifelsfall lassen ihre Kollegen sie links liegen. Ein Informationsaustausch gibt es dann halt nicht. Als Daumenregel ist das übrigens arrogant, im Normalfall ist die Frau nicht so hübsch, dass jeder Mann sofort mit ihr ins Bett will. Ich kenne auch eine ganze Reihe von Frauen, die genau das nicht machen, die sind wesentlich erfolgreicher.

Zu Punkt 4) Natürlich spielt Erziehung eine Rolle. Wer als 13 Jährige die ganze Zeit gesagt bekommt, dass sie etwas hat was ausnahmslos jeder Mann haben will, dann glaubt die das irgendwann auch noch. Dieser Erziehungsstil hat übrigens nichts mit Machos zu tun. Das ist ein meist völlig missratener Versuch, die Tochter künstlich stark zu machen. Das kann in wenigen Fällen zwar Sinn machen, nur leider geht das eher nach hinten los. Deswegen ist es erziehungstechnisch unbedingt notwendig, Töchter und Söhne gleich zu behandeln, d.h. beide gleichermaßen auf eine Abfuhr vorzubereiten.

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