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Lebensratgeber: Wie kann ich als Mann Feminist sein?
Ethan Miller/ Getty Images

Reicht es, mit der Tochter ab und an Fußball zu spielen? Viele Männer fragen sich, wie sie feministisch handeln können. Hier kommen Tipps für ein gleichberechtigtes Leben - und für ein gesünderes.

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Bondurant 17.04.2019, 10:16
180. ein sehr guter Rat

36. Daten Sie auch Frauen, die mehr verdienen als Sie

die man(n) auch sehr gerne befolgen würde. Leider in sind die meisten Frauen an solchen Dates gar nicht interessiert.

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Bondurant 17.04.2019, 10:22
181.

Zitat von spdf
Was die Straße angeht. Wer nachts Angst hat alleine neben einer Straße zu gehen, hat ein Problem mit sich selbst. Vor allem wenn die Angst allein auf die Existenz von Fremden beruht, die auch nur nach Hause wollen. So jemand braucht dringend professionelle Hilfe.
ja, Das ist eben nicht richtig. Es gibt genügend Männer, denen es Vergnügen bereitet, eine Frau, auch eine fremde, zumindest einzuschüchtern, wenn nicht Schlimmeres. Die Angst der Frauen, wenn sie allein unterwegs sind, ist durchaus berechtigt, auch wenn selten etwas passiert. Denn selten ist nicht nie und man wird ja auch nicht gerne Opfer einer seltenen Krankheit. Außerdem ist diese in unserem Falle nicht so selten, siehe oben.

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fblars 17.04.2019, 10:26
182. Warum?

Warum sollte ich Feminist werden sollen? Das ist ein Frauenproblem und sie dürfen es gerne behalten.

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Maria--Galeria 17.04.2019, 10:27
183. Weder oben herum frei

noch unten herum frei, definitiv alles eine Illusion. Allerdings läuft alles auf die Macht Frage hinaus, der die Macht hat schafft an, also geht es darum von der Macht abzulassen und kooperative zu handeln, dazu gehören natürlich all ihre aufgezählten Punkte. Das was für viele Frauen selbstverständlich ist, sozial zu denken, müssen Männer eben lernen. Solange sich die Menschen gegenseitig als Objekt betrachten und Frau in den Augen eines Mannes sozusagen den Status eines Sahnetörtchens hat wird’s nichts.

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odapiel 17.04.2019, 10:28
184.

Zitat von MatthiasPetersbach
Ich denke aber, der Forist - und ich - meinte eben eher "Menschlichkeit" im Sinne von Wohlverhalten gegenüber allen Menschen, egal welchen Geschlechts und Farbe o.ä. Das ist natürlich strenggenommen nicht "Humanismus" ...
Genau das ist aber das Problem. Humanismus kann sowohl dem Egalitarismus, als auch dem Feminismus gegenläufig sein.

Er spricht - so wie der Begriff definiert wurde und wahrgenommen werden muß (abseits dessen was manche Menschen als "verstanden" sehen, aber andere eben eindeutig als "falsch gedeutet" wissen) - davon, daß jeder seinen Fähigkeiten und seinem Status nach bewertet und sich entfalten gelassen sollte.

Oder ums einfacher zu erklären: Humanismus ist nicht gleichzusetzen mit Humanitarismus und auch nicht damit, sich humanitär zu verhalten. Das scheinen die Begriffe zu sein, die hier wild durcheinandergeworfen werden, und das selten mit korrekter Bedeutung.

Rein garnichts von all diesen drei Begriffen hat etwas mit Gleichstellung und Gleichberechtigung zu tun, ob nun von Männern und Frauen, oder Schwarzen und Weißen, oder Behinderten und Nicht-Behinderten.

Und nur ums klarzustellen, ich persönlich ziehe den Begriff Egalitarismus dem des Feminismus vor. Ich bin nicht zu blind zu sehen, daß Männer in einigen Punkten ebenfalls nicht gleichgestellt behandelt werden, zB in Frauenberufen (Kindergärtner, Erzieher). Oder im Krankenhaus bei der Betreuung als Patienten.

Aber so viel Zeit muß sein, sich klar zu werden, daß der Hinweis auf Humanismus wie auch Humanitarismus eine reine Nebelkerze ist. Und bei dem angeblich so hohen Bildungsgrad der Spiegelleser muß diese Absicht statt Versehen sein.

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odapiel 17.04.2019, 10:32
185.

Zitat von im_ernst_56
Auch das dürfte falsch sein. Der Egalitarismus fordert die absolute wirtschaftliche und soziale Gleichheit aller im Sinne einer Ergebnisgleichheit. Es geht nicht nur um die Gleichheit der Geschlechter, sondern um die soziale, wirtschaftliche und kulturelle Gleichheit hat aller, also um eine horizontale wie vertikale Gleichheit.
Richtig. Deshalb ziehe ich den Egalitarismus auch vor. Das ist ein inklusiver Begriff, der nicht nur das Geschlecht, sondern auch Rasse, Herkunft, Behinderung uvm. mit einbezieht. So wie es sein sollte.

Von "kulturell" hat niemand geredet, zumindest dann nicht, wenn damit gemeint ist - was ich bei Ihrer Rede vermute - daß alle dieselbe Kultur haben sollten. Das wäre nicht korrekt. Korrekt wäre, daß alle Kulturen gleichberechtigt behandelt werden sollen.

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im_ernst_56 17.04.2019, 10:33
186.

Zitat von fördeanwohner
Aber es geht doch gerade darum, dass die Gesetze geändert werden, oder nicht? Es ist dann doch widersinnig dagegen zu argumentieren, dass die Gesetze es eben so vorschreiben. Mal davon abgesehen, gibt es ja diesen Kompromiss, dass Frauen trotz der von Ihnen dargestellten Sichtweise, die allerdings willkürlich ist, bis zu einem bestimmten Stichtag abtreiben dürfen. Diese Veränderung in der Wahrnehmung von Rechten hat es immerhin bereits gegeben. In Stein gemeißelt ist also nichts.
Die jetzige Fassung der §§ 218, 218a StGB beruht auf dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 28.05.1993. Az. 2 BvF 2/90 und 4, 5/92. Das finden Sie noch irgendwo im Internet (mein Tipp: Lesen Sie das mal). Das BVerfG hat dem ungeborenen Leben einen verfassungsrechtlichen Rang eingeräumt. Mit der Änderung der Gesetze im Sinne einer völligen Freigabe des Schwangerschaftsabbruch ist das nicht so einfach. Dafür müsste man wohl zuvor des Grundgesetz ändern. Woher die dafür notwendige 2/3-Mehrheit kommen soll, weiss ich nicht. Nicht mal alle Frauen sind für eine völlige Freigabe des Schwangerschaftsabbruchs. Ich habe überhaupt Zweifel ob alle Positionen der Kolumnistin bei den Frauen mehrheitsfähig sind.

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auchgut 17.04.2019, 10:36
187. Binsen

Man hätte es auch einfacher haben können. Regel 1: Was du nicht willst was man dir tu' das füge keiner anderen zu. Regel 2: Siehe Regel 1.

Was haben Feministinnen und die ARD gemeinsam? Den erhobenen Zeigefinger.

Aber ganz im ernst: Wo sind Sinnlichkeit, das Spiel, wo die Spannung zwischen den Geschlechtern? Das alles liest sich wie ein Geschlechtervertrag. Regeln die es für ein gemeinsames Zusammenleben unterschriftsreif abgefasst wurden und so zum Notar wandern können. Charme, Witz, Doppelsinn, Humor - wo? Wenn der deutsche (und im übrigen auch der US - Amerikanische) Mann sich wundert, warum als Lover gerne unsere südlicheren Geschlechtsgenossen gewählt werden: Hier findet sich ein Teil der Antworten. Wer sich an alle diese Regeln hält ist ein "Netter". Nur eben kein Mann, der eine Frau sobald nicht ihr Kopf sondern ihr Begehren spricht (meine Bottom Line nach einem halben Jahr mit einer weiblichen "Sex-and-the-City"-Guck Gruppe).

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odapiel 17.04.2019, 10:37
188.

Zitat von Bondurant
36. Daten Sie auch Frauen, die mehr verdienen als Sie die man(n) auch sehr gerne befolgen würde. Leider in sind die meisten Frauen an solchen Dates gar nicht interessiert.
Das ist doch Blödsinn. Bei der Mehrheit der Männer, mit denen ich Dates bzw. Beziehungen hatte, spielte es überhaupt keine Rolle, was sie verdienten. Es mußte lediglich für jeden ausreichen, und da kann auch jeder für sich sorgen.

Die meisten Frauen interessieren sich erst dann fürs Gehalt, wenn ein Kinderwunsch im Raum steht, und das nun mal mit gutem Grund. Und heutzutage gibts genug Frauen, die selbst genug für drei verdienen, bereit wären, den Mann zum Hausmann werden zu lassen, und eben selbst weiterzuarbeiten.

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Bondurant 17.04.2019, 10:37
189. Wenn das mal so einfach wäre

Zitat von Patrik74
Es reicht, sich in bestimmten Situationen zu fragen: Würde ich das bei einem Mann auch so tun/sagen? Wenn die Antwort: "Nein." lautet, einfach lassen. Damit dürften sich 90% der Probleme erledigt haben.
viele, auch durchaus selbstbewusste und emanzipierte Frauen, schätzen es durchaus, wenn man Anerkennung für ihre besonders gelungene Kleiderwahl ausspricht. Männer reagieren auf so etwas eher verstört, weil sie Angst haben, man könnte sie für schwul halten. Die Crux bei der ganzen Sache ist, dass Frauen solche Komplimente wie oben genannt durchaus angenehm sind, wenn sie von dem Richtigen kommen. Für Männer ist äußerstes Fingerspitzengefühl angesagt um festzustellen, ob sie überhaupt zu der Gruppe gehören. Wenn nicht, bitte schweigen.

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