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Lebensratgeber: Wie kann ich als Mann Feminist sein?
Ethan Miller/ Getty Images

Reicht es, mit der Tochter ab und an Fußball zu spielen? Viele Männer fragen sich, wie sie feministisch handeln können. Hier kommen Tipps für ein gleichberechtigtes Leben - und für ein gesünderes.

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odapiel 17.04.2019, 12:34
240.

Zitat von markus_wienken
Mag durchaus sein, dass es diese Frauen gibt. Nur habe ich in meinem Leben noch keine von denen kennengelernt. Auch im Bekanntenkreis hat man davon - außer in Foren - davon noch nie gehört. Dürfte sich um seltene Exoten handeln.
Ich sagte es schon dem Kollegen. Wechseln Sie einfach mal das soziale Umfeld. In meinem geben die wenigsten Frauen etwas darauf wie viel wer verdient, sondern interessieren sich nur dafür, daß es insgesamt reicht.

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Fossibaerin 17.04.2019, 12:36
241. Wenns der Wahrheitsfindung dient

Zitat von Renovatio
Per se ist es gut, wenn ein journalistisches Magazin auch Meinungen zulässt, die ausserhalb des normalen Spektrums liegen. Ausserhalb des normalen Spektrums der vorherrschenden Meinungen, der sozialen Normen und Werte und manchmal auch der Vernunft. Doch wie ein Magazin, das einmal Ansehen hatte, jemanden wie Margarete Stokowski immernoch trotz ihrer Eigenschaften, irgendwo zwischen radikalen Ansichten, Unwahrheiten in eigener Agenda zu verbreiten (Abtreibung wäre in Deutschland illegal) und Wahnsinn (siehe die Liste dieses Artikels und quasi jeden anderen Artikel) sich zu bewegen, eine Plattform bieten kann ist mir schleierhaft und erweist der angeschlagenen Reputation des SPIEGELs wirklich einen Bärendienst. Warum Stoko immernoch für den SPIEGEL schreibt und nicht schon längst zu Bento verbannt wurde ist zumindest mir gänzlich unverständlich.
soll man nicht schweigen: Schwangerschaftsabbrüche sind in Deutschland gemäß § 218 StGB nicht nur verboten, sondern auch mit Freiheitsstrafe bewehrt. Nur diese Strafbarkeit - nicht das Verbot an sich - wird unter bestimmten Voraussetzungen nach § 218a StGB ausgesetzt. Diese Voraussetzungen bestimmen sich insbesondere nach § 219 StGB: "Die Beratung dient dem Schutz des ungeborenen Lebens. Sie hat sich von dem Bemühen leiten zu lassen, die Frau zur Fortsetzung der Schwangerschaft zu ermutigen und ihr Perspektiven für ein Leben mit dem Kind zu eröffnen; sie soll ihr helfen, eine verantwortliche und gewissenhafte Entscheidung zu treffen. Dabei muß der Frau bewußt sein, daß das Ungeborene in jedem Stadium der Schwangerschaft auch ihr gegenüber ein eigenes Recht auf Leben hat und daß deshalb nach der Rechtsordnung ein Schwangerschaftsabbruch nur in Ausnahmesituationen in Betracht kommen kann, wenn der Frau durch das Austragen des Kindes eine Belastung erwächst, die so schwer und außergewöhnlich ist, daß sie die zumutbare Opfergrenze übersteigt. (...) Das Nähere regelt das Schwangerschaftskonfliktgesetz."
Ich überlasse es Ihrer Phantasie, was das für die betroffene Frau heißt: Nachdem sie im Regelfall lange mit sich gerungen hat, ob sie abtreiben soll, mit viel Mühe einen Arzt gefunden hat, der es machen will (und dem/der sie hinreichend vertraut), und dann zu einer Beratung gehen, deren einziger Zweck es ist, sie nachdrücklich darauf hinzuweisen, wie falsch doch diese ihre Entscheidung ist, und dass sie das Kind doch eigentlich auf jeden Fall bekommen sollte. Stellen Sie sich bitte mal vor, Sie hätten unter Schmerzen eine solche persönlich und moralisch dauerhaft belastende Entscheidung getroffen, Sie haben den "Operationstermin" noch vor sich - und dann müssen Sie zu diesem Beratungstermin, der Sie nochmal belehrt, wie unsäglich falsch Sie sich doch verhalten - viel Spass. Was Frau Storkowskis Artikel angeht, mit denen ich auch nicht immer einverstadnen bin: Wenn Sie doch wissen, dass die Ihnen immer nicht gefallen: Bitte lesen Sie sie nicht. Es sind ja Meinungsäußerungen, Ihr Informationsbestand würde nicht darunter leiden, wenn Sie sie schlicht ignorierten.

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mikhop75 17.04.2019, 12:37
242. Ihre 40 Punkte stimmen nicht ganz...

...konsequenterweise sind es 80: die ersten 40 sind so wie Sie es schreiben, die anderen 40 genauso, nur tauschen wir die Wörter "Frau" gegen "Mann" aus. Feministen, nicht einfach nur behaupten "ich kenne die Männer", sondern ihr solltet genauso viel Arbeit hineinstecken, die Männer zu verstehen, wie ihr es von uns Männern beim Verstehen der Frauen verlangt. Aber eigentlich sind die ganzen 40 (oder 80) Punkten überflüssig bzw. selbstverständlich, hätten die Menschen mehr Respekt und Anstand untereinander...

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odapiel 17.04.2019, 12:38
243.

Zitat von taglöhner
Bipolare Sexualität ist gleichbedeutend mit Arbeitsteilung in der Fortpflanzungsgemeinschaft und der dazugehörigen bei nahezu allen Spezies gut wahrnehmbaren genetischen und phänotypischen Diversifizierung, die mitnichten eine Spiegelung ist. Das ist das universelle Erfolgsmodell in der Evolution höherer Lebewesen. Das klingt öde, gehört aber zu den grundlegenden Dingen, die die ebenfalls asymmetrisch beliebte harte Wissenschaft herausfindet. Der daraus resultierende Fortpflanzungserfolg ist dabei nicht das Ergebnis einer einzigen Strategie, sondern die Synthese aus verschiedenen, teilweise kontroversen Strategien. Frau Stokowskis Vorstellungen sind Ausdruck typisch weiblicher Strategien der Manipulation anderer zur Ressourcenüberlassung zum eigenen Vorteil. Allerdings in der Form evolutionär nicht kompetitiv.
Und bei solchen Kommentaren gehe ich davon aus, daß es evolutionär auch superrichtig ist, wenn man als Weißer von Schwarzen bedient wird? Weil die ja nur dafür gut sind? Und am besten treibt man die Behinderten von vorneherein ab, denn zu viel sind die auch nicht nutz, gelle?

Manchmal kann ich nicht so viel essen, wie ich erbrechen möchte. Sie jedoch hätte ich gerne beim Survival of the Fittest vor dem Rudel Löwen davonrennen sehen. Das hätte eine gewisse Poesie.

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bjoern.vermoehlen 17.04.2019, 12:38
244. Meinung vs. Stimme

Ich denke, dass es wichtig ist, hier auch zwischen Meinung und Stimme zu unterscheiden.
Ist die Meinung der männlichen Bevölkerung zum Thema Abtreibung relevant? Ich denke schon! Es ist mindestens interessant zu sehen, wie dieser Teil der Bevölkerung über dieses Thema denkt. Wie sehr sich manche damit beschäftigen, sich in die Situation einfühlen oder vielleicht andere Beweggründe haben, in die eine oder andere Richtung zu tendieren.
Sollte diese Meinung als Stimme zählen? Auf keinen Fall. Warum sollte man über Dinge bestimmen dürfen, die das eigene Leben überhaupt nicht - in Zahlen 0 - betreffen? Mir fällt keine sinnvolle Argumentation ein, warum dies der Fall sein sollte.

1. Als Mann kann ich selber keine Kinder gebären
2. Sollte eine Frau von mir schwanger sein, ist es immer noch Ihr Körper, der das Kind trägt. Über diesen Körper und sie als Person habe ich keine Verfügung. Ich kann mit Ihr über die Situation sprechen und ihr meine Meinung und Gefühle mitteilen, denn schließlich ist man erwachsen und steht vielleicht auch in einer Beziehung zueinander, aber letztendlich ist es ihre Entscheidung.
Ich vergleiche das ganz gerne mit einer Tätowierung. Wenn meine Partnerin sich tätowieren lassen möchte, kann ich ihr das nicht verbieten. Es ist ihr Körper und ihre Entscheidung. Ich muss das nicht gut finden und kann ihr das natürlich auch sagen und vielleicht wirkt sich das auf die Beziehung aus, wenn ich damit nicht zurecht komme, dass plötzlich zugehackt ist, weil ich das einfach nicht mag, aber ich habe keinerlei Recht, es ihr zu verbieten.


Und zum Thema Humanismus vs. Feminimus:
Es ist die gleiche Diskussion wie Black-Lives-Matter vs. All-Lives-Matter. Letzteres ist inhaltlich korrekt, aber weist nicht auf das Problem hin. Es nützt nichts, zu sagen, dass alle Menschen gleich sein sollen, wenn wir dabei verschweigen, welche Menschen weniger gleich behandelt werden

Wenn ich auf einer Straße geradeaus fahren möchte und merke, dass ich zu weit auf einer Seite bin, kann ich nicht weiter geradeaus fahren, sondern muss in die Gegenrichtung einlenken, um in der Mitte anzukommen.

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dieter_steinmann 17.04.2019, 12:42
245. es ist aum noch zu ertragen...

frauen vorne, frauen hinten, oben und unten. fast überall geht es nur darum, frauen zu hofieren. die rechte der männer, und was noch viel schlimmer ist, der jungen männer, werden mit händen und füßen getreten. jungs zwischen 15 und 20 leiden und bekommen keinerlei unterstützung, werden mithin unterdrückt und von den gleichaltrigen mädchen behandelt wie der letzte dreck. es ist eine schieflage entstanden, die uns und der gesellschaft schon bald um die ohren fliegen wird. gleichberechtigung ist dann ok, wenn sie für beide geschlechter (bzw. alle drei geschlechter) gilt, so wie sie im moment gehandhabt wird, ist sie nicht ok. aber ich weiß schon, warum alle medien, inkl. ZEIT, da fröhlich mittun; es geht um absatz. pispers hat das schön erklärt: "frauen sind die besseren kapitalisten und konsumenten..." und kaufen so ziemlich alles was blinkt und glänzt und glitzert. deswegen werden sie hofiert und bevorzugt.

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berliniemeier 17.04.2019, 12:45
246. Ich bin Feminist weil:

Ich das feminine der Frau sehe und werte.

1. Ich Frauen per Se respektiere
2. ich ihre echten weiblichen körperlichen Attribute, also deren feminine Außendarstellung wundervoll finde
3. ich ihre weiblichen Charaktereigenschaften zu jeder Zeit akzeptiere und toleriere
4. Ich jederzeit bereit bin, einer Frau mit meinen Möglichkeiten behilflich zu sein wo es MIR erforderlich scheint

Ich empfinde es als zutiefst anmaßend, dass Menschen, gleich welchen körperlichen oder mentalen Geschlechtes, sich das Recht zur Vertretung der Interessen einer ganzen Säugetierart (hm vielleicht sollte man auch über den Begriff Säugetier diskutieren. Schließlich ist dieser frauenfeindlich) zusprechen.

Das Wesen des Menschen zeichnet sich im Wesentlichen durch den Drang zur Selbstständigkeit, Fortpflanzung und zur Wahrung der eigensten Interessen (Egoismus) aus.

Die seit den 60ern geschaffene Doktrin, dass der Mann der Feind der weiblichen Freiheit ist hat seither die Gesellschaft augenscheinlich zum Besseren verändert. In die Tiefe blickend jedoch wurde daraus in der aufgeklärten Welt eine Gesellschaft, die einen wichtigen (den ursächlich stärksten) natürlichen Drang des Lebewesens Mensch, die Fortpflanzung und damit den Erhalt der eigenen Spezie in seiner Priorität nach hinten schob. So versuchen seither Frauen jeder Couleur gesellschaftlich den ehemaligen Status Mann zu erreichen (denke nicht, dass dieser Status tatsächlich erstrebenswert ist), versuchen den Bedarf am Mann als nicht vorhanden zu definieren und warten scheinbar nur darauf, dass Frauen die männlichen Spermien auch anders gewonnen können. Nicht berücksichtigt und vertreten hierbei werden die Frauen, die die Geschlechterrollen Mann/Frau tatsächlich so akzeptieren und auch wollen. Diesen Frauen wird oft nachgesagt, keine eigene Meinung zu haben und nichts gelernt zu haben. Wer kann denn behaupten, dass die ins Extrem pervertierte Emanzipation der Frau der richtige Weg für eine Gesellschaft von Humanoiden ist? Warum darf eine Frau sich nicht mehr geschmeichelt fühlen, wenn ein anderer Mensch ihr Komplimente nur wegen Ihres Erscheinungsbildes macht und nicht damit wartet, bis man sich monatelang kennt, alle Interessen und Ziele sowie den wirtschaftlichen Schwanzvergleich hinter sich gebracht hat.

Ich finde derartige Meinungsschwälle wie hier gelesen schädlich für das menschliche und unabhängieg Miteinander der Menschen in oder außerhalb persönlicher Partnerschaften. Es stellt ein verfälschtes und zielorientiertes Bild einer Interessengruppe dar, die weniger am Miteinander aller als an der Definition vom Feindbild Mann interessiert ist. Teilweise spiegelt es eine Neiddiskussion wieder, wo Neid überhaupt nicht zielführend ist.

Diese Versuche, aus benannter Gleichbereichtigung eine Gleichheit von Mann, Frau oder allem dazwischen zu konstruieren sind in der Evolution leider nicht eingeplant worden. Also muss der Mensch auch hier gegen die genetische Entwicklung des Tieres Mensch zu handeln versuchen wie in so vielen anderen Lebenbereichen auch.

Beste Grüße

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odapiel 17.04.2019, 12:46
247.

Zitat von Fossibaerin
soll man nicht schweigen: Schwangerschaftsabbrüche sind in Deutschland gemäß § 218 StGB nicht nur verboten, sondern auch mit Freiheitsstrafe bewehrt. Nur diese Strafbarkeit - nicht das Verbot an sich - wird unter bestimmten Voraussetzungen nach § 218a StGB ausgesetzt. Diese Voraussetzungen bestimmen sich insbesondere nach § 219 StGB: "Die Beratung dient dem Schutz des ungeborenen Lebens. Sie hat sich von dem Bemühen leiten zu lassen, die Frau zur Fortsetzung der Schwangerschaft zu ermutigen und ihr Perspektiven für ein Leben mit dem Kind zu eröffnen; sie soll ihr helfen, eine verantwortliche und gewissenhafte Entscheidung zu treffen. Dabei muß der Frau bewußt sein, daß das Ungeborene in jedem Stadium der Schwangerschaft auch ihr gegenüber ein eigenes Recht auf Leben hat und daß deshalb nach der Rechtsordnung ein Schwangerschaftsabbruch nur in Ausnahmesituationen in Betracht kommen kann, wenn der Frau durch das Austragen des Kindes eine Belastung erwächst, die so schwer und außergewöhnlich ist, daß sie die zumutbare Opfergrenze übersteigt. (...) Das Nähere regelt das Schwangerschaftskonfliktgesetz." Ich überlasse es Ihrer Phantasie, was das für die betroffene Frau heißt: Nachdem sie im Regelfall lange mit sich gerungen hat, ob sie abtreiben soll, mit viel Mühe einen Arzt gefunden hat, der es machen will (und dem/der sie hinreichend vertraut), und dann zu einer Beratung gehen, deren einziger Zweck es ist, sie nachdrücklich darauf hinzuweisen, wie falsch doch diese ihre Entscheidung ist, und dass sie das Kind doch eigentlich auf jeden Fall bekommen sollte. Stellen Sie sich bitte mal vor, Sie hätten unter Schmerzen eine solche persönlich und moralisch dauerhaft belastende Entscheidung getroffen, Sie haben den "Operationstermin" noch vor sich - und dann müssen Sie zu diesem Beratungstermin, der Sie nochmal belehrt, wie unsäglich falsch Sie sich doch verhalten - viel Spass. Was Frau Storkowskis Artikel angeht, mit denen ich auch nicht immer einverstadnen bin: Wenn Sie doch wissen, dass die Ihnen immer nicht gefallen: Bitte lesen Sie sie nicht. Es sind ja Meinungsäußerungen, Ihr Informationsbestand würde nicht darunter leiden, wenn Sie sie schlicht ignorierten.
Perfekt subsumiert. Und deshalb gehen viele immer noch einfach ins nahe Ausland, wo sie freundlich und als Menschen behandelt werden.

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Fossibaerin 17.04.2019, 12:47
248. Oh ich weiß nicht

Zitat von Ezekeel
Was ist "dicht"? Wieviel Meter Abstand muss ich denn halten? Und wieviel Meter, wenn ich schwarz trage, lange Haare und Dreitage-Bart habe und auch sonst aussehe wie ein Vergewaltiger? Oder soll ich dann lieber ganz zuhause bleiben?
wieviel Abstand man im allgemeinen halten soll. Wie viel Abstand würden Sie denn, mitten in der Nacht, mit dem von Ihnen beschriebenen Äußeren, von einem fremden Mann halten? Z. B. von einem älteren Herrn, der sich schon ein- oder zweimal offensichtlich unsicher nach Ihnen umgesehen hat?

50 cm? 10 cm? Würden Sie dem so nahe kommen, dass Sie ihn streifen würden im Vorbeigehen? Dass er den Eindruck bekommt, Sie folgen ihm? Oder würden Sie dann, ohne drüber nachzudenken, automatisch auf Abstand bleiben?

Oder andersrum gefragt: Wie nahe dürfte Ihnen, nachts, allein in einer Straße, ein fremder Mann mit dem beschriebenen Äußeren kommen, ohne dass es Ihnen unangenehm wäre? Sie werden dieses spezifische Äußere ja nicht ohne Grund beschrieben haben. Sie verbinden etwas mit diesem spezifischen Aussehen. Blonde Männer scheinen für Sie z. B. weniger nach Vergewaltiger auszusehen. Ich vermute jetzt einfach mal, dass Sie mit diesem spezifischen Aussehen vielleicht auch die Zuschreibung "Messerstecher" verbinden würden. Wie nah dürfte Ihnen der "Messerstecher" kommen, nachts, wenn Sie allein auf weiter Flur sind, bevor Ihnen mulmig wird?

Ich meine, es wird ja Leuten wie mir immer wieder gesagt, dass man die Ängste der Bevölkerung endlich mal ernst nehmen müsste. Vor Allem die "Ängste der Bevölkerung" vor Leuten mit dem von Ihnen beschriebenen spezifischen Äußeren. Also. Reden wir doch mal von Ihren Ängsten.

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nilsczert 17.04.2019, 12:48
249. Neue Privilegien fordern, ohne alte aufzugeben

Wenn Frauen wirklich gleichberechtigt sein wollen, müssen sie auch bereit sein, Privilegien aufzugeben, die ihnen bisher als dem 'schwachen und schönen Geschlecht' eingeräumt wurden. So z. B.:
- Glorifizierung der Mutterrolle,
- Ausnutzung der Opferrolle,
- Ausnutzung des Mannes als Ernährer und Beschützer und 'Mann fürs Grobe',
- Nachsicht bei fehlender Bereitschaft, anstrengende Aufgaben zu übernehmen,
- Sonderrechte am Arbeitsplatz oder auf dem Parkplatz,
- Tränen und Migräne als Mittel der Machtausübung,
- Abwälzung eigenen Unvermögens auf 'die Männer',
- Rechtfertigung schwacher Ambitionen als Chancenlosigkeit,
- Rosinenpickerei:
- "Ich will den Mann, aber nicht den Vater"
- "Ich will das Kind, aber nicht den Vater"
- "Ich will den Vater, aber nicht den Mann"
- "Ich will den Vater, aber nur sein Geld".

Noch komplizierter wird es in Patchwork-Familien:
- "Ich will den Mann, aber nicht seine Kinder"
- "Ich will den Vater, aber nur für meine Kinder"
- "Ich will den Mann und Vater, aber nur für unsere Kinder"

Also zusammengefasst:
"Ich will Sex, aber nicht nur mit ihm, ich will Kinder, aber nicht nur mit ihm, trotzdem soll er sich um alle meine Kinder und um mich kümmern, aber nur wenn ich es will, aber nicht um seine Kinder, das soll seine Ex übernehmen und uns in Ruhe lassen, und er soll stark sein, aber mich nicht dominieren, und er soll uns versorgen, aber nicht immer auf Arbeit sein, und er soll verständnisvoll sein und mir meine Wünsche von den Augen ablesen, aber nicht die peinlichen, und er soll frei sein, aber nur, wenn ich es ihm erlaube...

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