Forum: Kultur
Led-Zeppelin-Star Jimmy Page: "Erbärmlich. Absolut erbärmlich"
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rolandbayer 01.07.2014, 23:53
80. daher die aktuellen album-charts uk

Zitat von bill_dauterive
Ich bin zwar nicht angesprochen; muss aber sagen dass es bei mir tatsaechlich so ist. Vor ~30 Jahren war PF und Led Zeppelin ganz lustig, so als ich als Teenie die ersten Joints geraucht und hemmungslos mit meiner Freundin rumgeknutscht habe. Heute finde ich beide absolut grauenhaft. Ich kann den Mist einfach nicht mehr hoeren. Bei wirklich guten Rock-Bands wie Black Sabbath oder Cream ist das nicht so.

california breed, glenn hughes. jason bonham, andrew watt, von denen der ex-deep-purple bassist und co-singer hughes sagt, man habe seit dem 1. album von led zeppelin nichts so rauhes und uraprüngliches gehört - haben innerhalb von 1 woche folgende uk-chartnotierungen erreicht: album "california breed"

DE 40 30.05.2014 (1 Wo.)
AT 51 30.05.2014 (1 Wo.)
CH 40 25.05.2014 (1 Wo.)
UK 26 31.05.2014 (1 Wo.)
US 78 07.06.2014 (1 Wo.)

und ende juni 2014 hat california breed in den uk rock charts den 1. platz geschafft. innerhalb 4-5 wochen.

the three big ones - led zepp, deep purp und black sabb. immer noch, zumindest familienangehörigendmäßig still alive.

knutschen Sie auch heute noch so hemmungslos? wünschen´s wir Ihnen mal jetzt -

stairway to heaven.

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th.enz 27.07.2014, 20:33
81.

Jimmy Page erzählt viel, wenn der Tag lang ist, besonders in den Interviews der letzten Zeit.

Objektiv betrachtet ließ die Band nach ihren ersten guten Alben musikalisch nach. Auf den späten Alben findet man noch vereinzelte gute Stücke, aber mehr nicht. Wenn einige hier von der "besten Rockband" sprechen, muß man sich verwundert die Augen reiben.

Methode schien allerdings die Inkompetenz des Rolling Stone zu haben. Nicht nur Led Zeppelin wurde so verrissen, sondern auch die tatsächlich beste Rockband -- Queen. Zwischen Queen und Led Zeppeling sieht man dann den wahren Qualitätsunterschied; als die Hochzeit von Prog und Glam Rock zuendeging, erfanden sich Queen immer wieder neu. Von Album zu Album, nichts wurde wiederholt, aber der Sound blieb unverwechselbar. Led Zepplin machten immer dasselbe - Hardrock mit was Blues hier und da. Ende der 70er/ Anfang der 80er stürzten sie qualitativ total ab, während Queen zähneknirschend von den Kritikern als "Beatles der 70er" anerkannt wurden und auf Grudn ihrer Show auch zur unumstritten besten Liveband avancierten. Und im Gegensatz zu Page, der arrogant in alten Zeiten schwelgt, beendete der viel kreativere Brian May sein Astrophysik-Doktorat (!), das er für die Musikkarriere 30 Jahre unterbrochen hatte, und gibt ganz bescheidene Interviews. So unterschiedlich können Bands sein. Die einen behaupten immer, supertoll und einflußreich gewesen zu sein, die anderen wahren es und müssen nicht altmeisterlich-großmütig daherreden. Selbst in punkto Verkaufszahlen liegt Queen vor Led Zeppelin, so daß Lamentieren von wegen "niemand verstand uns" kein Arguemnt ist, denn Queen wurde von Kritikern gehaßt aber von Musikhörern geliebt, was die Kritiker noch mehr zur Weißglut brachte.

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