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"Lehrer am Limit" bei Beckmann: Oh, wie gut hat's Singapur
DPA

Sind unsere Pädagogen überfordert? Bei Reinhold Beckmann diskutierten Bildungsexperten über die "Panorama"-Reportage "Lehrer am Limit". Sie machten die Defizite im deutschen Schulsystem aus, waren ratlos bei den Lösungen und blickten neidvoll nach Schweden, Finnland und Singapur.

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Ostwestfale 28.08.2013, 12:39
230.

Zitat von systemfeind
Inklusion bedeutet Klassenkampf gegen deutsche Arbeiterkinder .
Vielleicht googlen Sie einfach mal "Inklusion" und "Schule".

Mir wäre neu, dass behinderte und/oder lernschwache Kinder grundsätzlich aus dem Ausland kommen...

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spiegelleser987 31.08.2013, 16:56
231. lieber ...

Zitat von sysop
Sind unsere Pädagogen überfordert? Bei Reinhold Beckmann diskutierten Bildungsexperten über die "Panorama"-Reportage "Lehrer am Limit". Sie machten die Defizite im deutschen Schulsystem aus, waren ratlos bei den Lösungen und blickten neidvoll nach Schweden, Finnland und Singapur.
Lieber Herr Beckmann, liebe Bildungsexperten, liebe Panorama-Journalisten,

klicken Sie mal auf die grünen Bilder in der Mitte des SPON-beitrags.
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Und nun vergleichen Sie mal den Arbeitsaufwand eines Lehrers mit vielen Selbständigen. Oder vergleichen Sie mal die Einkommen. Lesen Sie mal die Statistiken der OECD, der GEW usw. Und dann äußern Sie sich nochmal.

Sollte Ihnen das "geringfügige" Einkommen der Lehrer zu gering vorkommen, beantragen Sei Hartz 4. Vorhin habe ich durch Zufall einen interessanten Beitrag gefunden. Als Lehrer müssten sie dann keine Zusatzsteuern zahlen. Im gegnsatz dazu (und zu Arbeitnehmern) werden für H4-Zuschüsse bei Selbständigen Steuern fällig.

Ist schon lustig so ein Sozialstaat.

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siebenh 28.09.2013, 23:22
232. Entschuldigung

Zitat von vengeance183
Achso, das Schreiben von Stellenprofilen ersetzt natürlich die Erfahrung in eben diesen Positionen gearbeitet zu haben... echt guter Witz! Nein, ehrlich jetzt: Sie haben damit weniger Einblick erhalten als ein Student in zwei Wochen Praktikum! Einfach nur lächerlich, aber anderen die Fähigkeit absprechen mitdiskutieren zu können. *kopfschüttel* Sind Sie mittlerweile Lehrer? Falls ja, gruselt es mich wirklich, welch Vorbild Sie für Schüler sein könnten. "Ihr braucht keine echten Erfahrungen zu sammeln. Theoretisches Wissen und etwas Phantasie reichen völlig aus." Als Nichte einer Lehrerin und eines Erziehers, sowie Schwiegertochter zweier pensionierter Lehrer stehe ich dem Lehrerberuf durchaus positiv gegenüber, doch weiß auch, dass Menschen dieses Berufsstandes sich oft anmaßen über alles bestens Bescheid zu wissen (gehört ja auch irgendwie dazu, "Klappern gehört zum Handwerk"), doch es ist eben einfach nicht immer so. Diesen Menschen fällt es dann auch auffallend schwer, auch mal zuzugeben, dass sie keine Ahnung haben...
Aber die Wahrheit darf man ja bekanntlich schreiben. Sie sind zu dum* zum lesen! Leider. Ich wiederhole - Einblicke. Das Wort besagt, ich habe in diesen Positionen nicht gearbeitet, aber weiß, was dort gefordert wird. Natürlich von außen.

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ingeborg-voelker-engler 12.06.2014, 17:00
233.

Zitat von sysop
Sind unsere Pädagogen überfordert? Bei Reinhold Beckmann diskutierten Bildungsexperten über die "Panorama"-Reportage "Lehrer am Limit". Sie machten die Defizite im deutschen Schulsystem aus, waren ratlos bei den Lösungen und blickten neidvoll nach Schweden, Finnland und Singapur.

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ingeborg-voelker-engler 12.06.2014, 17:05
234. ..es macht mich nur noch wütend..

Zitat von sysop
Sind unsere Pädagogen überfordert? Bei Reinhold Beckmann diskutierten Bildungsexperten über die "Panorama"-Reportage "Lehrer am Limit". Sie machten die Defizite im deutschen Schulsystem aus, waren ratlos bei den Lösungen und blickten neidvoll nach Schweden, Finnland und Singapur.

Ich bin Lehrerin, und ich stehe dazu. Aber es ist mir fast nicht mehr möglich, Fernsehsendungen oder Artikel zum Thema zu ertragen- auch diesen nicht. Wir müssten im Durchschnitt 18 Schüler unterrichten... Waren Sie mal in einer beruflichen Schule? 18 Schüler??? Solche "Kleinklassen"??????????Bei uns durften wir über Jahre 32 bis 34 Schüler unterrichten, fast alle mit Migrationshintergrund. Der Klassenteiler zählt ja nur, wenn genügend Lehrer da sind- was nie der Fall war. Und dann sehe ich im Fernsehen zwei Lehrer um 15 Schüler zu betreuen, immer und immer kleine Klassen. Ich habe wohl eine Sehschwäche und sehe bei uns die Schüler doppelt oder sehe im Fernsehen nur die Hälfte... Alle Unterrichtskonzepte neuerer Bauart gehen von 15 Schülern aus. Regelmäßig bekommen wir gesagt, bei 32 Schülern funktioniert das nicht. Bitte machen Sie mal eine Einzelförderung mit 32 Schülern! Aber am Ende- wer ist schuld? Der unmotivierte, falsch ausgeählte, überforderte, "faule Sack" von Lehrer.

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ingeborg-voelker-engler 13.06.2014, 12:40
235. noch ein Wahrheit..

Es wird immer davon gesprochen, dass wir 18 Schüler unterrichten müssen, und in den Berichten im Fernsehen sieht man immer kleine Klassen- als unter 20 Schülern. Auch in Lehrer am Limit. Meine Realität: über 30 Jahre in der Regel Klassen mit 32 bis 34 Schülern, fast alle mit Migrationshintergrund! Dauernd Fortbildungen mit neuen Methoden, die nur bis 15 Schüler sinnvoll sind.
Dazu kommt heute noch: ein ganzer Teil der Lehrer sind Aushilfskräfte! Also, auf ein Schuljahr eingestellt, werden vor den Sommerferien entlassen, damit sie die Krankenversicherung privat tragen müssen und keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld erwerben können. Das macht man dreimal in Folge, dann wird derjenige nicht mehr genommen- beim vierten Mal müsste man ihn ja übernehmen! Diesen jungen motiverten Lehrern hält man immer die Illussion vor, wenn sie sich besonder Mühe geben, werden sie übernommen. Was nicht stimmt. Dafür sind sie bereit, bis um 13 Uhr zu unterrichten, um 13Uhr 05 in die Konferenz zu gehen und dann um 13 Uhr 30 weiter zu unterrichten, ohne Pause. Dagegen wehren sich die Älteren. Wenn ich Schule- auch in Spiegel erlebe- frage ich mich, wer hier den Realitätsverlust hat. ...

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