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Linke Politik: Auf der Suche
Julia Schärdel/ Edition Nautilus

Rechte Ressentiments als Folge eines kaputten Wirtschaftssystems: Die Autorin Julia Fritzsche plädiert in ihrem Buch für eine linke Lebens- und Arbeitswelt, die sich an gesellschaftlichen Werten statt Profit orientiert.

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brathbrandt 24.03.2019, 20:05
10. Willen zur Aufklärung

Wenn ich vernünfig arbeiten will, dass nehme ich doch nicht nur einen "linken", "rechten", "nördlichen" oder "oberen" usw Standpunkt ein, sondern alle, die mir zur Verfügung stehen, um mir ein möglichst objektives Bild zu machen. Wenn von vorn herein alles "links" sein muss, ist die Pathologie der Wahrnehmiung doch schon programmiert. Wir brauchen Willen zur Aufklärung statt linkes Kneipengeschwätz. Leute! Die 1970er jahre sind vorbei!

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manicmecanic 24.03.2019, 20:13
11. ewig gleiches Mantra von Utopia

ist es was die Frau propagiert.Nur wie es funktionieren soll sagt sie nicht.Kein Wunder,denn das Rezept gibt es nicht,gabs nie und wird es wegen der menschlichen Natur auch niemals geben.

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im_ernst_56 24.03.2019, 20:16
12. Überlegungen zur einer anderen Ökonomie

"Eine Qualität der Arbeit Julia Fritzsches liegt darin, dass sie soziale Kämpfe mit Überlegungen zur einer anderen Ökonomie verbindet." Welche andere Ökonomie soll das sein und wird diese andere Ökonomie den Lebensstandard, den die Mehrheit bei uns immer noch hat, gewährleisten? Das Problem der Linken ist, dass sie auch 30 Jahre nach dem Scheitern des real existierenden Sozialismus die Gründe für dessen ökonomisches Scheitern nicht aufgearbeitet hat. Und deshalb lässt sich schwer eine linke Erzählung ("Narrativ") entwickeln. Fazit: Ein weiteres Buch für die linken Büchertische, die bei der jährlichen Demo für Karl und Rosa aufgestellt.

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keine-#-ahnung 24.03.2019, 20:18
13. "Wenn man diverse Nachtschichten hintereinander ...

plus Überstunden in einem kaputtgesparten Krankenhaus abgerissen hat, kann man über ein Konzept wie etwa die Vier-in-einem-Perspektive noch mal ganz anders nachdenken."

Der Verdacht, dass weder die Autorin des Buches noch der Autor dieses Artikels über persönliche Erfahrungen dieser Art verfügen, springt Einem förmlich ins Gesicht.

Ansonsten viel Spass beim Weiterträumen - Antworten geben wir gewöhnlich auf den Wahlzetteln ... und da ist "LINKS" eher unterrepräsentiert.

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labuday 24.03.2019, 20:18
14. welches kaputte Wirtschaftssystem wird hier angesprochen ? Unseres

kann es nicht sein, denn die linken Spinner liegen bei den Wahlen bei rund 10 % - also sind 90 % mit unserem (Wirtschafts)-System zufrieden - wird auch durch Umfragen regelmäßig bestätigt.
Ist halt Gruppendynamik auf links - wenn um mich herum 100 Gleichgesinnte sind, höre und sehe ich die 80 Millionen außerhalb nicht mehr. Ich hör dann nur noch linkes Blöken.

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loncaros 24.03.2019, 20:21
15.

Zitat von dvd²
Typisch grün-linke Spinnereien, die komplett an der Realität vorbeigehen. U. a. sollte die Autorin dieses Buches auch bemerkt haben, dass die Zahl der social benefits in den letzten jahren inflationär gestiegen ist und in unserem Land die Umverteilung ohne Gegenleistung explodiert. Mit einer "tiefroten und feministischen Antwort" auf den von den linken pauschal verteilten Neoliberalismus würde ganz schnell klar werden, dass die Ansprüche unserer selbsgefälligen, trägen, teils faulen und vor allem verwöhnten Gesellschaft in kürzester Zeit nicht mehr befriedigt werden könnten. Was dann folgt, kann sich jeder selbst ausmalen - die Proteste der Gelbwesten in Frankreich wären dageben fast wie ein Kaffeekränzchen.
Typisches neoliberales, substanzloses "Dagegen"-gequtsche. Der Schreiber sollte bemerkt haben, dass es bislang eigentlich immer nur ein Ende genommen hat, wenn sich eine kleine Elite auf Kosten der halben Bevölkerung hemmungslos bereichert hat.

Es gibt zahlreiche Milliardäre, die höher besteuert werden wollen, weil sie mittlerweile verstanden haben, in welche Richtung wir unterwegs sind.

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dereineuwe 24.03.2019, 20:39
16. gier!

unser wirtschaftssystem wird von purer raffgier angetrieben, die wohl ganz tief im menschen verwurzelt ist. ich denke nicht, dass man dagegen mit ein paar utopischen ideen ankommt. die gier aus dem menschen austreiben - wenn sie das schaffen dann auch den rest.

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maxuli 24.03.2019, 20:43
17. einfacher Denkansatz

Die neue gesellschaftliche Ausrichtung ist einfach zu verstehen: Keine Gewinnoptimierung, sondern Optimierung der Versorgung der Bürger. Keine Gewinnoptimierung, sondern Optimierung der Nachhaltigkeit bzw. Zukunftsfähigkeit ökonomischer Maßnahmen. Konsequente Beachtung gleicher Rechte und Pflichten für alle, d.h. kein Rassismus. Alles andere (Kohleausstieg, Mindestlohn, richtige Flüchtlings- bzw. Einwanderungspolitik, Mobilitätswende, Energiewende, etc.) sind nicht das Ziel sondern Maßnahmen zur Durchführung oben genannter Ziele.
Also zunächst das Ziel definieren und dann die Wege dorthin finden, nicht umgekehrt!

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1848 24.03.2019, 20:48
18. Strammgestanden

Zitat von dvd²
Typisch grün-linke Spinnereien, die komplett an der Realität vorbeigehen. U. a. sollte die Autorin dieses Buches auch bemerkt haben, dass die Zahl der social benefits in den letzten jahren inflationär gestiegen ist und in unserem Land die Umverteilung ohne Gegenleistung explodiert. Mit einer "tiefroten und feministischen Antwort" auf den von den linken pauschal verteilten Neoliberalismus würde ganz schnell klar werden, dass die Ansprüche unserer selbsgefälligen, trägen, teils faulen und vor allem verwöhnten Gesellschaft in kürzester Zeit nicht mehr befriedigt werden könnten. Was dann folgt, kann sich jeder selbst ausmalen - die Proteste der Gelbwesten in Frankreich wären dageben fast wie ein Kaffeekränzchen.
Da hilft nur , das ganze faule Gesocks per Gauland-Höcke-Führer-Dekret in den Arbeitsdienst zu bringen !

Insbesondere die faulen Geringverdiener müssen ganz, ganz hart angefasst werden,
damit der AfD-Erbe -Apotheker und der FDP-Anwalt von ihrem Geld auch noch was haben.... !

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m.klagge 24.03.2019, 20:52
19. Es ist schon erstaunlich,

dass nicht nur bei den Politclowns sondern auch bei der Masse der Foristen die Vorstellungskraft so erbärmlich verkümmert ist. Die Zukunft hält neben dem Klimawandel, der garantiert heftiger als gedacht kommen wird, und massiven Fortschritten in der Robotik etwas namens KI oder auch AI bereit.
Ganz egal welches rechte, linke oder blaugelbgepunktete Wirtschaftssystem sich dann durchsetzt, für Menschen gibt es in Zukunft nur noch verdammt wenige Jobs. Entweder muss man dass die Menschen abschaffen oder ein Verteilungssystem finden, in dem das was die Maschinen kredenzen von Menschen verbraucht wird. Die Kasperköpfe, die sich jetzt noch für ach so enorm wichtig in ihren Positionen halten sind dann gesellschaftlich so relevant wie der letzte Straßenpenner.

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