Forum: Kultur
Literaturnobelpreis-Verleihung: Bob Dylan kommt nicht nach Stockholm
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fridericus1 16.11.2016, 17:29
1. Die Posse ...

... geht in die nächste Runde. Interessant wäre es zu erfahren, ob Herr Dylan denn das Preisgeld annimmt (8 Millionen schwedische Kronen) oder den Anstatt hat, es für irgendeinen vernünftigen und guten Zweck zu spenden.

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brunnersohn 16.11.2016, 17:33
2. Nun, das passt ja zu seiner

Abgetauchtheit nach Bekanntgabe des Preises 2016, Er solls doch ehrlich sagen, dass er keine Lust hat.
Hochmut kommt vor dem Fall und im Alter noch ein wenig den Revoluzzer geben und so tun als gehe in das Literatentreiben nicht an, ja das hilft die eigene Lebenslüge zu vergessen.

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Thomas Mank 16.11.2016, 17:36
3. Verschenkt

Da wäre es wohl bewundernswert konsequent gewesen den Preis abzulehnen.

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mielforte 16.11.2016, 17:43
4. Hui, da ist etwas schiefgelaufen,

darf man befürchten. Wer ist überhaupt auf die Idee gekommen, ihm diesen Preis zu verleihen? Da gibt es doch viel passendere Preise aber Literatur? Das hat doch mehr mit dicken Büchern zu tun oder liege ich da falsch?

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watch15 16.11.2016, 17:59
5. Arroganz ohne Ende

Klar hat er Wichtigeres zu tun als einen Nobelpreis entgegenzunehmen ... vielleicht muss er noch seine Socken sortieren oder einkaufen gehen. Naja, die Akademie kann ja nach USA fliegen und ihm Medaille und den Scheck in den Briefkasten einwerfen.

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ludwig49 16.11.2016, 18:01
6. Bob Dylan...

...befindet sich dem Alter gerecht in einem Zustand der Gelassenheit. Die Verleihung des Nobel-Preises mag eine große Ehre sein, aber deswegen muß man sich nicht verbiegen.

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feuerfloh 16.11.2016, 18:04
7. Für mich kommt er ziemlich arrogant daher...

... der Herr Dylan.
Wenn ihm der Preis nichts bedeutet, dann kann er ihn ja ganz offiziell ablehnen, und gut ist. Aber so? Erst Funkstille und jetzt das?

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panzerknacker 51 16.11.2016, 18:06
8. ablehnen ...

Zitat von Thomas Mank
Da wäre es wohl bewundernswert konsequent gewesen den Preis abzulehnen.
mit der Empfehlung, ihn posthum Leonard Cohen zu verleihen.

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Tiananmen 16.11.2016, 18:10
9.

Dann hätte Seine "Bobness" die Auszeichnung ablehnen sollen, wie es anfangs den Anschein hatte. Das hätte wenigstens einen Hauch von Souveränität gehabt. So drängt sich der Eindruck auf, dass nur eine peinliche Komödie ihre (überflüssige) Fortsetzung nimmt. Ich kenne mich natürlich nicht mit den Anforderungen aus, denen so ein alternder Country-Sänger ausgesetzt ist, aber die meisten Gesprächspartner hätten wohl Verständnis dafür, wenn wegen der Verleihung des Nobelpreises ein Termin (sogar ein Konzert) verschoben werden muss.
Hoffentlich tut Dylan unter diesen Umständen seinen jahrzehntelangen Freunden (wie mir) nicht noch an, dass er den Geldpreis entgegen nimmt. Schade, hätte er doch am 10. Dezember Gelegenheit gehabt, seinen lebenslangen Freunden ein Gruß- und Dankeswort zukommen zu lassen, insbesondere dem jüngst verstorbenen großartigen Leonard Cohen. Und vielleicht hätte der institutionalisierte Revolutionär die Gelegenheit ergreifen können, über die politische Situation in den USA ein Wort zu verlieren. Joan Baez hat damals ihr Open Air Konzert auf dem Killesberg mit den Worten begonnen: "Our president is an Idiot!". Sie ist keinesfalls ausgepfiffen worden.

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