Forum: Kultur
Live-Berichterstattung: ARD zeigt wieder die Tour de France
DPA

Jahrelang war Sendepause, ARD und ZDF boykottierten wegen der Doping-Skandale die Tour de France. Nun soll das Großereignis wieder im Ersten laufen.

Seite 1 von 8
marthaimschnee 04.01.2015, 09:03
1.

Hah, die Umfaller von der ARD. Und wenn es nach Doping riecht, verpissen sie sich wieder. Nein danke, das Eurosport-Team macht hervorragende Arbeit und scheut sich auch nicht, auf die kritischen Themen einzugehen. Das einzige was nervt, ist die Werbung, aber Eurosport bekommt halt nicht mal eben 8 Milliarden im Jahr einfach so.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
harke 04.01.2015, 09:10
2. Gute Entscheidung

Find ich gut.
Find die ganzen Dopingdiskussionen echt langweilig. Lass sie doch. Ich hab null Probleme damit.
Die Diskussion, die auch hier immer wieder in den Kommentaren auftaucht, halte ich für Scheinheilig.

Also ich freue mich auf die Tour de France.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ed_wood 04.01.2015, 09:13
3. 5 Mio zuviel...

Ich bin dagegen, dass meine Gebühren zur Dopingunterstützung verwendet werden! Vermutlich wird in allen Sportarten gedopt, aber was in den letzten Jahren über flächendeckendes Doping beim Radsport herauskam, ist einfach u glaublich. Es ist schlichtweg unglaubwürdig, dass die herausragenden Leistungen der Radfahrer plötzlich nur noch auf gesunde Ernährung, Trainingsfleiß u gute Gene zurückzuführen sind. Habt ihr alle schon die verlogenen Interviews mit den ach so sauberen, ach so von Dopingfragen genervten deutschen Radstars vergessen??

Beitrag melden Antworten / Zitieren
henderson2 04.01.2015, 09:24
4.

Dafür zahle ich doch gern GEZ ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
_spiegelvorhalter 04.01.2015, 09:25
5. Das wäre nur konsequent

Für Fifa-Turniere werden ja auch Fernsehgelder ausgegeben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Peter Eckes 04.01.2015, 09:31
6. Doping hin oder her.

Das ist mir doch egal ob die Dopen oder nicht. Aber diese 5 Millionen sind mal wieder herausgeschmissenens Steuergeld. Eurosport macht den weit besseren Job. Wozu braucht da noch jemand diese miesen ARD-Übertragungen mit inkompetenten deutschtümmelnden Kommentatoren, die obendrein erst um 16:00 UHR beginnen wenn der Käse längst gegessen ist. Und für diesen überflüssigen Unnütz dann 5 Millionen raushauen. Ich glaube es hackt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tiger-li 04.01.2015, 09:32
7. ARD ist doch Paradox

Zum einen will die ARD dass Doping bekämpft wird, aber wenn dann die Kontrollen erfolgreich sind steigt sie entrüstet aus!
Mir ist keine Sportart bekannt in der so hart kontrolliert wird wie im Radsport (wahrscheinlich aus gutem Grund)! Ich finde das sollte Honoriert und nicht verachtet werden...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
GPTip.com 04.01.2015, 09:32
8.

Wer glaubt ernsthaft, daß die Fahrer nun ungedopt sind? Wir werden es an den Zeiten sehen; diese müßten nun deutlich schlechter werden.

Letztlich ist ist die ARD und damit zwangsweise der Gebührenzahler einer der Gründe, daß überhaupt gedopt wurde: die Sportler erhalten Millionengagen, die ohne Sponsoren und den Verkauf der TV-Rechte nicht möglich wären. Und je erfolgreicher man fährt, desto mehr Geld fließt. Das ist der Anreiz zum Doping.

Anstatt aus der Vergangenheit zu lernen, in denen die Gebührenzahler jahrzehntelang den Dopingzirkus mitfinanziert haben, macht man diesen Fehler nochmals.

Und es stört mich sehr, daß ich diesen Zirkus zwangsweise anteilig bezahlen muß. Das hat - wie so vieles - mit Grundversorgung der Bevölkerung nichts zu tun.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Le Commissaire 04.01.2015, 09:32
9. erst informieren

Zitat von ed_wood
Es ist schlichtweg unglaubwürdig, dass die herausragenden Leistungen der Radfahrer plötzlich nur noch auf gesunde Ernährung, Trainingsfleiß u gute Gene zurückzuführen sind.
Nein, das ist nicht unglaubwürdig.

1. Die Zeiten z.B. an bestimmten Bergen, die im Rahmen der Tour immer wieder angefahren werden, liegen heute unter denen der Ära Armstrong. Auch die Durchschnittsgeschwindigkeit insgesamt hat sich in den letzten Jahren nicht erhöht und liegt unter der von vor 10 Jahren.
2. Die Leistungsniveaus innerhalb der einzelnen Teams sind heute unterschiedlicher als in der Ära Armstrong.
3. Die Fahrer kommen heute in Paris spürbar erschöpfter an als in der Ära Armstrong.

Es wird auch im Radsport immer wieder Doping geben, aber über die Doping"kontrollen" in anderen Sportarten wie zum Beispiel beim Fußball können die Radprofis nur lachen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 8